Ich nehme mal diese Diskussion - bitte lest sie nach - zum Anlass für eine Rückmeldung an die Mastodon-Community, soweit sie sich an Diskussionen zu meinen Posts beteiligt: Positiv: Sehr sensibel was Inklusion betrifft (ja, ich schreibe jetzt Alt-Texte). Aber: eine hohe Anspruchshaltung gegenüber dem Staat, sehr pessimistische Grundhaltung. Wenig konstruktiv-positive Diskussionen. Ein Fußballverein mit diesem Klima in der Mannschaft würde absteigen #Mastodon #fediverse #Demokratie
#Wehrdienst ? Nicht für diesen Staat - kommentieren viele und dann folgt eine Liste, was alles schief laufe. Aber nur wenige könnten fliehen. Es müssen Menschen verteidigt werden, Frauen, Kinder, Alte. Und niemand von Euch sollte sagen: das werde doch nicht passieren. Das haben die Ukrainer auch gedacht, ehe sie von 🇷🇺 überfallen wurden. Und ihr Staat hat ganz sicher nicht besser funktioniert als 🇩🇪Wir müssen uns verteidigen können, damit wir uns nicht verteidigen müssen. #Wehrpflicht #BundeswehrEs wird keine #Wehrpflicht geben, wenn sich genügend Freiwillige melden. Das hängt vor allem davon ab, was sie von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern zu hören bekommen. Findet ihre Entscheidung Anerkennung, werden sie zur #Bundeswehr gehen. Stößt sie auf Ablehnung, folgen viele eher der herrschenden Meinung in ihrer Klasse. Die Demos machen Wehrpflicht wahrscheinlicher.
Awet Tesfaiesus, MdB
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •PrinterAngel🏳️🌈
Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB • • •@AwetTesfaiesus
Ja, aber selten hörte ich, dass einer unmotivierten, unentschlossenen Mannschaft der Klassenerhalt gelang.
Und um das Bild noch etwas zu strapazieren: ggf spielen Staaten nicht um den Abstieg in die Kreisliga zu verhindern; hier ginge es dann sozusagen um die Liga der besetzten Ländern.
Awet Tesfaiesus, MdB
Als Antwort auf PrinterAngel🏳️🌈 • • •Von welchem Spiel sprechen wir denn eigentlich?
PrinterAngel🏳️🌈
Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB • • •Awet Tesfaiesus, MdB
Als Antwort auf PrinterAngel🏳️🌈 • • •@angeldruckt
Das war mir schon klar. Ich würde den Vergleich halt absolut so nicht ziehen wollen.
Daher die Frage: Welcher Sport soll das sein, mit dem verglichen wird?
PrinterAngel🏳️🌈
Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB • • •Dass es kein Spiel ist, sondern ggf um das eigene Leben bzw der Fortbestand der Freiheit im eigenen Land geht, meinte ich damit, dass es eben nicht um die Kreisliga geht.
Wenn aus einer Republik ein Gouvernement zu werden droht, ist das weit mehr als nur ein Abstieg.
Awet Tesfaiesus, MdB
Als Antwort auf PrinterAngel🏳️🌈 • • •Verstehe ich dich richtig, dass Du den Vergleich zwischen "unser Sportclub steigt ab" und dem worum es eigentlich geht auch unpassend findest?
PrinterAngel🏳️🌈
Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB • • •Ja, in der Tat;
außer dem Aspekt, dass unmotiviertes, unentschlossenes Vorgehen dem Erfolg nicht zuträglich ist.
Awet Tesfaiesus, MdB
Als Antwort auf PrinterAngel🏳️🌈 • • •PrinterAngel🏳️🌈
Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB • • •@AwetTesfaiesus
Ja, so kenne ich die Erzählungen auch, und nicht nur von Wehrdienstleistenden sondern sogar von Offizieren der Reserve.
Die Unmotiviertheit zog sich von ganz oben an durch.
Deshalb ist es auch allen Beteiligten in und um die Bundeswehr so leicht gefallen, statt mühsam Wehrgerechtigkeit wieder herzustellen einfach u bequem den Wehrdienst auszusetzen.
Man vermittelte den jungen Leuten, eigentlich könne wir euch gar nicht brauchen, und man konnte sogar noch Geld sparen.
Awet Tesfaiesus, MdB
Als Antwort auf PrinterAngel🏳️🌈 • • •Selbst kann ich dazu aus eigener Anschauung ja nicht sagen (während meines Studiums war "Frauen in der Bundeswehr" noch hypothetischer Examensstoff).
PrinterAngel🏳️🌈
Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB • • •Ich bin auch auf die Äußerungen der Kollegen (m) angewiesen, aber Reden und Denken stehen schon zusammen.
Bonita Mascota
Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB • • •@AwetTesfaiesus @angeldruckt Unmotiviert fände ich okay. Ich hab damals den Kriegsdienst verweigert, weil ich nicht bei vollem Bewusstsein zerfetzt werden möchte, und das auch niemand anderem antun möchte. Also ich will die ganze "Scheiße des Krieges" (Helmut Schmidt) nicht. Und heute ist das alles leider viel wahrscheinlicher als damals.
Ich würde also auch heute wieder den Kriegsdienst verweigern.
crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Inklusion fängt auch damit an, das du nicht weite Teile des Fediverse anschließt
Es heißt Fediverse
Noch mal: Fediverse!
Andrea Instone
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Benjamin Braatz
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Ist es möglich, dass die „pessimistische Grundhaltung“ Gründe hat, dass die „Anspruchshaltung“ gar nicht so „hoch“ ist?
Verdammt noch mal vor Klimakatastrophe und faschistischer AfD beschützt zu werden erscheint mir jetzt kein allzu hoher Anspruch an eine Demokratie. Ein Kanzlerinnen-Darsteller, der nicht nur das nicht schafft, sondern dabei auch noch alle – Migrant*innen, Arme, Junge, … – beständig ohne jeglichen Respekt behandelt, ist /der/ Grund dafür, warum (nicht nur) Junge /jedes/ Recht haben dieses versagende System in seiner jetzigen Form zu verachten.
Tut mir ja leid für alternde Politiker*innen, die so viel Herzblut in ihrem Leben da rein gesteckt haben. Aber suchen Sie die Schuldigen bitte in der auch von Ihrer Partei gestellten Regierung und vor allem da.
Jaddy mag das.
soean
Als Antwort auf Benjamin Braatz • • •Ich hatte mich gestern schon ähnlich geäußert, etwas verhaltener vielleicht...
Es ist aber nicht fair, das alleine bei
@rpolenz abzuladen.
Die Partei hat noch aufrechte Menschen, sie sind nur kaum zu hören. Aber z. B. haben wir in Schleswig-Holstein einen Ministerpräsidenten, der ganz gut passt.
(Ich wähle lieber grün oder wenigstens Leute, die einen Plan von einer lebenswerten Zukunft haben.)
Jaddy mag das.
Benjamin Braatz
Als Antwort auf soean • • •Es macht mich trotzdem betroffen, wie wenig gerade diese „Besseren in der Union“ sehen, wie klein die Unterschiede zur AfD geworden sind, wie schlimm die Parteispitzen auf Bundesebene reden und agieren.
Dann auch noch rumzumöppern, dass wir hier ihm nicht „konstruktiv-positiv“ genug sind, war dann der letzte Tropfen im Fass.
Jaddy
Als Antwort auf Benjamin Braatz • •@Benjamin Braatz @Ruprecht Polenz Ich erlebe Politik aktiv mit seit Anfang der 80er Jahre. Da war ich Teenager. Ich habe die bleierne Kohl-Zeit erlebt, in der ausgesessen, Modernisierung verschlafen und gekungelt wurde.
Vor allem aber wurde ab da an alles und jedes ein Preisschild geklebt und alles, was zu einem funktionierenden Gemeinwesen gehört zusammengestrichen. Jugendtreffs, Bibliotheken, Schwimmbäder, Sporthallen usw kämpfen seitdem mit ständigem Mangel, zu wenig Personal, befristeten Verträgen.
Das war reine neoliberale Ideologie. Abgekupfert von Reagan und Thatcher. Privatisierung überall. Kommunen wurden so gegängelt, dass sie ihre Stadtwerke, etc verkaufen mussten, um laufende Kosten zu decken.
Die Vernachlässigung der Bahn(1), der Verkauf der Kraftwerke und Netze an Konzerne, die Privatisierung der
... mehr anzeigen@Benjamin Braatz @Ruprecht Polenz Ich erlebe Politik aktiv mit seit Anfang der 80er Jahre. Da war ich Teenager. Ich habe die bleierne Kohl-Zeit erlebt, in der ausgesessen, Modernisierung verschlafen und gekungelt wurde.
Vor allem aber wurde ab da an alles und jedes ein Preisschild geklebt und alles, was zu einem funktionierenden Gemeinwesen gehört zusammengestrichen. Jugendtreffs, Bibliotheken, Schwimmbäder, Sporthallen usw kämpfen seitdem mit ständigem Mangel, zu wenig Personal, befristeten Verträgen.
Das war reine neoliberale Ideologie. Abgekupfert von Reagan und Thatcher. Privatisierung überall. Kommunen wurden so gegängelt, dass sie ihre Stadtwerke, etc verkaufen mussten, um laufende Kosten zu decken.
Die Vernachlässigung der Bahn(1), der Verkauf der Kraftwerke und Netze an Konzerne, die Privatisierung der Gesundheitssysteme, das alles begann da und wurde zur "alternativlosen“ Doktrin.
Nach der kurzen „Genosse der Bosse" Unterbrechung kam die zweite Periode des Nichtstuns. Weitere 16 Jahre, in denen jede Veränderung und Modernisierung unterbunden wurde und gesellschaftlicher Fortschritt nur dann geduldet, wenn es gar nicht mehr anders ging.
Wir wissen übrigens spätestens seit Ende der 80er über den Klimawandel Bescheid. Es gab eine aufstrebende Wind-Industrie, eine aufstrebende Solar-Industrie. Beides wurde abgewürgt.
Die Gen Z erlebt das Resultat dieser fast 40 Jahre Stillstand. Die desolate Infrastruktur, die kaputten Schulen, überforderten Lehrkräfte, die fehlenden Sozialarbeitskräfte. Die fehlenden Perspektiven, den ausgebremsten Klimaschutz, eine ungewisse, von gewissenlosen Firmen und plan- und einflusslosen Politiker*innen bestimmte Zukunft - und jetzt die reaktionäre Wende zurück in die 80er.
Sie erleben auch, wie desillusioniert ihre Elterngeneration ist. Wie sie sich, wenn sie können, auf ihren bürgerlichen Luxus beschränken, oder falls nicht, auf die Entwicklung der Verhältnisse sauer sind.
Doppelt und dreifach so, wenn ihre Vorfahren nicht schon seit anno Tobak in D leben und alle Generationen hier erleben, wie sie hinangestellt und eigentlich nicht gewollt werden, sondern immer nur „Problemfälle" sind.
Es ist wirklich etwas dreist und ignorant, von denen, die den ganzen Saich auszubaden haben, jetzt den Einsatz des eigenen Lebens zu verlangen, um etwas zu verteidigen, von dem sie am wenigsten haben.
——
(1) „Börsengang", Bilanz verbessern durch Streckenstilllegungen, Wartung und Instandsetzung einsparen, Gewinne abführen, usw.
mögen das
Siegfried., Jasper Jens, fuuhbar, Openhuman, Dmitri Ravinoff, Benjamin Braatz, simkim und pumpkin999 mögen das.
teilten dies erneut
fuuhbar, Thomas, Openhuman und simkim haben dies geteilt.
Openhuman
Als Antwort auf Jaddy • • •Grundsätzlich denke ich das Deutschland wieder effizienter werden muss und jeder etwas davon haben sollte. Die soziale Marktwirtschaft und fördern und fordern sind das worauf dieses Land aufgebaut ist.
Wenn man von der Politik nur noch vom Bürger fordert und Konzerne statt mit innovativen Geschäftmodellen lieber den Staat betrügen und Monopole ausbauen wärend der Mittelstand unter der Bürokratie ächzt läuft etwas gehörig schief.
Jaddy mag das.
Openhuman
Als Antwort auf Openhuman • • •eine klare parteiübergreifende Europaweite langfristige und realistische Wirtschaftsstrategie wäre glaube ich selbst als Kompromiss besser als immer alle 4 Jahre alles komplett zu ändern.
wenn es in Deutschland rein rechnerisch nicht geht sollte man die Dinge zumindest in Europa ansiedeln als dass sie nach China gehen.
Habeck hat z.B. gezeigt dass es für viele Probleme z.B. bei Windkraft durchaus auch pragmatische Lösungen möglich sind. Dass wünsche ich mir mehr.
Jaddy mag das.
Alter Mann
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Was alles schief geht? Es werden die Demokratie , die Menschenrechte, die Freiheit der Wörter, dass jeder sagen kann was er will und auch den Staat und Politiker kritisieren darf, verteidigt.
In Diktaturen hat der Bürger diese Rechte nicht.
Anbei ein wichtiges und richtiges Zitat:
Die Demokratie ist die schlechteste Regierungsform – mit Ausnahme von all den anderen Regierungsformen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.
Winston Churchill (1874-1965)
Schmidt_happens
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Fabian Transchel
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Ich habe mir den zitierten Faden nun angeschaut; auch wenn es dort um Fragen der Wehrpflicht geht, möchte ich doch anmerken, dass mangelnde Konstruktivität sicherlich auf beiden Seiten vorliegt.
Sprechen wir also auch über:
* Verfassungswidrige Klimamaßnahmen
* Völlig untaugliches Heizungsgesetz
* Hoffnungslos verfehlte Verkehrspolitik
* Fehlendes AfD-Verbotsverfahren
* Verfassungswidrige Grenzübertrittsprüfungen
* Verfassungswidrige Streichung von Bürgergeld
Fabian Transchel
Als Antwort auf Fabian Transchel • • •Dann könnten wir noch über Taschenspielertricks beim von Merz staatsmännisch abgepressten Sondervermögen sprechen.
In Summe kann man niemandem vorwerfen, dass in Bezug auf diese Bundesregierung Verzweiflung angesagt ist.
Ruprecht Polenz
Als Antwort auf Fabian Transchel • • •Hartmut Goebel
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Warum sollte jemand für so eine Regierung in den Krieg ziehen und sein Leben opfern? Die Verlierer eines Krieges sind immer die kleinen Leute. Und die Reichen reiben sich die Hände.
@rpolenz @ftranschel
Fabian Transchel
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Einverstanden.
(Wenngleich ich meine, dass das ein Stück weit auch Zirkelschluss sein kann: Wenn die Erde sich ungebremst aufheizt, wird keine noch so heroisch verteidigte Bundesrepublik bestehen können. Wenn kein Wohlstand mehr zu verteilen ist, hat es auch keine Mittel für Landesverteidigung, etc. pp.)
Ottenser
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •In 🇩🇪 gibt es einen hohen Grad an Ungleichheit. Wo bleibt der Aufruf von CDU/CSU an die Milliardäre, Millionäre und die bestverdienenden ihren Teil zur Verteidigung beizutragen, den physisch wohl hauptsächlich die Kinder der Ärmeren, darunter auch Immigranten, tragen müssen.
Wir haben Mütterrenten, steuerliche Entlastungen für Gastrobetriebe oder höhere Pendlerpauschalen ... 1/n
Ottenser
Als Antwort auf Ottenser • • •Für Demokratie und Freiheit zu kämpfen ist wichtig und richtig, aber die Lasten sind schon vor dem Konflikt ungleich verteilt. 3/
Ottenser
Als Antwort auf Ottenser • • •Als 🇬🇧 den Krieg in Europa gewann, dachte Churchill er hätte leichtes Spiel und setzte Neuwahlen an. Und verlor gegen den Sozialisten Attlee. Der Teil der Bevölkerung, der die Hauptlast des Krieges getragen hatte, die Arbeiter und deren Kinder, wollte nicht wie nach dem 1. WK leer ausgehen. Der NHS ist ja eine Folge dieses Wahlsieges.
Peter Gutsche
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Ich denke, wir sollten unsere Demokratie und unseren Wohlstand mehr schätzen – beides ist aktuell durch schlechte Politik (insbes. Hinsichtlich Klimaschutz), sowie durch die wachsende militärische Bedrohung durch Russland und andere Mächte gefährdet.
Viele Menschen sind sich nicht bewusst, wie privilegiert wir in Deutschland (noch) leben können.
Sheogorath
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Vieles dieser festgestellten Grundhaltung kommt sicher daher, dass hier viele Grün und Links wählen. Zu beginn der Ampelregierung war hier richtig Aufbruchsstimmung, der Glaube, dass es progressive Politik gibt, Themen wie Klimawandel angegangen werden und das was werden kann.
Seit einem Jahr nun arbeitet sich unsere Bundesregierung an der Abschaffung möglichst aller Dinge ab, die da erreicht wurden.
Ich glaube es ist wenig verwunderlich, wenn da die Stimmung kippt.
Sheogorath
Als Antwort auf Sheogorath • • •Ruprecht Polenz
Als Antwort auf Sheogorath • • •Ruprecht Polenz
Als Antwort auf Sheogorath • • •Sheogorath
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Kritik an der Ampel gab es sicher nicht zu wenig. Die FDP wird zurecht als primärer Grund für das scheitern der Ampel angeführt und hat ja letztlich auch stark zum Verschieben der Mehrheiten zugunsten der aktuellen Regierung beigetragen.
Aber auch innerhalb der Grünen und SPD war wurde oft Kritik laut.
Ich würde also durchaus sagen, dass es Selbstkritik gab und gibt.
The Mad Hatter
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Man hat bei vielen Themen auch den Eindruck das nicht das Argument zählt, sondern einfach darum die Ampel rückabzuwickeln (Heizung, Bürgergeld). Und dann pampt man halt auch einfach nur zurück
IchMeine
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Die Ampel ist vorrangig an Lügenkampagnen und einer destruktiven Oppodition auch teilweise von innen gescheitert (vergleicht einfach mal das Handeln der aktuellen Opposition mit der CDU damals). Zudem an dem schon bestehenden Machtgefälle zwischen Bürgern und Überreichen/Konzernen, welches die Demokratie schon teilweise aushebeln.
Gehen wir nach objektiven Kriterien war die Ampel in der Zeit des Bestehens weit Erfolgreicher, als die CDU-Regierungen es über mehrere Wahlperioden ist.
Hartmut Goebel
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Naja, die Ampel ist primär an der FDP gescheidert - und an den Kampagnen der Springer-Presse. Und natürlich auch daran, das CDU/CSU schon da nicht daran interessiert waren, zukunftsfähige Politik zu machen, sondern genüsslich noch drauf gehaut haben, um selbst an die Macht zu kommen.
[Edit: Tippfehler]
@rpolenz @sheogorath
schnedan
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Mein Anspruch an die Handelnden ist Groß.
Und an ungleiche Maßstäbe. Eine SPDlerin wurde per Medienkampagne wegen Absatzschuhen beim Bundeswehrbesuch und der Mitnahme des Sohns bei einem Dienstflug zur Minna gemacht.
Unsere Wirtschaftsministerin reist mit dem Geölten um die Welt, schickt ihren Dienstwagen leer 1300km durch Europa obwohl es vor Ort einen Fahrdienst gibt... und es passiert nichts!
Leute mit Anstand würden zurücktreten!
PS: und die wirtschaftlichen guten Jahre, die ich erlebt habe, waren trotz der Politik aus Berlin, nicht wegen.
Eine Analyse würde hier den Umfang sprengen, aber die Politiker Hybris das es uns wegen denen nicht ganz schlecht geht ist einfach unerträglich!
Dienstag 🌻ANTIFASCHISMUS 👍🏼
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Bloß weil es die letzten Jahrzehnte nicht nötig war, heißt das nicht, dass Deutschland nicht wehrhaft sein braucht.
Im Gegenteil, wir müssen uns an die Gegebenheiten anpassen und die sind heute so brandgefährlich wie lange nicht mehr.
Wir hatten lange Frieden, aber es gab nie eine Garantie darauf.
die_Leo
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Hmm ... nach 20 Jahren hat ein MdB Anspruch auf 100% Versorgungsbezüge im Alter. Ein Arbeitnehmer hat erst nach 40/45 Jahren Anspruch auf 48% Rentenniveau ...
Wenn meine Partnerin, die immer gearbeitet hat, dem Staat nie "auf der Tasche" gelegen hat, nie Steuern betrogen hat ... in Rente geht, kann sie von ihrer Armutsrente nicht leben! Und DANN wundern Sie sich in Ihrem Elfenbeinturm, daß die Stimmung kippt?
Übrigens: in den Niederlanden, in Frankreich bekäme ...
1/2 ⬇️
Ruprecht Polenz
Als Antwort auf die_Leo • • •die_Leo
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Spätestens nach 26 Jahren als MdB erhalten Abgeordnete aktuell über 7.600 Euro brutto p.m. ...
DAVON können sehr, sehr viele Arbeitnehner selbst nach über 40 Jahren malochen nur Träumen!
Meckerkopp
Als Antwort auf die_Leo • • •Das hast du wunderbar formuliert, dem kann ich nur zustimmen
Völliger Realitätsverlust
@rpolenz
die_Leo
Als Antwort auf Meckerkopp • • •In China macht man schon Witze über Deutsche Autos! Die lachen made in Gernany aus!
Aber die CDU will das Verbrenneraus hinauszögern, oder setzt weiter auf Erdgas ... Schuld am Niedergang sind ja nur die faulen Life-Style-Arbeiter die zuviel Urlaub machen, zu oft krank sind ...
die_Leo
Als Antwort auf die_Leo • • •... bekäme meine Partnerin unter gleichem beruflichen Werdegang eine Mindestrente von 1200 Euro!
Der gesamte Bundestag, allen voran CDU/ CSU & FDP sollten sich für ihre schäbige, undanbare Egoismus-Politik schämen, mit der willentlich Bürger, die immer gearbeitet haben, wie Dreck auf der Armutsmüllhalde entsorgt werden.
Was hätten wir schon zu verlieren, wenn Russland Europa vereinnahmen würde? Beim Wehrdienst geht es doch nur um den Schutz des Berliner Elfenbeinturms ...
2/2
die_Leo
Als Antwort auf die_Leo • • •Und als Dank sollen diese Kinder dann, kaum 18 geworden, Ihren MdB-Wohlstand und den Berliner Elfenbeinturm verteidigen?
Coole Perspektive ... 🤮
Wupsala
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Junge, Junge. Mal einfach mit der großen Keule Verständnis einfordern.
Ist schon ein ziemlich riskantes Unterfangen den Menschen pauschal ein übertriebenes Maß an "Hängemattenmentalität" zu unterstelllen, gleichzeitig aber nicht zu differenzieren und zu konkretisieren.
Schreit nach gewollter Eskalation, um sich aus dem Fediverse zurückziehen zu können.
@all Sehr, sehr gute und sachliche Antworten. Fediverse at its best.
AR
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Sie haben schon recht. Konstruktiv geht hier nicht durch, auf einen konstruktiven Gedanken kommen mit Glück noch zwei gleichermaßen konstruktive Antworten, aber spätestens im vierten Beitrag kippt es.
Vielen geht es so gut wie nie zuvor, sie haben viel zu verlieren und wären dennoch nicht arm; und andere, die wirklich um ihre Chancen fürchten; eine Regierung #Merz, die spaltet wie keine vor ihr. Der gedachte wie gefühlte Grundkonsens weicht dem kollektiven Gefühl des Überfordertseins.
Ruben
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Jaddy mag das.
smial
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Torsten Torsten
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •"...eine hohe Anspruchshaltung gegenüber dem Staat"
- Was für eine Haltung der Bürger*innen gegenüber dem Staat und der von den Bürger*innen gewählten und bezahlten Repräsentant*innen wünschen Sie sich? Was halten Sie für zweckmäßig, hilfreich...?
Mark_Bonsai
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Andreas Esch 🖖
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •die_Leo
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •ehtron 🖥️🚲
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •bei manchen diskussionen habe ich das gefühl, hier wimmelt es von zu kurz gekommenen, abgehängten, im falschen umfeld aufgewachsenen, die nichts dafür können, und hilfe von staat ERWARTEN.
das gute alte: hilf dir selbst, dann hilft dir gott, ist in vergessenheit geraten.
klar läuft hier gerade einiges schief, m.e. weit mehr als zu ampel zeiten,
es gibt viele menschen, die trotz extrem schlechter start bedingungen, etwas aus sich gemacht haben.. und das waren meist keine... der staat hat gefälligst zu helfen typen.
supernova
Als Antwort auf ehtron 🖥️🚲 • • •@ehtron Deutschland hat mit die geringste soziale Mobilität in der entwickelten Welt. Seit ungefähr immer.
Sie sagen jetzt scheinbar, dass das irgendwie an den deutschen Genen liegt.
Ich denke ja, da sollte man mal schauen ob dieses 3-Gleisige Schulsystem vielleicht ne Katastrophe ist. Inklusive verächtlicher Attributierung von 10 Jährigen Kindern die sich fürs Gymnasium entscheiden als „Schlaubis“.
Oder ob Gründen vielleicht etwas ist, dass man sehr früh sehr positiv besetzen sollte.
Nichts davon kann das Kind selbst leisten. Wer also sonst? Wenn sie jetzt „Eltern“ antworten wollen: Genau das ist das Problem.
Benjamin Braatz
Als Antwort auf ehtron 🖥️🚲 • • •@ehtron Also, in meiner Bubble trifft diese „Alle nur neidisch!!!“-Simplifizierung nur sehr eingeschränkt zu. Sind 'ne Menge, die nicht „zu kurz gekommen“, sondern im Gegenteil multipel privilegiert sind, und es einfach nur massiv zum Kotzen finden, wie wenig diese Gesellschaft seit Jahrzehnten für diejenigen tut, die dieses Glück nicht haben.
Jetzt mal abgesehen von den größeren Problemen – Klimakrise, Faschismus – gegen die auch nichts getan wird.
Hartmut Goebel
Als Antwort auf ehtron 🖥️🚲 • • •In Ihrer Aussage stecken aber viele Vorurteile. Und vor allem der unsolidarische Ansatz, dass jeder für sich selbst sorgend muss.
Der Sinn eines Sozialstaats ist, dass man sich gegenseitig hilft. Und ja, das ist ärgerlich für die, die auf die Sonnenseite des Lebens gefallen sind und keine Leibprobleme haben. Aber auch die können sehr schnell krank werden, ihren Job verlieren oder eine gewaltige Mieterhöhung bekommen.
@ehtron @rpolenz
wnter
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •CEM ÖZDEMIR zum MP wählen, imho 👍 👍 👍.
Leander Lindahl 🇪🇺
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Leander Lindahl 🇪🇺
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Leander Lindahl 🇪🇺
Als Antwort auf Leander Lindahl 🇪🇺 • • •Tobias Ernst
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Lakritze
Als Antwort auf Tobias Ernst • • •Tobias Ernst
Als Antwort auf Lakritze • • •Lakritze
Als Antwort auf Tobias Ernst • • •"Wir vs. die" funktioniert schon immer; sich darüber hinwegzusetzen, erfordert Neugier und Anstrengungsbereitschaft. Davon sehe ich hier im Fediversum sogar recht viel.
Tobias Ernst
Als Antwort auf Lakritze • • •wolf
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •@Ruprecht Polenz
sind im Fediverse vielleicht einfach zu viele Realist:innen versammelt? Und (rethorische Frage): könnte eine gerechtere, glaubwürdigere, ehrlichere und nachhaltig gedachte Politik helfen? Siehe z.B. akuelle Meldung, dass das Verfahren wegen der maskendeals von Spahn eingestellt wurde.
Mina
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Hihi.
Die Polenzsche Publikumsbeschimpfung.
PS: Ich weiß nicht, wie man ein Gefühl für Stimmungen und laufende Diskussionen im Fediversum bekommen will, wenn man gerade mal 34 Personen folgt.
Rückmeldung auf eigene Posts ist naturgemäß eher kritisch.
Angesichts des wahrhaft kalamitösen Zustands unseres Gemeinwesens ist dies besonders zu erwarten, wenn diese Posts von jemandem stammen, der über Jahrzehnte eine wichtige Position in der deutschen Haupt- und Staatspartei innehatte.
Matthias R. Koch
Als Antwort auf Mina • • •@mina
Na, zuviel Mastodon zu lesen kann einen schon trübsinnig werden lassen....
Ich habe inzwischen eine Reihe von Begriffen und User blockiert/entfolgt, weil ich nicht 50 Posts/Tag lesen möchte, dass die 1.5°- Grenze überschritten wird/wurde, dass die Frau Reiche/CDU das personifizierte Energieversagen ist/sind und Trump und Konsorten vor Gericht gehören... das alles habe ich begriffen!
Ich konzentriere mich lieber auf Leute/Themen die vorwärts machen....
Mina
Als Antwort auf Matthias R. Koch • • •@manankanchu
Das ist nicht der Punkt.
Da schreibt jemand:
»eine Rückmeldung an die Mastodon-Community, […] eine hohe Anspruchshaltung gegenüber dem Staat, sehr pessimistische Grundhaltung. Wenig konstruktiv-positive Diskussionen. Ein Fußballverein mit diesem Klima in der Mannschaft würde absteigen«
Darauf schrieb ich
»Ich weiß nicht, wie man ein Gefühl für Stimmungen und laufende Diskussionen […] bekommen will, wenn man gerade mal 34 Personen folgt«
Ich sprach nicht über dich.
@rpolenz
wolf
Als Antwort auf Mina • • •@Mina
Genau da triffst Du den Nagel auf der Kopf.
wenn man das Fedi so nutzt, wie man es halt jahrelang bei den Kommerziellen antrainiert bekam, dann fehlt natürlich eine informierte realistische Einschätzung. Das ist auch der Grund, warum auch schon so viele prominete Großaccounts vor Polens bereits hier vorbeischauten, dann aber schnell auch wieder gingen. Sie dachten alle "hier ist ja gar nichts los". In Wirklichkeit sahen sie natürlich nur die austauschbaren Pressestatementposts, der 3-4 Alibigefolgten, die ebenfalls das Fedi nicht verstanfen haben.
@Matthias R. Koch @Ruprecht Polenz
Daniel Kleeblatt
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •💚 Tax
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Die Verteidigung unserer Demokratie erfolgt nicht nur nach außen, sondern vor allem nach innen. Das heißt auch, dass SIE die Demokratie gegen ihre und andere Parteien verteidigen müssen.
Für eine verbesserte Verteidigung nach außen würde schon helfen, Teile der Bundeswehr dauerhaft mit unseren europäischen Verbündeten trainieren zu lassen.
Bevor jmd. Dänemark oder Polen angreift, muss klar sein, dass auch wir alle kämpfen. Dann wagen sie es erst gar nicht.
#pol
Ruprecht Polenz
Als Antwort auf 💚 Tax • • •UdoKa
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •C*U.
Der HSV ist auch nicht 7 Jahre zweitklassig gewesen, weil die Fans den Fußball erbärmlich fanden, sondern weil mit der Vereinsführung nur erbärmlicher Fußball möglich und der Abstieg unausweichlich war.
Ruprecht Polenz
Als Antwort auf UdoKa • • •Jim Clark
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Mike G. Hyrm
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Rainer Hepler
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •taz.de/Aktivismus-und-Kritik/!…
"Du machst Politik falsch. Ich bin bestimmt nicht die Erste, die dir das sagt. Denn du kannst einfach nichts richtig machen."
Aktivismus und Kritik: Welche Linke darf es denn sein?
Simone Dede Ayivi (taz.de)Jungbaumbeauftragter_in_spe
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Jungbaumbeauftragter_in_spe
Als Antwort auf Jungbaumbeauftragter_in_spe • • •... 2/2
So äußert es sich dann im Speziellen:
machteburch.social/@dendronike…
Und Politik bildet(e) eine Einheit mit der Verwaltung. Und die gelebte Leistung und Leistungsvergütung stehen oft im Widerspruch und führen zu oberflächlichem "Politikverdruss". m.M.
grob (teeth era) 🇺🇦🏳️🌈🏳️⚧️
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •grob (teeth era) 🇺🇦🏳️🌈🏳️⚧️
Als Antwort auf grob (teeth era) 🇺🇦🏳️🌈🏳️⚧️ • • •Götz Hoffart
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Der letzte Satz mit dem Fußballverein, der mit diesem Klima absteigt, ist halt auch ein perfekt passende Kommentar für die Bundesregierung, nicht nur für die Bevölkerung wie von Ihnen angenommen.
Wenn der Kapitän (einer ohne vorherige Fußballspiel-Erfahrung) die Spielmacher sich und ihren Kumpels an der Seitenlinie die Taschen füllen läßt, oder Günstlinge ganzer Wirtschaftszweige Gesetze machen, die jeder wissenschaftlichen (und wirtschaftlichen) Vernunft trotzen, dann fragen sich die Ausputzer halt irgendwann auch, wofür sie eigentlich noch schneller rennen sollen, wenn der Kapitän brüllt „gebt alles“ und „mehr Leistung“, und der Rest auf dem Feld rumsteht.
Wenn friedliche Klima-Demos mit 2,4 Mio Teilnehmern, die größten die es in der BRD gab, letztlich ignoriert werden (oder die Gesetzgebung gegenüber diesem Tag sogar noch verschlechtert wird), dann fragt sich die Jugend zurecht: wofür? Ihr wollt doch gar nicht, dass unser aller System stabil ist? Ihr verb
... mehr anzeigenDer letzte Satz mit dem Fußballverein, der mit diesem Klima absteigt, ist halt auch ein perfekt passende Kommentar für die Bundesregierung, nicht nur für die Bevölkerung wie von Ihnen angenommen.
Wenn der Kapitän (einer ohne vorherige Fußballspiel-Erfahrung) die Spielmacher sich und ihren Kumpels an der Seitenlinie die Taschen füllen läßt, oder Günstlinge ganzer Wirtschaftszweige Gesetze machen, die jeder wissenschaftlichen (und wirtschaftlichen) Vernunft trotzen, dann fragen sich die Ausputzer halt irgendwann auch, wofür sie eigentlich noch schneller rennen sollen, wenn der Kapitän brüllt „gebt alles“ und „mehr Leistung“, und der Rest auf dem Feld rumsteht.
Wenn friedliche Klima-Demos mit 2,4 Mio Teilnehmern, die größten die es in der BRD gab, letztlich ignoriert werden (oder die Gesetzgebung gegenüber diesem Tag sogar noch verschlechtert wird), dann fragt sich die Jugend zurecht: wofür? Ihr wollt doch gar nicht, dass unser aller System stabil ist? Ihr verbrennt unsere Zukunft für eure kurzsichtigen Geld-Interessen?
Und das verstärkt sich, wenn nicht-friedliche-Landwirte-Demos, um Größenordnungen kleiner, das Gehör der Politik finden und Gesetze flugs geändert werden.
Vielleicht sind das Erklärungsansätze für die Enttäuschung mancher, die Sie feststellen.
Disclaimer: ich bin kein junger Mensch.
Oliver Weigelt
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Es gibt hier viele Menschen, die durchdachte Ideen für die Zukunft haben oder anderen zupackend dabei helfen digital unabhängiger von big Tech zu werden #dudgemacht .
Mein Eindruck ist aber auch, dass positive Visionen zwar hier viel Applaus erhalten, in der Gesamtbevölkerung aber nur von 15 Prozent unterstützt/gewählt werden.
Karsten
Als Antwort auf Oliver Weigelt • • •Die Resignation sollte nicht verwundern. Die meisten verstehen den Staat so, das er für uns Menschen da ist. Aktuell haben aber viele das Gefühl er wäre eher für die Wirtschaft oder nur die Reichen da. Das Konzept arbeiten bei weniger Sozialleistungen damit es der Wirtschaft besser geht stößt auf Ablehnung.
Bereits erkämpfte Werte werden grundlos abgeschafft. Begründet wird das mit purem Populismus. Mit Wissenschaft hat das nichts mehr zu tun. 😕
@rpolenz
axel.
Als Antwort auf Oliver Weigelt • • •Isarblues
Als Antwort auf Oliver Weigelt • • •Wer im Fediverse positive Nachrichten statt Resignation haben möchte, sollte unbedingt @VQuaschning folgen. Jeden Tag Positives zu erfolgreichen Fortschritten der Energiewende - dazu von einem absoluten Experten! #GasKathi wäre das ein Graus, wenn sie hier wäre, ihrem fossilen Fanclub erst recht, aber wer einigermaßen vernünftig ist, dem gefällt das!
qwertzalotl
Als Antwort auf Oliver Weigelt • • •Diese Diskussion mit ihren unterschiedlichen Kommentaren allein zeigt schon die Vielfalt im Fediverse. Ich erlebe (auf Mastodon) wenig Frustration, dafür viel Kreativität und neue Lösungsansätze. Aber in "meiner" Bubble folgen Polenz auch nur drei Accounts. Vielleicht ist ein prominenter Politiker auch der bevorzugte Sparringspartner für jene, die sich zurückgesetzt fühlen. Kleine Anregung: Die Bubble öffnet man am besten durch Vernetzung mit anderen (Groß) Accounts.
Edmund Lauterbach
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Flo
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Bonita Mascota
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Ich zahle mächtig Steuern, wie wahrscheinlich die meisten hier. Zudem arbeite ich allerhand ehrenamtlich. Spenden tue ich auch noch. Kurz, ich tue viel für uns, also diesen Staat, und entsprechend ist meine Anspruchshaltung, dass der Staat gut für die Leute sorgt, denen es weniger gut geht als mir. Mir das vorzuhalten, fände ich unfair. Ach so, einen halbwegs funktionierenden ÖPNV erwarte ich auch.
Zu Pessimismus besteht leider Grund.
Sabine1963
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Zum Thema Landesverteidigung. Darüber haben wir in der Familie vor einigen Jahren diskutiert. Meine Kinder (29/27) meinten, mich würde das aus Altersgründen nicht mehr betreffen. Im Prinzip richtig, aber ich würde dennoch im Rahmen meiner Fähigkeiten meinen Beitrag leisten (notfalls auch bewaffnet).
Hans Zauner
Als Antwort auf Sabine1963 • • •@Sabine1963
Das stört mich tatsächlich auch an der Wehrpflicht-Debatte: Die meisten, die die Wiedereinführung fordern, sind selbst nicht betroffen. Es ist halt leicht, über die Lebenszeit anderer verfügen zu wollen.
Wenn man schon die Wehrpflicht wieder einführen will, sollte man zumindest auch all diejenigen heranziehen, die seit Aussetzung 2011 nicht mehr zum Bund/Zivildienst mussten. Ich wette, da sähe die Debatte gleich ganz anders aus.
@rpolenz
Peter Madlener🚲
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Bits & Bäume aux-muc
Als Antwort auf Peter Madlener🚲 • • •das schöne an der demokratie ist, dass man sich vielseitig konstruktiv einsetzen kann und darf. Auch außerhalb von Parteien und Wahltagen:
zeit.de/politik/2026-03/buerge…
Krisenpodcast "Auch das noch?": Wie man seine Stadt zwingt, Bäume zu pflanzen
Petra Pinzler (DIE ZEIT)Reiner Jung 🇬🇱 🇺🇦 🇪🇺
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Bonita Mascota
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Den Vergleich mit dem Fußballverein finde ich interessant. Ich liebe Kreisligasport, hab ich selbst früher leidenschaftlich betrieben, und hasse Profisport. Profisport ist eine existenzielle Bedrohung und damit eine Vorstufe des Krieges. Lindsey Vonn fährt mit Knieprothes und frischem Kreuzbandriss bei Olympia, zertrümmert sich den Unterschenkel, der gerade noch vor der Amputation gerettet werden kann. Es ist entsetzlich #nolympia
Und es ist wie beim Krieg. Junge gesunde Menschen +
Bonita Mascota
Als Antwort auf Bonita Mascota • • •werden ins Gemetzel geschickt, damit die faulen und alten auf der couch einen Nervenkitzel haben.
Nein, nein, das fand und findet alles ohne mich statt.
#nolympia #makelovenotwar
Thore
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Wenn ich das Gefühl habe, zwar zu Wertschöpfung und Solidarsystem dieses Staates beitragen zu müssen, aber nicht daran partizipieren zu können, weil ich für ihn nur als Arbeitskraft und Konsument zähle, werde ich für diesen Staat nicht sterben. Das ist dann nicht meine Angelegenheit
Xanathon
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Corinna (versiffte Göre)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Ruprecht Polenz
Als Antwort auf Corinna (versiffte Göre) • • •𝓒𝓱𝓻𝓲𝓼𝓽𝓸𝓯 𝓓𝓸𝓷𝓪𝓽
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Ich denke, es gibt einen Zusammenhang zwischen dem hohen Anspruch (z.B. Alt-Texte) und einer Möglichkeit, sinnvolle Diskussionen zu führen.
Ich sehe hier durchaus eine Menge konstruktiver Diskussionen. Natürlich nicht immer. Mich hat auch schon ein antisemitischer Mob zum Schweigen zu bringen versucht, als ich mich geweigert habe, den Gaza-Krieg als "Genozid" zu betrachten.
Es hängt hier im #Fediverse vieles an den Admins und der Wahl der Instanz.
Jim Clark
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Mit Verlaub, aber auch ich habe die Nase von Leuten voll die versuchen ständig andere mit #Antifa zu triggern. Viele abgefangene radikale Tröts zeigen im Profil des Autors ein Gedankengut, das ich genau so verurteile, wie das aus der rechten Ecke.
Ergebnis? Ich muss gar nicht blockieren oder stumm schalten. Das machen die Profile dann aus eigenem Antrieb, weil sie gemäßigte Ansichten nicht vertragen.
lakritzbonbon
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Wenn es darum geht, diese Welt zu für sie zu verteidigen, dann passiert in diesem Land gar nichts. Dann gehen Lobbyinteressen immer vor. Diejenigen, die der Politik am egalsten sind, sollen im Falle eines Falles ihr Leben geben für diese Welt! Das ist zynisch.
drbenway
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •c0r3nn
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Der zuversichtliche Daniel
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Es haben jetzt sehr viele etwas dazu geschrieben und ich habe keine zeitlichen Kapazitäten, um zu prüfen, ob all meine diesbezüglichen Gedanken schon enthalten sind - also lege ich einfach los:
1. Nach meinem Empfinden sprüht das #Fediverse geradezu vor aktiven Menschen, die eben nicht einfach nur meckern, sondern Veränderung anstreben. Denen muss man aber folgen, wenn man sie wahrnehmen möchte - den anders als bei #BigTech gibt es eben keinen #Algorithmus, der das macht.
1/x
Der zuversichtliche Daniel
Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel • • •Hier daher zunächst ein paar Empfehlungen:
@SheDrivesMobility
@kuketzblog
@VQuaschning
@marcuwekling
@squirrelnews_de
@wir_energie
@GreenLegal_EU
Zudem kann man themenspezifisch ## folgen und bekommt dann auch dort viel positiven Input.
Ich sehe hier auch viele Initiativen, die ganz klar auf Beteiligung und Demokratiearbeit abzielen. Dazu fällt mir natürlich aktuell der der #DIDay als erstes ein, aber auch #UnplugBigTech oder @pruef_de finden hier viel Resonanz.
2/x
Der zuversichtliche Daniel
Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel • • •2. Sind die Diskussionen nach meinen persönlichen Erfahrungen hier auf #mastodon in 95% der Fälle konstruktiver, sachlicher und interessanter als bei #Facebook oder #LinkedIn, bei denen ich meine anderen #SocialMedia Erfahrungen machen konnte und einfach froh darüber bin mich nicht mehr von rechten Trollen und Bots in Erregungsschleifen ziehen lassen zu müssen. Dafür im Gegenzug hier aber neue Perspektiven und Ideen eröffnet bekomme.
Wieso das passiver sein soll als...
3/x
Thomas Elias
Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel • • •Der zuversichtliche Daniel
Als Antwort auf Thomas Elias • • •Je nach Instanz sind auch mehr 500 Zeichen möglich. Zudem könntest Du z.B. auch einen #Friendica-Account anlegen und mit dem dann hier bei #Mastodon Deinen Lieblingsaccounts folgen...
Tobias Ernst
Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel • • •wolf
Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel • • •@Der zuversichtliche Daniel
Wobei diese Aussage eben schon nicht trifft, denn "hier" ist halt strengenommen nicht bei Mastodon (es gibt kein Mastodon-Netzwerk"), sondern es müsste heißen "hier im Fediverse". Schreibe ich hier gerade von Friendica aus
Jasper Jens
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •"Die Irreversibilität ökologischer Systeme in ihrer Regeneration ist, glaube ich, einfach noch nicht begriffen worden." Maja Göpel
Der geringste Anspruch, den ich an die Politik habe, ist, meine Lebensumstände und die künftiger Generationen nicht zu verschlechtern. Wer sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen zu Klimakrise, Umweltzerstörung & Artensterben beschäftigt hat, weiß, dass diese Probleme dabei sind ausser Kontrolle zu geraten, wenn sie es nicht schon sind.
NotBlackMagic
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Paddy
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Wo ich wohne und arbeite, ist die CDU-Brandmauer reine Theorie und nur noch ein reines Image-Problem. Was aber auch egal ist, weil die Nazi-Patei bei den nächsten Wahlen sehr wahrscheinlich alleine regieren kann.
Und immer schön die Fußball-Vereins-Metapher: wir haben ein Altherren-Vereinschef, der angesichts ernster Probleme die Ehrenamtler beleidigt, während Hooligans das Stadion zerlegen und Großinvestoren das Geld raustragen. Aber vielleicht hilft ein Weihnachtssingen mit N-Hymne?
Tron
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •nnieschke
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •Sie vermischen Wehrdienst, Landesverteidigung, Kritik an 16 Jahren unionsgeführter Bundesregierung sowie destruktiver Politik von Union und FDP während der Ampel und lassen den Punkt Zivil- und Katastrophenschutz komplett außer acht.
Aber ja, die anderen werden das Problem sein...
Hartmut Goebel
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •freiburg.social/@dersillerdigi…
@rpolenz
dersiller.digital (@dersillerdigital@freiburg.social)
dersiller.digital (freiburg.social)Ch M[ae][iy]e?r 🇪🇺 🤍 🇬🇱
Als Antwort auf Ruprecht Polenz • • •danke für den vorgehaltenen Spiegel!
Wenn ich versuche, das (nicht spezifisch für den Wehrdienst) auf mich zu übertragen, dann basiert meine pessimistische Grundhaltung darauf, dass "der Staat":
- nicht gemeinwohl-orientiert handelt, sondern wirtschaftsorientiert,
- damit verbunden die Kluft zwischen arm und reich vergrößert,
- wissenschaftliche Erkenntnisse und eigene Gesetze wissentlich und vorsätzlich ignoriert (Stichworte CO2, Datenschutz),
- nicht im Sinne der deutschen Industrie agiert (sei es bzgl. Big Tech, aber auch bzgl. regenerative Energien, Wärmepumpen, E-Mobilität, Kernkraft, fossile Energien), sondern kurzsichtig auf den jeweiligen Vorgänger schimpft und jede Planungssicherheit zerstört.
- Diskriminierung und sozialen Neid als "einfache Lösung" verkauft.
- es zulässt und fördert, dass Google, Apple, Microsoft, Meta, Amazon & Co. über den Gesetzen stehen und mächtiger werden, als der Staat.
Ansonsten fände ich es auch interessant, einmal über die
... mehr anzeigendanke für den vorgehaltenen Spiegel!
Wenn ich versuche, das (nicht spezifisch für den Wehrdienst) auf mich zu übertragen, dann basiert meine pessimistische Grundhaltung darauf, dass "der Staat":
- nicht gemeinwohl-orientiert handelt, sondern wirtschaftsorientiert,
- damit verbunden die Kluft zwischen arm und reich vergrößert,
- wissenschaftliche Erkenntnisse und eigene Gesetze wissentlich und vorsätzlich ignoriert (Stichworte CO2, Datenschutz),
- nicht im Sinne der deutschen Industrie agiert (sei es bzgl. Big Tech, aber auch bzgl. regenerative Energien, Wärmepumpen, E-Mobilität, Kernkraft, fossile Energien), sondern kurzsichtig auf den jeweiligen Vorgänger schimpft und jede Planungssicherheit zerstört.
- Diskriminierung und sozialen Neid als "einfache Lösung" verkauft.
- es zulässt und fördert, dass Google, Apple, Microsoft, Meta, Amazon & Co. über den Gesetzen stehen und mächtiger werden, als der Staat.
Ansonsten fände ich es auch interessant, einmal über die Aufgaben des Staates nachzudenken.