Meines Wissens wurden in keinem einzigen Fall Rettungskräfte durch eine Klebeaktion behindert, weil nämlich immer Durchfahrten freigehalten wurden.
Es sind also durch die Aktionen keine Unbeteiligten zu Schaden gekommen.
Was hingegen passiert ist: Es sind Wagen im (auch im Alltag normalen) Stau steckengeblieben, weil die Autofahrenden keine Rettungsgasse freigehalten haben.
Zum wiederholten Mal weist eine Studie nach, dass eine gute trans Gesundheitsversorgung (psychologisch, medizinisch) bei Jugendlichen die Suizidalität drastisch verringert (von 46% auf 15%!) und ihr Allgemeinbefinden deutlich positiv beeinflusst.
Sehr geringe Abbruchquote, keine Rückkehr in die cis Geschlechtlichkeit.
Ja, es ist nur eine Beobachtungsstudie. Allerdings lässt sich zu diesem Thema keine „randomisierte, placebo-kontrollierte" Studie durchführen. Einerseits wegen der objektiven körperlichen Effekte, zweitens wegen des ethisch nicht vertretbaren Leidensdrucks.
Die Studie reiht sich ein in weltweit gleiche Ergebnisse: Wenn trans Kinder und Jugendliche sie selbst sein dürfen, unterstützt und begleitet werden, keine falsche Pubertät fürchten müssen, geht es ihnen besser.
Dem Aspekt "RCT geht nicht wegen Thema" möchte ich nicht so stehen lassen. RCT ist schwierig wegen allumfassender Prüfbehandlung. Das wäre so wie "angemessenes Disease Management beim Diabetes ja oder nein". Den Pfeil RCT sollte man für die Fragestellung "Hormonbehandlung A oder B wirksamer" auf jeden Fall im Köcher bereit halten.
@ipofanes Ich denke, die wesentliche Problemlage ist sowohl ethisch als auch praktisch.
Praktisch vor allem dadurch, dass Kontrollgruppen ohne wirksame Behandlung einfach dadurch unmöglich werden, weil alle Beteiligten durch schlichte Beobachtung sehen, ob eine Person Blocker bzw Hormone bekommt.
Das heisst, dass die Kontrollgruppe entweder fairerweise zu Beginn erfahren müsste, dass sie keine wirksamen Medikamente bekommt oder es unterwegs herausfindet. Letzteres ist ethisch mindestens fragwürdig und in beiden Fällen dürfte die Kontrollgruppe ziemlich schnell abbrechen. Ich kann mir keine Belohnung vorstellen, die das verhindern würde.
Immerhin geht es um Kinder bzw Jugendliche unter erheblichem psychischem Stress und hohem Suizid- oder SVV Risiko: Die drohende falsche Pubertät, die den eigenen Körper unwiderruflich zu etwas verändert, was sie auf keinen Fall wollen.
Eine Studie, die geplant kontrolliert randomis
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@ipofanes Ich denke, die wesentliche Problemlage ist sowohl ethisch als auch praktisch.
Praktisch vor allem dadurch, dass Kontrollgruppen ohne wirksame Behandlung einfach dadurch unmöglich werden, weil alle Beteiligten durch schlichte Beobachtung sehen, ob eine Person Blocker bzw Hormone bekommt.
Das heisst, dass die Kontrollgruppe entweder fairerweise zu Beginn erfahren müsste, dass sie keine wirksamen Medikamente bekommt oder es unterwegs herausfindet. Letzteres ist ethisch mindestens fragwürdig und in beiden Fällen dürfte die Kontrollgruppe ziemlich schnell abbrechen. Ich kann mir keine Belohnung vorstellen, die das verhindern würde.
Immerhin geht es um Kinder bzw Jugendliche unter erheblichem psychischem Stress und hohem Suizid- oder SVV Risiko: Die drohende falsche Pubertät, die den eigenen Körper unwiderruflich zu etwas verändert, was sie auf keinen Fall wollen.
Eine Studie, die geplant kontrolliert randomisiert Suizidraten ermitteln will, geht mit Recht ziemlich sicher durch keine Ethikkommission.
Nächstes Problem: RCTs mit den üblichen bezahlten (cis) Versuchspersonen wären sinnlos. Selbst wenn sich genügend fänden, denen es egal wäre, ob ihnen als cis Männern Brüste wachsen oder als cis Frauen Bart und Stimmbruch. Alles nur schwer bis gar nicht reversibel. Gerade wenn es ihnen egal wäre, könnte ein positiver seelischer Effekt = verminderte Dysphorie und Suizidalität nicht gemessen werden.
Kennst du dich im Detail mit transgeschlechtlicher Hormontherapie aus? Nach allem was ich die letzten zehn Jahre erlebt, gelesen, in Beratungen gesehen und auch mit Fachleuten besprochen habe, gibt es nur ein recht kleines Set an Medikamenten: Zwei (+1) Hormone in vier Darreichungsformen und ca vier verschiedene Blocker. Dazu erfahrungsbasierte best practices, bei gleichzeitiger Unkenntnis, warum diese oder jene Strategie bei unterschiedlichen Personen unterschiedlich funktioniert. Sowohl körperlich als auch psychisch.
Manche nehmen transdermal keine Hormone auf. Manche nehmen einmal am Tag die volle Dosis, andere merken psychisch deutlich, wenn die nach 12 Stunden fast vollständig abgebaut ist und verteilen deshalb. Weder Wirkungen noch Nebenwirkungen lassen sich genau vorhersagen. Sogar körperlich gegenteilige Wirkungen wurden beobachtet.
Die Gruppe der Betroffenen ist zu heterogen, sowohl körperlich als auch psychisch und von ihren Bedürfnissen her. Die messbaren Werte sind stark abhängig vom sozialen Umfeld. Usw.
"A oder B wirksamer" ist also äusserst schwierig zu definieren.
Kurz gesagt: Selbst die besten, bzw vor allem die besten Endos betreiben erfahrungsbasiertes trial & error.
Das sind aber alle Details. Vielleicht lassen sich da allen Widrigkeiten zum Trotz einzelne Studien bauen.
Die grundlegende Frage, die immer wieder in den Raum gestellt wird, obwohl sie mE durch viele überzeugend aussagekräftige Beobachtungsstudien beantwortet wurde, lautet: „Sollte zur Minderung von seelischem Stress und Suizidrisiko trans Kindern und Jugendlichen medizinisch-psychologisch begleitet geholfen werden, indem eine Pubertät ggf aufgeschoben wird und bei entpsrechender psychischer Reife dann die richtige eingeleitet wird“.
Und für die kann nicht nur ich mir beim besten Willen keine ethisch vertretbare und praktisch funktionierende Studie mit Kontrollgruppe vorstellen.
@ipofanes Das ist prima und ich bin auch der Ansicht, dass noch sehr viel gute Forschung nötig ist, um vom status quo, „erfahrungsbasiertes Probieren“, zu bedarfsgerechter, vorhersagbar funktionierender Versorgung zu kommen.
Gerne (ethisch vertretbare) Studien. Kein Problem. Weitere Gewinne voraussichtlich: Wie lassen sich belastbare Studien mit kleinen, heterogenen Gruppen und unscharfen Messwerten („psychische Entlastung“) und unkontrollierbaren externen Faktoren („Folgen sozialer Transition“) durchführen. Tolle Sache.
Die problematische Diskussion, die auch die Politik gegenüber trans Personen dramatisch bestimmt, insbesondere bei KuJ, dreht sich aber leider immer noch um die Frage "ob“ und nicht "wie“.
UK und andere Länder haben die nachweislich entlastende Versorgung von KuJ eingestellt, zugunsten von angeblichen „Studien“, weil cis-normative Medizinys und religiöse und
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@ipofanes Das ist prima und ich bin auch der Ansicht, dass noch sehr viel gute Forschung nötig ist, um vom status quo, „erfahrungsbasiertes Probieren“, zu bedarfsgerechter, vorhersagbar funktionierender Versorgung zu kommen.
Gerne (ethisch vertretbare) Studien. Kein Problem. Weitere Gewinne voraussichtlich: Wie lassen sich belastbare Studien mit kleinen, heterogenen Gruppen und unscharfen Messwerten („psychische Entlastung“) und unkontrollierbaren externen Faktoren („Folgen sozialer Transition“) durchführen. Tolle Sache.
Die problematische Diskussion, die auch die Politik gegenüber trans Personen dramatisch bestimmt, insbesondere bei KuJ, dreht sich aber leider immer noch um die Frage "ob“ und nicht "wie“.
UK und andere Länder haben die nachweislich entlastende Versorgung von KuJ eingestellt, zugunsten von angeblichen „Studien“, weil cis-normative Medizinys und religiöse und „konservative“ Politikys wegen ihrer „festen Überzeugungen" einfach die Lebenslagen und sinnvollen Lösungen einiger weniger nicht akzeptieren wollen.
Deshalb bin ich hochsensibel bei dem Thema. Es geht - leider - keineswegs um reine Wissenschaft und um bessere Versorgung bemühte Medizin. Bei trans Themen sind sofort Politik, Religion und mehr dabei, die mit allen Mitteln am besten jede Versorgung verhindern wollen.
Siehe auch die Diskussionen um die S2k Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“; register.awmf.org/de/leitlinie… und wie "konservative" (und rechte) Medien mit Falschbehauptungen eskaliert sind.
danke für die Abhandlung. Mit wenigen Daten wird man keine belastbaren Aussagen gewinnen können. Das ist Statistik. Leider. Cross-over-Vergleiche führen in der beginnenden Pubertät nicht weiter. Registerstudien stoßen bei vielen Betroffenen auf Misstrauen. Es gibt Ansätze, nichtrandomisierte Studien so durchzuführen, als wären sie randomisiert (Miguel Hernan), aber wenn es um keine Versorgung vs Vollversorgung geht, ist man jenseits vom Gegenstand eines RCTs.
A female experimenter, appearing pregnant, boarded the train. In the experimental condition, an additional experimenter dressed as Batman entered from another door. Passengers were significantly more likely to offer their seat when Batman was present (67.21% vs. 37.66%). nature.com/articles/s44184-025…
great post! Great Alt Text. Not only did you provide meaningful alt text but you summarized well and provided the actual text of the sign. Thanks for taking the time! @sdarlington
One hundred and eighty-one public libraries in Tennessee are reviewing their children’s collections after Tennessee Secretary of State Tre Hargett (R) ordered them to remove books with LGBTQ themes or characters.
oh my God. What an excellent idea. I'm going to ask my librarians about this, though I doubt they will do it. They could always put one up until they got complaints, but the freaking right wing Southern U.S. loves to attack everything that helps others.
@thedarktangent They always are. Every time the USA starts down a dark road (alas, too often), librarians step forward and become the first line of defense. They risk everything to ensure everyone has access to the knowledge they need.
"It is institutions that help us to preserve decency. They need our help as well. Do not speak of “our institutions” unless you make them yours by acting on their behalf. Institutions do not protect themselves. They fall one after the other unless each is defended from the beginning. So choose an institution you care about—a court, a newspaper, a law, a labor union—and take its side. ..."
All the more reason for libraries to protect their books and answer all visitors' questions! I've heard of this startup that removes all books that don't fit into the worldview of Trump and his followers (especially in Texas): "People shouldn't concern themselves with things they don't need to know" – Typical dictatorial traits. →2→
→2 The "freedom of speech" that Trump so often invoked during his election campaign also takes place unspoken in our minds — when you are allowed to READ and THINK what you want. "Thoughts are free" (see en.wikipedia.org/wiki/Die_Geda…) remains a revolutionary song, like "Bella ciao." →youtube.com/watch?v=LYIJ2r3Aei…
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I shared this toot in the #StoryGraph librarians discord. It's for the users with #librarian status who are able to correct the book data on the website/app should it be wrong. (StoryGraph is the better alternative to Goodreads) So the discord is quite international.
Someone from the US who works as a librarian in real life answered that they had bookmarks at the checkout desk with such a list on it in the past. But they stopped having those because of Trump. The fear was too big it would be in conflict with the Trump administration fighting #DEI . And because there was no way knowing which category would set off criticism or consequences they had no choice and self censored. Incredibly sad if you ask me.
my library has certain books in the teen area that don't have to be checked out. So if your parent keeps tabs on you, you can get a book without them knowing.
Meine erste Frage ist ja, wieso die Kids keine Kopfbedeckung tragen sollen.
Das sieht mir doch sehr nach einer überkommenen „Zucht und Ordnung“-Tendenz aus.
Eine Regel, dass das Gesicht vollständig erkennbar sein muss, würde mE ausreichen, wenn es um offene Kommunikation geht. hpd.de/artikel/maedchenrechte-…
Zumal ja grad Kinder mit ADHS sich auch besser konzentrieren können, wenn sie unter einer Kapuze die Welt etwas ausschalten können. Bad hair day hat auch jeder mal, und Kappen sind auch ein Modeaccessoir... (wir haben auch so eine veraltete Hausordnung, es setzt nur kaum noch jemand die Kopfbedeckungsregel um)
Das ist eine ganz fantastische, wahre Geschichte über den „Mann, der zweimal starb“. Schon seit 2022 in der Mediathek, noch bis 30.11. in der Mediathek.
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Cereal ports, for connecting a hull modem cable with the correct pin-oat. Beware wiring quality or you could end up with croptalk and bad seednal propagation.
Some setups could do with a germinating resistor pack.
I remember those, and I hated them. They barley worked and the support website was a maize of unhelpful links. (Karma's a thing, the company's just a husk of its former self, ground down by an ill advised attempt to meet mill-spec regs)
delete? apologize? too late my friend, the flesh immolator is now scheduled to appear in your closet after just long enough that you've forgotten to stay on guard
No, we don't plan to add more support for OAuth2 until providers stop the practice of requiring client registration: support.delta.chat/t/outlook-n…
We supported OAuth2 for Gmail in the past. First they required us to justify the need to get full IMAP access and then they updated the requirements and revoked our client ID: github.com/deltachat/deltachat…
oauth2 for gmail stopped working, at least partially. we decided that we do not want to spend additional development resources and extra money for that (we would need a yearly "CASA Tier 2/3 sth. s...
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Ich esse ja meistens nicht-vegan, hatte aber mal Lust, mit diesen Hack-Imitationen zu experimentieren. Ich bin begeistert!
Nicht so sehr von denen aus dem Kühlregal, sondern von den trockenen Flocken!
Erstens haben sie durchaus die gleiche Haptik im Mund, zweitens lassen sie sich mit Gewürzen und Kräutern wunderbar geschmacklich anpassen.
Aber vor allem sind sie monatelang lagerfähig! Super Sache hier, mehrere Kilometer vom nächsten Supermarkt.
Bisher habe ich zwei Erbsen- und Soja-Varianten probiert. Alle funktionieren. Ausserdem gute Nährwerte, mehr Protein, viel weniger Fett und nur die halbe Energiedichte von Tierhack. Sehr sättigend. Preislich zwischen Billig- und Mittelklasse-Hack.
Wir haben nun eine neue, lagerfähige Komponente für Fallback-Essen im Regal, die ziemlich schnell gehen und keine vorherigen Frischeinkäufe braucht. Bolognese, Chili, usw.
Demnächst damit auf dem Plan: Unsere „explodierte Kohlroulade“ (Weisskohleintopf mit Hack, Tomaten, Champignons; ein Winteres
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Ich esse ja meistens nicht-vegan, hatte aber mal Lust, mit diesen Hack-Imitationen zu experimentieren. Ich bin begeistert!
Nicht so sehr von denen aus dem Kühlregal, sondern von den trockenen Flocken!
Erstens haben sie durchaus die gleiche Haptik im Mund, zweitens lassen sie sich mit Gewürzen und Kräutern wunderbar geschmacklich anpassen.
Aber vor allem sind sie monatelang lagerfähig! Super Sache hier, mehrere Kilometer vom nächsten Supermarkt.
Bisher habe ich zwei Erbsen- und Soja-Varianten probiert. Alle funktionieren. Ausserdem gute Nährwerte, mehr Protein, viel weniger Fett und nur die halbe Energiedichte von Tierhack. Sehr sättigend. Preislich zwischen Billig- und Mittelklasse-Hack.
Wir haben nun eine neue, lagerfähige Komponente für Fallback-Essen im Regal, die ziemlich schnell gehen und keine vorherigen Frischeinkäufe braucht. Bolognese, Chili, usw.
Demnächst damit auf dem Plan: Unsere „explodierte Kohlroulade“ (Weisskohleintopf mit Hack, Tomaten, Champignons; ein Winteressen)
Mit der Philosophin Luce deLire beginnen wir eine neue Serie über queere Erfolgsgeschichten. In ihren Texten stellt die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Berliner Humboldt-Uni so provokante Fragen wie, ob wir als trans Personen wirklich wie cis aus…
Es sind Partner oder Ex-Partner, die Frauen umbringen. Es ist keine Zeit, darauf zu warten, dass Männer sich ändern. Es muss jetzt etwas passieren. taz.de/!6126578
Ey taz, erst in einem globalen Gemeinschaftseigentum OHNE wettbewerbsbedingt-konfuse Symptomatik, gibt es Freiheit OHNE Abhängigkeiten und OHNE Ungerechtigkeiten, dafür solltet ihr Propaganda machen!?
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🧠 👁️ - Elizabeth Dworak, von der medizinischen Fakultät der Northwestern University beschloss 2023 die Ergebnisse von 394.378 IQ-Tests zu analysieren, die zwischen 2006 und 2018 in den USA durchgeführt wurden, um festzustellen, ob sie den gleichen Anstieg zeigten. „Ich hatte all diese kognitiven Daten und dachte: Hey, da ist wahrscheinlich ein Flynn-Effekt drin“. Aber als sie die Zahlen sah, „kam es mir vor, als wäre ich in Don’t Look Up“... ➡️ nymag.com/intelligencer/articl… ➡️ archive.is/teeD3
Mein Rezepteblog ist jetzt soweit, dass ich ihn der Öffentlichkeit präsentieren kann. Er ist noch spärlich befüllt und bei einigen Rezepten fehlen genaue Mengenangaben, die ich noch ergänzen werde.
Wichtig: Das ist in erster Linie meine eigene Rezeptesammlung. Sie hilft mir, die paar einigermaßen leckeren Gerichte nicht zu vergessen. Weil es evtl. ein paar Menschen mit ähnlich vielen Unverträglichkeiten gibt, habe ich sie online gestellt.
Eine sehr gute Beschreibung jener LGBTQIA* Leute, die sich der cis-het Mehrheit als „normal“ anbiedern, indem sie sich von jenen queers entsolidarisieren und sie untern Bus werfen, die nur ein klein wenig anders sind als sie.
Ausgenutzt wird das von anti-queeren Kräften, die Stück für Stück, Buchstabe für Buchstabe versuchen, einzelne Grüppchen aus der Solidarität zu brechen und gegen die queere Bewegung zu aufzubringen.
Beispiel „LGB without the T“: Schwule, Lesben, Bis, die trans Personen ausgrenzen.
Ich könnte nicht einmal "normal" sein (oder auch nur so tun als ob), wenn ich wollte. Ich bin ein komischer Freak und stehe auf komische Freaks, und Geschlecht ist mir dabei ziemlich egal, nur die üblichen Formen von Maskulinität empfinde ich als absolut überhaupt nicht attraktiv, habe auch weder die Fähigkeit noch die Motivation, mich dermaßen maskulin zu verhalten oder so auszusehen.
Oh ja, wie oft sind sie mir vor 30 Jahren in meiner „schwulen Phase“ begegnet, diese Pick-me-Gays. Was wurde gegen Tunten, „Fummeltrinen“ und alles vermeintlich schrille auf CSDs gewettert, die „uns Schwule“ in einem schlechten Licht erscheinen ließen - von der Anerkenntnis von trans Menschen, geschweige denn Solidarität mit ihnen, ganz zu schweigen.
Letzteres hab ich erst in meinen Bi-Kontexten knapp 10 Jahre später erlebt. Aber auch da gab und gibt es die Pick-me-Bis. Und das Grundprinzip ist das gleiche.
Ein 43-jähriger Mann schiesst(!) aus seiner Wohnung auf Passanten und Polizei.
Was würde ich jetzt erwarten, angesichts der „12jährigen mit Messer“, dem von hinten erschossenen Lorenz A. und vielen weiteren "EInzelfälle" (), in denen Polizei Menschen in psychischen Ausnahmesituationen erschiesst?
Nun, in diesem Fall wurde das SEK geholt, das sich vier Stunden(!) Zeit nahm und den Mann schliesslich (weitgehend unverletzt) überwältigte.
Keine Taser, keine Maschinenpistolen, keine Polizeischüsse.
Hat sich da schon was geändert? Ist die Polizei in [em]nachblätter[/em] der Gemeinde Lindhorst bei Schaumburg besser ausgebildet? Sollten zukünftig alle Polizeien in Lindhorst lernen, wie solche Fälle ohne Schü
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Ist doch bemerkenswert, oder?
Ein 43-jähriger Mann schiesst(!) aus seiner Wohnung auf Passanten und Polizei.
Was würde ich jetzt erwarten, angesichts der „12jährigen mit Messer“, dem von hinten erschossenen Lorenz A. und vielen weiteren "EInzelfälle" (), in denen Polizei Menschen in psychischen Ausnahmesituationen erschiesst?
Nun, in diesem Fall wurde das SEK geholt, das sich vier Stunden(!) Zeit nahm und den Mann schliesslich (weitgehend unverletzt) überwältigte.
Keine Taser, keine Maschinenpistolen, keine Polizeischüsse.
Hat sich da schon was geändert? Ist die Polizei in [em]nachblätter[/em] der Gemeinde Lindhorst bei Schaumburg besser ausgebildet? Sollten zukünftig alle Polizeien in Lindhorst lernen, wie solche Fälle ohne Schüsse und Tote geregelt werden?
Oder liegt es daran, dass der Mann offenbar „urdeutsch“ weiss ist?
Bei einem Polizeieinsatz in Darmstadt ist ein 61 Jahre alter Mann getötet worden. Laut Polizei hatte er die Einsatzkräfte durch das Fenster seiner Wohnung mit einer Schusswaffe bedroht. Die Beamten zückten daraufhin selbst ihre Waffen.
@Billiglarper Ja, durchaus. Ich hab mir ein paar Berichte über den Fall in Darmstadt angesehen. Der Unterschied, der mir zum Fall Lindhorst aufgefallen ist: In Darmstadt, wie im Fall der 12-jährigen, wie bei Lorenz A., wie in vielen anderen Fällen, haben die Polizeileute vor Ort quasi sofort geschossen.
Sie haben - sich nicht erst mal zurückgezogen (deeskaliert) - nicht weiträumig abgesperrt bzw gesichert - nicht erst mal die Lage geklärt und überlegt wie es weiter gehen kann - kein SEK geholt - keine Zeit gelassen und die Möglichkeiten eruiert und - offenbar nicht Leib und Leben aller Beteiligten an oberste Stelle gesetzt.
Sie haben ohne Not eine Lage sofort, ohne weitere Überlegungen und Reflektion, aus dem Stand beenden wollen.
Der Mann in Lindhorst hat aus dem Fenster auf Polizeiautos geschossen. Nicht nur eine Waffe gezeigt. Die Situationen sind vergleichbar, aber di
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@Billiglarper Ja, durchaus. Ich hab mir ein paar Berichte über den Fall in Darmstadt angesehen. Der Unterschied, der mir zum Fall Lindhorst aufgefallen ist: In Darmstadt, wie im Fall der 12-jährigen, wie bei Lorenz A., wie in vielen anderen Fällen, haben die Polizeileute vor Ort quasi sofort geschossen.
Sie haben - sich nicht erst mal zurückgezogen (deeskaliert) - nicht weiträumig abgesperrt bzw gesichert - nicht erst mal die Lage geklärt und überlegt wie es weiter gehen kann - kein SEK geholt - keine Zeit gelassen und die Möglichkeiten eruiert und - offenbar nicht Leib und Leben aller Beteiligten an oberste Stelle gesetzt.
Sie haben ohne Not eine Lage sofort, ohne weitere Überlegungen und Reflektion, aus dem Stand beenden wollen.
Der Mann in Lindhorst hat aus dem Fenster auf Polizeiautos geschossen. Nicht nur eine Waffe gezeigt. Die Situationen sind vergleichbar, aber die Vorgehensweise völlig verschieden.
Und das noch zur Anmerkung, wie auch in der Doku von Hubertus Koch angesprochen: Ad hoc Schüsse sind umso wahrscheinlicher, je "verschiedender" die Person gegenüber wirkt. Psychische Ausnahmesituation, nicht-weisse Hautfarbe, andere Sprache usw. Je mehr davon zusammenkommt, umso überforderter offenbar die Polizeileute.
In beiden Fällen sind Personen mit Messer auf die Polizisten zu, und sehr nah ran. Die Lage wurde den Polizisten aufgedrängt. Bei deinem "ohne Not" geh ich da schlicht nicht mit.
Lorenz. A hat die Polizisten sogar noch mit Reizgas angegriffen. Und der Polizist ist zurückgewichen, und dabei gestürzt. (Mal ganz davon ab, dass zurückweichen deutlich langsamer ist als Laufen)
Bemerkenswert ist außerdem dass ich bisher nichts von diesem Vorfall mitbekommen habe. In den Radionachrichten kam das nicht. Und leider vermute ich, dass das auch nicht nur mit dem vergleichsweise glimpflichen Ausgang zu tun hat, sondern auch mit der Nationalität des Täters. Wenn ein Deutscher auf Menschen schießt, scheint das niemanden zu interessieren. Und so wird gefühlte Wahrheit gemacht.
Er bedrohte Einsatzkräfte mit Pfeil und Bogen und entwaffnete mehrere Beamte: Im Schwarzwald fahndet die Polizei mit einem Großaufgebot nach einem Mann - Bewohner sollten möglichst im Haus bleiben.
Nach den tödlichen Schüssen auf einen Polizeibeamten in Völklingen sieht die Staatsanwaltschaft mehrere Mordmerkmale erfüllt. Sie hat gegen den 18-jährigen mutmaßlichen Täter nun Anklage erhoben.
@billiglarper Erst schiessen - dann fragen ist jetzt aber auch nicht der modus operandi eines ausgebildeten Profis. Anscheinend aber schpn, wemn daraus kaum Konsequenzen drohen.
„Was würde ich jetzt erwarten, angesichts der „12jährigen mit Messer“, dem von hinten erschossenen Lorenz A. und vielen weiteren "EInzelfälle" (youtube.com/watch?v=rU7hcUhJXi…), in denen Polizei Menschen in psychischen Ausnahmesituationen erschiesst?“
Schaut sie euch vielleicht erst mal an, ganz unvoreingenommen.
Ein Arzt geht gegen einen „Masern-Viren-Leugner" vor Gericht vor.
Dieser Leugner, Impfgegner, Verschwörungs-Mythiker behauptet, alle Krankheiten seien psychisch, die Viren würden nicht krank machen, „Die Pharma-Konzerne" würden Impfungen nur wegen Profit machen, usw.
Kennen wir ja alles…
Die ganze Story wird in maiLab recht humorvoll dargestellt. Mit ein bisschen facepalm und Kopfschütteln. Als skurrile Minderheit, die zwar krakeelt aber nicht wirklich wichtig ist.
Nanu?
Tja, hier der eigentliche Knackpunkt: Die Folge wurde original am 3. November 2019 veröffentlicht. Dreieinhalb Monate, bevor es hier richtig losging mit Corona. Hier der
Schaut sie euch vielleicht erst mal an, ganz unvoreingenommen.
Ein Arzt geht gegen einen „Masern-Viren-Leugner" vor Gericht vor.
Dieser Leugner, Impfgegner, Verschwörungs-Mythiker behauptet, alle Krankheiten seien psychisch, die Viren würden nicht krank machen, „Die Pharma-Konzerne" würden Impfungen nur wegen Profit machen, usw.
Kennen wir ja alles…
Die ganze Story wird in maiLab recht humorvoll dargestellt. Mit ein bisschen facepalm und Kopfschütteln. Als skurrile Minderheit, die zwar krakeelt aber nicht wirklich wichtig ist.
Nanu?
Tja, hier der eigentliche Knackpunkt: Die Folge wurde original am 3. November 2019 veröffentlicht. Dreieinhalb Monate, bevor es hier richtig losging mit Corona. Hier der mit dem Originaldatum.
Das ist nur sechs Jahre her, in denen wir lernen mussten, dass solche Leute im Ernstfall richtig gefährlich sind.
Die meisten Menschen sind so wissenschaftsfern, dass sie lieber glauben, als sich selbst einzulesen. Wer hat auch schon die Zeit. Sie vertrauen Personen, die ihnen einfache, plausible Wege aus Problemen und Krisen anbieten und Pseudo-Schuldige Sündenböcke, statt die realen, komplexen Strukturen zu akzeptieren.
Deshalb: Es gilt an jeder Stelle deutlich den Mund aufzumachen, wenn Unfug verbreitet wird. Ob über Viren oder bestimmte Menschengruppen, Rassismen, Sexismen, Queer-Feindlichkeit. Wenn Menschen aus ihrem "Glauben“ (= ohne reale Basis) gegen Menschlichkeit und rationale Diskurse Stimmung machen.
Sonst braucht es nur einen passenden Anlass, damit sie eine große Anzahl Menschen für ihren Quatsch mobilisieren und andere Menschen zu Schaden kommen.
I'm especially pleased to see that one about creating your own traditions.
A few Christmases ago, my wife found a recipe for a "non-traditional Christmas cake".
She made it, and we both thought it was awesome, so now it has become a firm tradition in our house to have a non-traditional Christmas cake for Christmas.
being in a relationship with a Muslim woman has helped make last year's Christmas a lot more bearable (as in, not celebrating at all). However, her son being 13 makes New Year's a lot more difficult than it used to be. I'm absolutely not a fan of the fireworks either, but tell that to a 13 year old boy.... Suffice it to say, mulled wine and ginger bread are the only two things to carry me through December.
Hello friends, I'm Rania and this is my 11-year-old son, Adi. He wants to go abroad and complete his education. His dream is to become an artificial intelligence engineer. I'm asking for your help in finding an organizer for my campaign, supporting it, and making it a success.
I'll add one more: it's OK to feel festive on your own schedule. Don't shame people for getting into it 'too early. ' If they enjoy it, let them. If they're not ready, don't pressure them.
Die Grünen wollen, dass Menschen im Land Bremen für 19 Euro pro Monat den Nahverkehr ohne Ticket nutzen können. Wie finden Sie den Vorschlag? Die Befragung ist abgelaufen.
Jetzt wo wir herausgefunden haben, wie man die Sprache ändert ( thx @dbof ), können wir auch mal unter uns sprechen.
In den letzten Monaten ist für uns in DE einiges passiert: Eine Lesung mit @marcuwekling und #berndkissel , die Ausstellung im Erika-Fuchs-Haus (noch bis 12.4.) und der Volltreffer Kalender.
Wir dachten, dass unsere Arbeit nichts ist für Deutschland, aber die Rückmeldungen sind so großartig, dass wir weiter unsere home crowd pflegen wollen und häufiger Comics übersetzen werden.
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Ich poste seit ein paar Jahren zweisprachig (selten auch dreisprachig).
Ich hatte eigentlich erwartet, dass mich da ständig jemand anpflaumt, aber das ist nie passiert. D.h. das Feature scheint gut zu funkltionieren und auch auch korrekt von den Benutzern verwendet zu werden.
irgendwie interessant, dass ich euch schon länger folge, mir aber bis zu eurem Kalender-Post überhaupt nicht klar war, dass ihr auch deutschsprachig sein
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Für die aktuelle Ausgabe von „Aus Politik und Zeitgeschichte“ habe ich einem Beitrag über die ideologischen un personellen Querverbindungen zwischen Esoterik und Reichsbürger-Milieu geschrieben. Ihr könnt das Heft auch kostenlos (z.B. für den Unterricht) bestellen: bpb.de/shop/zeitschriften/apuz…
Für Viele passen „Esoterik“ und „Rechtsextremismus“ erst einmal nicht zusammen. Doch hinter der scheinbaren Diskrepanz verbirgt sich eine lange Geschichte der Überschneidungen.
Falls ihr das Thema in der Schule oder im Rahmen von Bildungsveranstaltungen behandelt, kann ich Euch auch diese Broschüre der Landeszentrale für politische Bildung empfehlen, für die ich den Text beisteuern durfte: berlin.de/politische-bildung/p…
Die hier recherchierbaren Publikationen bieten wir *ausschließlich zur Selbstabholung* in unseren Besuchszentren an. Bestellung und Versand sind *nicht* möglich.
* *
> Ich habe Männern von dir erzählt und sie haben mein Problem nicht verstanden.
Schade, dass aus dem Brief auch nicht hervorgeht, was jetzt eigentlich die Botschaft ist. Einfach Klappe halten? Ja, bitte so explizit sagen, damit es auch ein weißer Mann versteht.
Wie jetzt.. Man (und frau) kann durch Fenster nicht nur rausschauen, sondern auch reinschauen? Was erzählt die Autorin als nächstes - dass Wasser bei 100 Grad kocht? Dass der Wind an der Küste weht? Ich bin gespannt...
Das Problem ist die Reizüberflutung der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik, aber auch die gleichermaßen unverarbeitet-instinktive Bewusstseinsschwäche von Angst, Gewalt und "Individualbewusstsein", besonders wenn man auch im falschen Job gelandet ist!?
1/2. Es ist die eine Sache von jemandem bewusst gemacht zu bekommen das es im Kiez einer Großstadt eben doch keine Anonymität/Unbeobachtetheit gibt. Es ist das andere (Übergriffigkeit) dieses "ungeschriebene Gesetz" einer Großstadt diese "Anonymität" (das "draussen" nur als Gesamtbild! zu sehen) durch solche Aktionen zunichte zu machen. Das ist gleichzeitig eine Verletzung des "safe space", wenn das offenbar durch explizites Beobachten passiert.🤨😡
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Freitag, 21. November 2025 um 08:41)
Ich hatte mal ne Wohnung mit Fenster direkt an der Straße zur Kirche und jeden Sonntag eine Schar aus Leuten am Fenster kleben die es für wichtig hielten meine Wohnverhältnisse zu diskutieren. Die haben sogar ihre Hände an die Scheiben gepresst um besser reinschauen zu können. Sogar meine Oma hat mich aus dem Nachbarort angerufen um mir zu erzählen dass sich die Leute in ihrer Nachbarschaft über meine zugezogenen Vorhänge am hellichten Tag beschweren und was denn los sei.
Ein Mann spricht eine junge Frau an. "Ich habe gesehen, daß Sie oft den einsamen Weg am Waldrand nehmen, wenn sie spätabends nach hause gehen. Damit Sie sich nicht unnötig sorgen, werde ich künftig leise pfeifen, wenn ich den Weg ebenfalls nehme. Dann wissen Sie, daß ich es bin."
Sie liebt diesen Weg, die Stille und den Geruch des Waldes. Jetzt muß sie immer daran denken, daß er diesen Weg auch nehmen und pfeifen könnte.
Hat er sie vor einer Gefahr gewarnt oder ist er die Gefahr?
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Freitag, 21. November 2025 um 11:57)
Hab auch mal so ein Erlebnis gehabt. Hab im Studentenwohnheim gewohnt. Anlage aus mehreren Bungalows. Die Vorhänge, mit denen die Zimmer standardmäßig ausgestattet waren, waren transparent. Rolladen/Jalousie gab's nicht. Da hab ich's tatsächlich mal erlebt, dass von draußen Gesang "Oh wie ist das schön" zu hören war, als ich mich gerade umgezogen habe. Im Nachbarbungalow stand einer am Fenster (geöffnet) und hat mir beim Umziehen zugeschaut.
Immerhin haben die sehr ekligen Creep-Kommentare hier bewirkt, dass ich sofort reingeklickt und den Artikel gelesen habe. Umso schockierter bin ich über solche Reaktionen. Danke an alle, die gegenhalten. Was die Autorin erlebt hat, ist ekelhaft. Erhellend ihre Frage: «Warum hast du den Mitbewohner, der vor mir in dem Zimmer wohnte, nie angesprochen?» Interessant, wie sehr Creeps nicht wenigstens das als Sprungbrett nutzen, ein oder zwei Synapsen ins Empathiezentrum freizuschalten.
bevor hier jetzt gleich wieder ein Shitstorm entsteht: Ja, jemanden in einer anderen Wohnung zu beobachten gehört sich nicht - beabsichtigt oder nicht.
Ja, diese Situation hätte sich ganz anders lösen lassen.
Ja, als (vielleicht wohlhabender) weißer, CIS Mann, ist dieses Verhalten gegenüber allen nicht weißen CIS Männern mindestens unangebracht.
Jetzt aber mal eine Frage die mich ernsthaft interessiert - und bitte, bitte, bitte - ich brauche keine Belehrungen, ich möchte eine ernsthafte Antwort auf eine wirklich ernst und in keiner Weise abwertend gemeint Frage:
Mann (!) hat in dieser Situation jemand anderes zufällig beobachtet. Und jetzt?
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Die "Rechte Jugend" unter sich:
Auf Einladung der AfD trafen sich Mitte September ehemalige Mitglieder der "Jungen Alternative", Burschenschafter und Aktivist:innen der "Identitären Bewegung" im westfälischen #Rheine um über die Zukunft der AfD-Jugend zu debattieren.
Direkt aus dem Korb/Wagen über den Scanner in die Tasche. In der richtigen Reihenfolge. In meinem Tempo. Kein nerviges Band. Ich muss mit niemandem reden.
Ich gehe sehr bewusst zu Läden, die sowas anbieten.
Arbeitsplätze sind doch kein Selbstzweck. Ihr Zweck ist Einkommen und Auskommen und "Wertschöpfung". Die taz verwechselt dies mit kapitalistischen Zwang zur Arbeit.
Noch besser: Direkt mit Handscanner oder App. Ich packe es dann sogar direkt in die Tasche oder Korb im Einkaufswagen. Dann spart man sich das ganze aus-/einpacken.
Da machst du dir immer noch zu viel Arbeit. Erst alles in den Wagen und dann an der Kasse nochmal alles anfassen und selbst scannen und wieder umpacken ist ja Unfug.
Wenn du am Eingang einen Handscanner holst (je nach Supermarkt, gibt's hier in CH seit mindestens 2012, coop/migros), kannst du den Artikel direkt aus dem Regal nehmen, scannen und in deiner Tasche verstauen. An der Kasse nur noch den Scanner abgeben, zahlen, fertig. Gibt's auch in der Handy-Variante.
An der normalen Kasse kann ich in aller Ruhe schon beim Anstehen meine Artikel aufs Band schaufeln. Scannen und Einpacken sind dann nahezu perfekt parallelisierbar, und die Arbeit verteilt sich auf vier Hände statt nur zwei. Ich muss mit niemandem reden, wenn ich mal nicht-jugendfreie Pralinen (Alkoholgehalt!) kaufe oder wegen Pfandzettel noch Geld zurück kriege. Alles läuft zügig.
Selbstscannerkassen sind langsam. Ich habe selber nur zwei Hände; deswegen muss ich jeden Artikel einzeln rausnehmen, nach dem Barcode absuchen, über den Scanner ziehen, und wieder abstellen. Wenn irgendwo Alkohol dabei ist, stoppt alles, und ich muss auf einen Mitarbeiter warten, der es wieder freigibt. Und nachdem alles gescannt ist, darf ich alles wieder in die Tasche einräumen.
Nichts daran läuft flüssig. Alles ist hakelig und nervig. Da stehe ich doch lieber ein paar Sekunden extra an und kriege die Komfortbehandlung (und reden muss ich trotzdem mit niemandem).
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Gegenentwurf: Ich vermeide die, wo nur möglich.
An der normalen Kasse kann ich in aller Ruhe schon beim Anstehen meine Artikel aufs Band schaufeln. Scannen und Einpacken sind dann nahezu perfekt parallelisierbar, und die Arbeit verteilt sich auf vier Hände statt nur zwei. Ich muss mit niemandem reden, wenn ich mal nicht-jugendfreie Pralinen (Alkoholgehalt!) kaufe oder wegen Pfandzettel noch Geld zurück kriege. Alles läuft zügig.
Selbstscannerkassen sind langsam. Ich habe selber nur zwei Hände; deswegen muss ich jeden Artikel einzeln rausnehmen, nach dem Barcode absuchen, über den Scanner ziehen, und wieder abstellen. Wenn irgendwo Alkohol dabei ist, stoppt alles, und ich muss auf einen Mitarbeiter warten, der es wieder freigibt. Und nachdem alles gescannt ist, darf ich alles wieder in die Tasche einräumen.
Nichts daran läuft flüssig. Alles ist hakelig und nervig. Da stehe ich doch lieber ein paar Sekunden extra an und kriege die Komfortbehandlung (und reden muss ich trotzdem mit niemandem).
Genau das! Ich finde SB-Kassen sooo entspannend. Und Kassenarbeitsplätze wurden auch bei Einführung der Barcodescanner eingespart - will wer zurück? (obwohl … vorher waren die Kassen - außer bei Aldi - so langsam, dass man ähnlich viel Zeit zum Packen hatte wie jetzt bei SB-Kassen). #IchBinSoAlt, ich erinnere mich noch an die Zeit vor Selbstbedienungsläden – was da an Arbeitsplätzen verlorenging!
Das funktioniert leider nur, so lange der Betreiber nicht paranoid genug ist, diese Selbstbedienungskassen mit eingebauter Waage zu benutzen. Da funktioniert das mit in die Tasche stapeln erfahrungsgemäß leider nicht. Und wo die auch noch viel potential haben, sind mehrere gleiche Produkte, die ich nicht 10x über den Scanner ziehen will
"ich muss mit niemandem reden" ist schon der wichtigste Grund wieso ich sehr glücklich bin, dass Globus Self-Scan eingeführt hat.. ich gehe in der Regel nach der Arbeit einkaufen, und da ist meine soziale Batterie eh schon auf Minimum runter, je weniger Interaktion, desto angenehmer. (und ich will nur echtes Self-Scan wo ich direkt in meinen Korb shoppen kann, und den nicht nochmal auspacken muss um den Kram über ne Kasse zu ziehen - wer das erfunden hat, der gehört geohrfeigt).
Sehr ich auch so. Rewe hat sogar Handscanner. Nochmal entspannter. Ich fasse jedes Teil zweimal weniger an. Kein Stress beim Bezahlen und ich bin nur kurz an der Kasse.
Und ich hab sogar mehr Interaktion mit dem Personal als früher, weil mein Einkauf jedes Mal zur Kontrolle geflaggt wird. Es ist schon ein Running Gag zwischen uns. Letzte Woche war mein Einkauf sogar das Testobjekt um neues Personal anzulernen.
@jwalzer Ich sehe das ganz entspannt. Das System mag mich einfach :) Und mich jagt ja keiner.
Zwischendurch bin ich Mal 4 Wochen ohne Kontrolle durchgekommen. Hab schon mit dem Personal gescherzt, dass irgendwas kaputt ist. Diese Woche war dann aber wieder alles wie immer 😁
Ich kaufe Obst, Gemüse, Saft, Brot und Käse auf dem Wochenmarkt. Im Rewe den größten Teil des Rests (fast ausschließlich pflanzliche Produkte). Es ist schon eine etwas komische Mischung.
Das ist jetzt insofern ein wenig blauäugig, als das der Artikelpreis eine Mischkalkulation ist. Erhöht man das Gehalt soweit, das man genügend Kassierkräfte findet, schlägt sich auch das im Preis nieder.
Das Thema ist leider nicht ganz so einfach und geeignete Kräfte stehen eben nicht Schlange.
@Saupreiss @geomant Ich habe nicht gemerkt dass die Artikel in Supermärkten mit Selbstbedienungskassen billiger sind 🤔 Letztlich wurden erst Kassen reduziert im Griff zu sparen. Das gibt dann Schlangen so dass Selbstbedienungskassen dann als Fortschritt ihr Vorteil wirken. In Wirklichkeit ist es Enshitification
ware wird nicht auf dem ausgabeband zusammengematscht (in einem markt habe ich einen lieblingskassierer, der da aufpasst)
ich kann mit klappbox einkaufen wie früher vor einführung der scannerkassen und muß von mehreren gleichen artikel nur einen rausnehmen zum scannen oder kann die reihe pizzas mit dem handscanner abfahren
ich kann mein kind beschäftigen mit anreichen oder scannen
ich kann nur mit dem kind reden und muß nicht das kind auf pause stellen um mit dem kassierer zu reden
üblicherweise gibt es keine(n platz für) quengelregale
nachteile:
oft keine möglichkeit zur eingabe von mengen, z.b. wenn ich einen ganzen 20er-karton nehme für vorrat; dafür gehe ich dann an eine personenbediente kasse
bei aldi süd sehr nervige ansagen, die ich oft schon mit einem genau so freundlichen "bitte halt die klappe" erwidere; hier fehlt definitiv ein knopf zum ausschalten
ware, die vom kassierer ausgegeben werden muß brauch
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ich sehe als vorteile:
ware wird nicht auf dem ausgabeband zusammengematscht (in einem markt habe ich einen lieblingskassierer, der da aufpasst)
ich kann mit klappbox einkaufen wie früher vor einführung der scannerkassen und muß von mehreren gleichen artikel nur einen rausnehmen zum scannen oder kann die reihe pizzas mit dem handscanner abfahren
ich kann mein kind beschäftigen mit anreichen oder scannen
ich kann nur mit dem kind reden und muß nicht das kind auf pause stellen um mit dem kassierer zu reden
üblicherweise gibt es keine(n platz für) quengelregale
nachteile:
oft keine möglichkeit zur eingabe von mengen, z.b. wenn ich einen ganzen 20er-karton nehme für vorrat; dafür gehe ich dann an eine personenbediente kasse
bei aldi süd sehr nervige ansagen, die ich oft schon mit einem genau so freundlichen "bitte halt die klappe" erwidere; hier fehlt definitiv ein knopf zum ausschalten
ware, die vom kassierer ausgegeben werden muß brauche ich sehr selten: alle monate bis jahre mal ne gutscheinkarte, drogen gar nicht.
@DieSpastigerin Ja, dass die Option (zumindest im Rahmen der üblichen Öffnungszeiten, Automatisierung wäre auch eine gute Option für längere) weiter besteht wäre fair.
even better: Edeka EasyShopper, wo man die Artikel am Wagen scannt und sie direkt in seine Taschen packen kann. Danach kurz an der (SB)Kasse alles bezahlen (oder per App) und weg ohne alles 4x anfassen zu müssen (Regal-Wagen-Kasse-Wagen-Tasche).
20K likes, 596 comments - clima.info on November 19, 2025: "Carimbó, culinária típica, arte marajoara, povos originários, cultura rica, floresta viva e um povo que acolhe. A Amazônia mostra sua força todos os dias.
Das bedeutet zum Beispiel: * weniger Steckdosen * dünnere Decken und Wände, Dielenböden ohne Estrich * weniger Lärmdämmung * weniger Fenster * kein Keller, Stellplatz, Aufzug * „abgesenkte Wohnraumtemperatur“ * manuelles Lüften
Zusammengefasst: Es wird lauter, du kriegt weder Fahrrad noch Kinderwagen irgendwo unter und bist Wetter und Klima stärker ausgesetzt.
2025: Zurück nach Anfang der 1960er - aber DDR-Style.
Mit ein paar Sachen würde ich persönlich ja klarkommen, aber in der heutigen Zeit weniger Steckdosen, schlechtere Dämmung und abgesenkte Wohnraumtemperatur (besonders für Frauen nachteilig), mehr Lärm … uff.
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Angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen können wir uns Steuerprivilegien für Reiche nicht mehr leisten. Die öffentliche Hand braucht Einnahmen — für eine moderne #Infrastruktur, gute #Bildung und eine intakte #Umwelt, von der alle profitieren. Höchste Zeit für eine #Vermögensteuer und eine gerechte #Erbschaftsteuer! Tax the rich!
Milliardenschwere Unternehmensübertragungen können in Deutschland, fast ohne Steuern zu zahlen, vererbt werden. Ergebnis ist eine von schwerfälligen Erbdynastien geprägte Vermögenskonzentration.
den letzten Satz glaube ich nicht, aber Merz werden die antisemitischen Dogwhistles nicht auffallen oder er ignoriert sie einfach. social.anoxinon.de/@thomasralf…
So, Emails sind raus. Vielleicht schaffen wir es ja alle gemeinsam, dass dieser Quatsch mit Versandverbot von Cannais noch gestoppt wird. Ich bin selbst Patienty und medizinisches Cannabis macht mich eingeschränkt alltagsfähig. Ohne kann ich nicht Essen und habe starke Schmerzen. Da ich ländlich wohne, bin ich auf eine Versandapotheke angewiesen. Die Änderung würde meine medizinische Versorgung quasi unmöglich machen.
Das Kabinett hat einen Entwurf beschlossen, mit dem Online-Verschreibung sowie der Versand von Blüten verboten werden sollen. Hier unsere Email-Aktion dagegen.
Mit diesen Themen erobert die linksgrüne Sisse Marie Welling das Rathaus in #Kopenhagen: Bezahlbarer Wohnraum, preiswerter öffentlicher Nahverkehr, mehr Grün und mehr Radwege statt Parkplätze, mehr Kindergartenplätze, bessere Altenpflege. 👏🌻💚 taz.de/!6131068
Das Papier „Effects of Gender-Affirming Care“ wurde anonym veröffentlicht, verfolgt jedoch dasselbe Ziel wie der britische Cass Review: die Versorgung von trans Jugendlichen zu delegitimieren und politische Maßnahmen gegen diese Behandlungen zu stützen.
Die nun bekannte Identität der neun Autorinnen zeigt ihre Zugehörigkeit zu einem ideologisch motivierten Netzwerk, das trans-affirmative Medizin bekämpft. Besonders zentral ist die Society for Evidence-Based Gender Medicine (SEGM), 1 #lgbtiq
die sich neutral gibt, tatsächlich aber gezielt gegen geschlechtsangleichende Maßnahmen argumentiert. Mehrere Autorinnen sind Mitglieder oder eng verbunden mit SEGM sowie konservativen Think Tanks wie dem Manhattan Institute oder dem American College of Pediatricians.
Die Anonymität sollte Objektivität suggerieren, doch die Verbindungen offenbaren eine koordinierte Strategie: Die Veröffentlichung fiel zeitlich mit Kampagnen und 2
Gesetzesinitiativen zusammen, die trans Jugendlichen den Zugang zu medizinischer Versorgung erschweren sollen – vor allem in den USA. Trotz methodischer Schwächen wurde das Papier von Medien und Politik genutzt, um den Cass Review zu stützen. Beide Texte bedienen sich ähnlicher Rhetorik: Sie stellen geschlechtsaffirmierende Medizin als riskant dar, obwohl Fachgesellschaften weltweit deren Wirksamkeit betonen. Insgesamt zeigt sich, wie wissenschaftlich anmutende Texte instrumentalisiert 3
werden, um politische Ziele zu verfolgen – die Einschränkung trans Gesundheitsversorgung. SEGM fungiert dabei als ideologisches Zentrum, das wissenschaftliche Autorität simuliert, um trans Rechte zu untergraben.
The authors, all of them skeptics or opponents of pediatric gender medicine, were finally revealed today after HHS published the final, peer-reviewed version of the controversial report on this field.
sophteis 🌈🦋
Als Antwort auf Jaddy • • •Jaddy mag das.
ipofanes
Als Antwort auf Jaddy • • •Jaddy
Als Antwort auf ipofanes • •@ipofanes Ich denke, die wesentliche Problemlage ist sowohl ethisch als auch praktisch.
Praktisch vor allem dadurch, dass Kontrollgruppen ohne wirksame Behandlung einfach dadurch unmöglich werden, weil alle Beteiligten durch schlichte Beobachtung sehen, ob eine Person Blocker bzw Hormone bekommt.
Das heisst, dass die Kontrollgruppe entweder fairerweise zu Beginn erfahren müsste, dass sie keine wirksamen Medikamente bekommt oder es unterwegs herausfindet. Letzteres ist ethisch mindestens fragwürdig und in beiden Fällen dürfte die Kontrollgruppe ziemlich schnell abbrechen. Ich kann mir keine Belohnung vorstellen, die das verhindern würde.
Immerhin geht es um Kinder bzw Jugendliche unter erheblichem psychischem Stress und hohem Suizid- oder SVV Risiko: Die drohende falsche Pubertät, die den eigenen Körper unwiderruflich zu etwas verändert, was sie auf keinen Fall wollen.
Eine Studie, die geplant kontrolliert randomis
... mehr anzeigen@ipofanes Ich denke, die wesentliche Problemlage ist sowohl ethisch als auch praktisch.
Praktisch vor allem dadurch, dass Kontrollgruppen ohne wirksame Behandlung einfach dadurch unmöglich werden, weil alle Beteiligten durch schlichte Beobachtung sehen, ob eine Person Blocker bzw Hormone bekommt.
Das heisst, dass die Kontrollgruppe entweder fairerweise zu Beginn erfahren müsste, dass sie keine wirksamen Medikamente bekommt oder es unterwegs herausfindet. Letzteres ist ethisch mindestens fragwürdig und in beiden Fällen dürfte die Kontrollgruppe ziemlich schnell abbrechen. Ich kann mir keine Belohnung vorstellen, die das verhindern würde.
Immerhin geht es um Kinder bzw Jugendliche unter erheblichem psychischem Stress und hohem Suizid- oder SVV Risiko: Die drohende falsche Pubertät, die den eigenen Körper unwiderruflich zu etwas verändert, was sie auf keinen Fall wollen.
Eine Studie, die geplant kontrolliert randomisiert Suizidraten ermitteln will, geht mit Recht ziemlich sicher durch keine Ethikkommission.
Nächstes Problem: RCTs mit den üblichen bezahlten (cis) Versuchspersonen wären sinnlos. Selbst wenn sich genügend fänden, denen es egal wäre, ob ihnen als cis Männern Brüste wachsen oder als cis Frauen Bart und Stimmbruch. Alles nur schwer bis gar nicht reversibel. Gerade wenn es ihnen egal wäre, könnte ein positiver seelischer Effekt = verminderte Dysphorie und Suizidalität nicht gemessen werden.
Kennst du dich im Detail mit transgeschlechtlicher Hormontherapie aus? Nach allem was ich die letzten zehn Jahre erlebt, gelesen, in Beratungen gesehen und auch mit Fachleuten besprochen habe, gibt es nur ein recht kleines Set an Medikamenten: Zwei (+1) Hormone in vier Darreichungsformen und ca vier verschiedene Blocker. Dazu erfahrungsbasierte best practices, bei gleichzeitiger Unkenntnis, warum diese oder jene Strategie bei unterschiedlichen Personen unterschiedlich funktioniert. Sowohl körperlich als auch psychisch.
Manche nehmen transdermal keine Hormone auf. Manche nehmen einmal am Tag die volle Dosis, andere merken psychisch deutlich, wenn die nach 12 Stunden fast vollständig abgebaut ist und verteilen deshalb. Weder Wirkungen noch Nebenwirkungen lassen sich genau vorhersagen. Sogar körperlich gegenteilige Wirkungen wurden beobachtet.
Die Gruppe der Betroffenen ist zu heterogen, sowohl körperlich als auch psychisch und von ihren Bedürfnissen her. Die messbaren Werte sind stark abhängig vom sozialen Umfeld. Usw.
"A oder B wirksamer" ist also äusserst schwierig zu definieren.
Kurz gesagt: Selbst die besten, bzw vor allem die besten Endos betreiben erfahrungsbasiertes trial & error.
Das sind aber alle Details. Vielleicht lassen sich da allen Widrigkeiten zum Trotz einzelne Studien bauen.
Die grundlegende Frage, die immer wieder in den Raum gestellt wird, obwohl sie mE durch viele überzeugend aussagekräftige Beobachtungsstudien beantwortet wurde, lautet: „Sollte zur Minderung von seelischem Stress und Suizidrisiko trans Kindern und Jugendlichen medizinisch-psychologisch begleitet geholfen werden, indem eine Pubertät ggf aufgeschoben wird und bei entpsrechender psychischer Reife dann die richtige eingeleitet wird“.
Und für die kann nicht nur ich mir beim besten Willen keine ethisch vertretbare und praktisch funktionierende Studie mit Kontrollgruppe vorstellen.
ipofanes
Als Antwort auf Jaddy • • •Jaddy
Als Antwort auf ipofanes • •@ipofanes Das ist prima und ich bin auch der Ansicht, dass noch sehr viel gute Forschung nötig ist, um vom status quo, „erfahrungsbasiertes Probieren“, zu bedarfsgerechter, vorhersagbar funktionierender Versorgung zu kommen.
Gerne (ethisch vertretbare) Studien. Kein Problem. Weitere Gewinne voraussichtlich: Wie lassen sich belastbare Studien mit kleinen, heterogenen Gruppen und unscharfen Messwerten („psychische Entlastung“) und unkontrollierbaren externen Faktoren („Folgen sozialer Transition“) durchführen. Tolle Sache.
Die problematische Diskussion, die auch die Politik gegenüber trans Personen dramatisch bestimmt, insbesondere bei KuJ, dreht sich aber leider immer noch um die Frage "ob“ und nicht "wie“.
UK und andere Länder haben die nachweislich entlastende Versorgung von KuJ eingestellt, zugunsten von angeblichen „Studien“, weil cis-normative Medizinys und religiöse und
... mehr anzeigen@ipofanes Das ist prima und ich bin auch der Ansicht, dass noch sehr viel gute Forschung nötig ist, um vom status quo, „erfahrungsbasiertes Probieren“, zu bedarfsgerechter, vorhersagbar funktionierender Versorgung zu kommen.
Gerne (ethisch vertretbare) Studien. Kein Problem. Weitere Gewinne voraussichtlich: Wie lassen sich belastbare Studien mit kleinen, heterogenen Gruppen und unscharfen Messwerten („psychische Entlastung“) und unkontrollierbaren externen Faktoren („Folgen sozialer Transition“) durchführen. Tolle Sache.
Die problematische Diskussion, die auch die Politik gegenüber trans Personen dramatisch bestimmt, insbesondere bei KuJ, dreht sich aber leider immer noch um die Frage "ob“ und nicht "wie“.
UK und andere Länder haben die nachweislich entlastende Versorgung von KuJ eingestellt, zugunsten von angeblichen „Studien“, weil cis-normative Medizinys und religiöse und „konservative“ Politikys wegen ihrer „festen Überzeugungen" einfach die Lebenslagen und sinnvollen Lösungen einiger weniger nicht akzeptieren wollen.
Deshalb bin ich hochsensibel bei dem Thema. Es geht - leider - keineswegs um reine Wissenschaft und um bessere Versorgung bemühte Medizin. Bei trans Themen sind sofort Politik, Religion und mehr dabei, die mit allen Mitteln am besten jede Versorgung verhindern wollen.
Siehe auch die Diskussionen um die S2k Leitlinie „Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter – Diagnostik und Behandlung“; register.awmf.org/de/leitlinie… und wie "konservative" (und rechte) Medien mit Falschbehauptungen eskaliert sind.
ipofanes
Als Antwort auf Jaddy • • •Jaddy mag das.