Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB

@AwetTesfaiesus
Ja, aber selten hörte ich, dass einer unmotivierten, unentschlossenen Mannschaft der Klassenerhalt gelang.

Und um das Bild noch etwas zu strapazieren: ggf spielen Staaten nicht um den Abstieg in die Kreisliga zu verhindern; hier ginge es dann sozusagen um die Liga der besetzten Ländern.

Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB

@AwetTesfaiesus
Ja, so kenne ich die Erzählungen auch, und nicht nur von Wehrdienstleistenden sondern sogar von Offizieren der Reserve.
Die Unmotiviertheit zog sich von ganz oben an durch.
Deshalb ist es auch allen Beteiligten in und um die Bundeswehr so leicht gefallen, statt mühsam Wehrgerechtigkeit wieder herzustellen einfach u bequem den Wehrdienst auszusetzen.

Man vermittelte den jungen Leuten, eigentlich könne wir euch gar nicht brauchen, und man konnte sogar noch Geld sparen.

Als Antwort auf Awet Tesfaiesus, MdB

@AwetTesfaiesus @angeldruckt Unmotiviert fände ich okay. Ich hab damals den Kriegsdienst verweigert, weil ich nicht bei vollem Bewusstsein zerfetzt werden möchte, und das auch niemand anderem antun möchte. Also ich will die ganze "Scheiße des Krieges" (Helmut Schmidt) nicht. Und heute ist das alles leider viel wahrscheinlicher als damals.

Ich würde also auch heute wieder den Kriegsdienst verweigern.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ist es möglich, dass die „pessimistische Grundhaltung“ Gründe hat, dass die „Anspruchshaltung“ gar nicht so „hoch“ ist?

Verdammt noch mal vor Klimakatastrophe und faschistischer AfD beschützt zu werden erscheint mir jetzt kein allzu hoher Anspruch an eine Demokratie. Ein Kanzlerinnen-Darsteller, der nicht nur das nicht schafft, sondern dabei auch noch alle – Migrant*innen, Arme, Junge, … – beständig ohne jeglichen Respekt behandelt, ist /der/ Grund dafür, warum (nicht nur) Junge /jedes/ Recht haben dieses versagende System in seiner jetzigen Form zu verachten.

Tut mir ja leid für alternde Politiker*innen, die so viel Herzblut in ihrem Leben da rein gesteckt haben. Aber suchen Sie die Schuldigen bitte in der auch von Ihrer Partei gestellten Regierung und vor allem da.

Als Antwort auf Benjamin Braatz

@HeptaSean
Ich hatte mich gestern schon ähnlich geäußert, etwas verhaltener vielleicht...
Es ist aber nicht fair, das alleine bei
@rpolenz abzuladen.
Die Partei hat noch aufrechte Menschen, sie sind nur kaum zu hören. Aber z. B. haben wir in Schleswig-Holstein einen Ministerpräsidenten, der ganz gut passt.
(Ich wähle lieber grün oder wenigstens Leute, die einen Plan von einer lebenswerten Zukunft haben.)
Als Antwort auf soean

@alikatze Dass @rpolenz und auch Günther definitiv zu den Besseren in der Union gehören, ist mir durchaus bewusst.
Es macht mich trotzdem betroffen, wie wenig gerade diese „Besseren in der Union“ sehen, wie klein die Unterschiede zur AfD geworden sind, wie schlimm die Parteispitzen auf Bundesebene reden und agieren.
Dann auch noch rumzumöppern, dass wir hier ihm nicht „konstruktiv-positiv“ genug sind, war dann der letzte Tropfen im Fass.
Als Antwort auf Benjamin Braatz

teilten dies erneut

Als Antwort auf Jaddy

Grundsätzlich denke ich das Deutschland wieder effizienter werden muss und jeder etwas davon haben sollte. Die soziale Marktwirtschaft und fördern und fordern sind das worauf dieses Land aufgebaut ist.

Wenn man von der Politik nur noch vom Bürger fordert und Konzerne statt mit innovativen Geschäftmodellen lieber den Staat betrügen und Monopole ausbauen wärend der Mittelstand unter der Bürokratie ächzt läuft etwas gehörig schief.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Openhuman

eine klare parteiübergreifende Europaweite langfristige und realistische Wirtschaftsstrategie wäre glaube ich selbst als Kompromiss besser als immer alle 4 Jahre alles komplett zu ändern.

wenn es in Deutschland rein rechnerisch nicht geht sollte man die Dinge zumindest in Europa ansiedeln als dass sie nach China gehen.

Habeck hat z.B. gezeigt dass es für viele Probleme z.B. bei Windkraft durchaus auch pragmatische Lösungen möglich sind. Dass wünsche ich mir mehr.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Was alles schief geht? Es werden die Demokratie , die Menschenrechte, die Freiheit der Wörter, dass jeder sagen kann was er will und auch den Staat und Politiker kritisieren darf, verteidigt.
In Diktaturen hat der Bürger diese Rechte nicht.

Anbei ein wichtiges und richtiges Zitat:
Die Demokratie ist die schlechteste Regierungsform – mit Ausnahme von all den anderen Regierungsformen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.
Winston Churchill (1874-1965)

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Eine hohe Anspruchshaltung ja, aber nicht an den Staat, sondern die Integrität seiner Diener. Solange Menschen über Soldaten verfügen, deren charakterliche Eignung aber für machtvolle Position derart fragwürdig ist, würde ich mein Leben auch nicht zur Verfügung stellen. Und mit der drohenden AfD sowieso nicht.Die Notwendigkeit einer Armee sehe ich durchaus, allerdings nicht in der gegenwärtigen Form. Wenn man ehrlich sein will bräuchte es eine Wehrpflicht für alle, inklusive Inklusion.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich habe mir den zitierten Faden nun angeschaut; auch wenn es dort um Fragen der Wehrpflicht geht, möchte ich doch anmerken, dass mangelnde Konstruktivität sicherlich auf beiden Seiten vorliegt.

Sprechen wir also auch über:

* Verfassungswidrige Klimamaßnahmen
* Völlig untaugliches Heizungsgesetz
* Hoffnungslos verfehlte Verkehrspolitik
* Fehlendes AfD-Verbotsverfahren
* Verfassungswidrige Grenzübertrittsprüfungen
* Verfassungswidrige Streichung von Bürgergeld

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

All diese Punkte sind "Frieden und Sicherheit in Deutschland". Sie wird von den Bürgern bereits verteidigt und zwar gegen die AfD und gegen die menschenverachtende Politik von CDU und CSU.
Warum sollte jemand für so eine Regierung in den Krieg ziehen und sein Leben opfern? Die Verlierer eines Krieges sind immer die kleinen Leute. Und die Reichen reiben sich die Hände.
@rpolenz @ftranschel
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Vorweg: Ich teile ihre Ansichten. Aber ...
In 🇩🇪 gibt es einen hohen Grad an Ungleichheit. Wo bleibt der Aufruf von CDU/CSU an die Milliardäre, Millionäre und die bestverdienenden ihren Teil zur Verteidigung beizutragen, den physisch wohl hauptsächlich die Kinder der Ärmeren, darunter auch Immigranten, tragen müssen.
Wir haben Mütterrenten, steuerliche Entlastungen für Gastrobetriebe oder höhere Pendlerpauschalen ... 1/n
Als Antwort auf Ottenser

2/ während die Eltern, deren Kinder die Hauptlast eines Krieges tragen müssen, unter hohen Kosten bei den Lebensmitteln oder steigenden Mieten leidet. Leider sehen die Kinder aber keinen Einsatz bei letzteren Problemen. Ist wohl nicht so wichtig?
Für Demokratie und Freiheit zu kämpfen ist wichtig und richtig, aber die Lasten sind schon vor dem Konflikt ungleich verteilt. 3/
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich teile Ihre Sichtweise.
Ich denke, wir sollten unsere Demokratie und unseren Wohlstand mehr schätzen – beides ist aktuell durch schlechte Politik (insbes. Hinsichtlich Klimaschutz), sowie durch die wachsende militärische Bedrohung durch Russland und andere Mächte gefährdet.
Viele Menschen sind sich nicht bewusst, wie privilegiert wir in Deutschland (noch) leben können.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Vieles dieser festgestellten Grundhaltung kommt sicher daher, dass hier viele Grün und Links wählen. Zu beginn der Ampelregierung war hier richtig Aufbruchsstimmung, der Glaube, dass es progressive Politik gibt, Themen wie Klimawandel angegangen werden und das was werden kann.

Seit einem Jahr nun arbeitet sich unsere Bundesregierung an der Abschaffung möglichst aller Dinge ab, die da erreicht wurden.

Ich glaube es ist wenig verwunderlich, wenn da die Stimmung kippt.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Kritik an der Ampel gab es sicher nicht zu wenig. Die FDP wird zurecht als primärer Grund für das scheitern der Ampel angeführt und hat ja letztlich auch stark zum Verschieben der Mehrheiten zugunsten der aktuellen Regierung beigetragen.

Aber auch innerhalb der Grünen und SPD war wurde oft Kritik laut.

Ich würde also durchaus sagen, dass es Selbstkritik gab und gibt.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Die Ampel ist vorrangig an Lügenkampagnen und einer destruktiven Oppodition auch teilweise von innen gescheitert (vergleicht einfach mal das Handeln der aktuellen Opposition mit der CDU damals). Zudem an dem schon bestehenden Machtgefälle zwischen Bürgern und Überreichen/Konzernen, welches die Demokratie schon teilweise aushebeln.

Gehen wir nach objektiven Kriterien war die Ampel in der Zeit des Bestehens weit Erfolgreicher, als die CDU-Regierungen es über mehrere Wahlperioden ist.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Naja, die Ampel ist primär an der FDP gescheidert - und an den Kampagnen der Springer-Presse. Und natürlich auch daran, das CDU/CSU schon da nicht daran interessiert waren, zukunftsfähige Politik zu machen, sondern genüsslich noch drauf gehaut haben, um selbst an die Macht zu kommen.

[Edit: Tippfehler]
@rpolenz @sheogorath

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Mein Anspruch an die Handelnden ist Groß.

Und an ungleiche Maßstäbe. Eine SPDlerin wurde per Medienkampagne wegen Absatzschuhen beim Bundeswehrbesuch und der Mitnahme des Sohns bei einem Dienstflug zur Minna gemacht.

Unsere Wirtschaftsministerin reist mit dem Geölten um die Welt, schickt ihren Dienstwagen leer 1300km durch Europa obwohl es vor Ort einen Fahrdienst gibt... und es passiert nichts!

Leute mit Anstand würden zurücktreten!

PS: und die wirtschaftlichen guten Jahre, die ich erlebt habe, waren trotz der Politik aus Berlin, nicht wegen.

Eine Analyse würde hier den Umfang sprengen, aber die Politiker Hybris das es uns wegen denen nicht ganz schlecht geht ist einfach unerträglich!

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Hmm ... nach 20 Jahren hat ein MdB Anspruch auf 100% Versorgungsbezüge im Alter. Ein Arbeitnehmer hat erst nach 40/45 Jahren Anspruch auf 48% Rentenniveau ...
Wenn meine Partnerin, die immer gearbeitet hat, dem Staat nie "auf der Tasche" gelegen hat, nie Steuern betrogen hat ... in Rente geht, kann sie von ihrer Armutsrente nicht leben! Und DANN wundern Sie sich in Ihrem Elfenbeinturm, daß die Stimmung kippt?
Übrigens: in den Niederlanden, in Frankreich bekäme ...

1/2 ⬇️

Als Antwort auf Meckerkopp

@Meckerkopp Die Aussage von Herrn Polenz über (Zitat): "Wenige konstruktiv-positive Duskussionen" sagt doch alles! Was da an destruktiver CDU-Politik aus dem Berliner Elfenbeinturm kommt ...
In China macht man schon Witze über Deutsche Autos! Die lachen made in Gernany aus!
Aber die CDU will das Verbrenneraus hinauszögern, oder setzt weiter auf Erdgas ... Schuld am Niedergang sind ja nur die faulen Life-Style-Arbeiter die zuviel Urlaub machen, zu oft krank sind ...
Als Antwort auf die_Leo

... bekäme meine Partnerin unter gleichem beruflichen Werdegang eine Mindestrente von 1200 Euro!
Der gesamte Bundestag, allen voran CDU/ CSU & FDP sollten sich für ihre schäbige, undanbare Egoismus-Politik schämen, mit der willentlich Bürger, die immer gearbeitet haben, wie Dreck auf der Armutsmüllhalde entsorgt werden.
Was hätten wir schon zu verlieren, wenn Russland Europa vereinnahmen würde? Beim Wehrdienst geht es doch nur um den Schutz des Berliner Elfenbeinturms ...

2/2

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Junge, Junge. Mal einfach mit der großen Keule Verständnis einfordern.

Ist schon ein ziemlich riskantes Unterfangen den Menschen pauschal ein übertriebenes Maß an "Hängemattenmentalität" zu unterstelllen, gleichzeitig aber nicht zu differenzieren und zu konkretisieren.

Schreit nach gewollter Eskalation, um sich aus dem Fediverse zurückziehen zu können.

@all Sehr, sehr gute und sachliche Antworten. Fediverse at its best.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Sie haben schon recht. Konstruktiv geht hier nicht durch, auf einen konstruktiven Gedanken kommen mit Glück noch zwei gleichermaßen konstruktive Antworten, aber spätestens im vierten Beitrag kippt es.

Vielen geht es so gut wie nie zuvor, sie haben viel zu verlieren und wären dennoch nicht arm; und andere, die wirklich um ihre Chancen fürchten; eine Regierung #Merz, die spaltet wie keine vor ihr. Der gedachte wie gefühlte Grundkonsens weicht dem kollektiven Gefühl des Überfordertseins.

#merz
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Eine hohe Anspruchhaltung??? Ich erwarte „nur“, dass sich der Staat um alle kümmert. Das tut er seit Jahrzehnten nicht. Die Interessen der Reichen gehen durch, für die arme Bevölkerung wird nichts getan, sie wird gerne auch als Sündenbock dargestellt oder gegen einander aufgespielt (Stichwort: Bürgergeld/Hartz IV/ oder-wie-auch-immer). Menschen die keine Lobby haben, haben in unseren System keine Stimme. Und daher kommt auch der Pessimismus! Wie soll ich bei Klimakrise, Wehrpflicht, Krieg, Rechtsextremismus etc. positiv in die Zukunft blicken?
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Auch aus der Landesverteidigung werden diejenigen, welche in Friedenszeiten mit Privilegien überschüttet werden, als die Gewinner hervorgehen. Und die Opfer werden die bringen müssen, welche in Friedens- und Wohlstandszeiten auf die unterste Stufe der Gesellschaft gestellt werden. Betrachte ich mir den momentanen Politikwandel in Bezug auf Privilegien und scheinbar notwendige Opfer, ist die Einstellung zur Landesverteidigung weiter Teile der (jungen) Bevölkerung nur folgerichtig.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Hi :) ich sehe das ähnlich.
bei manchen diskussionen habe ich das gefühl, hier wimmelt es von zu kurz gekommenen, abgehängten, im falschen umfeld aufgewachsenen, die nichts dafür können, und hilfe von staat ERWARTEN.
das gute alte: hilf dir selbst, dann hilft dir gott, ist in vergessenheit geraten.
klar läuft hier gerade einiges schief, m.e. weit mehr als zu ampel zeiten,
es gibt viele menschen, die trotz extrem schlechter start bedingungen, etwas aus sich gemacht haben.. und das waren meist keine... der staat hat gefälligst zu helfen typen.
Als Antwort auf ehtron 🖥️​​🚲

@ehtron Deutschland hat mit die geringste soziale Mobilität in der entwickelten Welt. Seit ungefähr immer.
Sie sagen jetzt scheinbar, dass das irgendwie an den deutschen Genen liegt.
Ich denke ja, da sollte man mal schauen ob dieses 3-Gleisige Schulsystem vielleicht ne Katastrophe ist. Inklusive verächtlicher Attributierung von 10 Jährigen Kindern die sich fürs Gymnasium entscheiden als „Schlaubis“.

Oder ob Gründen vielleicht etwas ist, dass man sehr früh sehr positiv besetzen sollte.

Nichts davon kann das Kind selbst leisten. Wer also sonst? Wenn sie jetzt „Eltern“ antworten wollen: Genau das ist das Problem.

Als Antwort auf ehtron 🖥️​​🚲

@ehtron Also, in meiner Bubble trifft diese „Alle nur neidisch!!!“-Simplifizierung nur sehr eingeschränkt zu. Sind 'ne Menge, die nicht „zu kurz gekommen“, sondern im Gegenteil multipel privilegiert sind, und es einfach nur massiv zum Kotzen finden, wie wenig diese Gesellschaft seit Jahrzehnten für diejenigen tut, die dieses Glück nicht haben.

Jetzt mal abgesehen von den größeren Problemen – Klimakrise, Faschismus – gegen die auch nichts getan wird.

Als Antwort auf ehtron 🖥️​​🚲

In Ihrer Aussage stecken aber viele Vorurteile. Und vor allem der unsolidarische Ansatz, dass jeder für sich selbst sorgend muss.

Der Sinn eines Sozialstaats ist, dass man sich gegenseitig hilft. Und ja, das ist ärgerlich für die, die auf die Sonnenseite des Lebens gefallen sind und keine Leibprobleme haben. Aber auch die können sehr schnell krank werden, ihren Job verlieren oder eine gewaltige Mieterhöhung bekommen.
@ehtron @rpolenz

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich bin durch Gary Stevenson (aus England) zutiefst davon überzeugt worden, dass wir das Geld der Superreichen zurück in die Wirtschaft lenken müssen, damit Wohlstand für alle geschaffen werden kann. Im „goldenen Zeitalter“ des Wohlstands gab es sowohl in Schweden als auch in Deutschland höhere Steuersätze – und gleichzeitig war die Arbeitslosigkeit niedriger. Meiner Meinung nach ist die Privatisierung zu weit gegangen.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

@Ruprecht Polenz Lieber Herr Polenz, das ist leider so. Die Stimmung ist hier ähnlich negativ, wie auf den rechtslastigen Medien, nur eben linkslastig. Als Mensch, der den Weg der Mitte und Vernunft sucht und konstruktive Politik machen möchte, ist es da wie dort sehr schwer auszuhalten. Immerhin aber sind hier eher auch mal differenzierte Diskussionen möglich, und die Reichweite eigener Posts wird nicht durch Algorithmen beschränkt, sondern nur durch die Fähigkeit, die korrekten Hashtags zu setzen.
Als Antwort auf Lakritze

@Lakritze @Ruprecht Polenz Ich nehme die negative Stimmung hier stets dann wahr, wenn ich bestimmte Meinungen vertrete, insbesondere wenn ich es noch wagen sollte, über meinen Glauben zu sprechen. Wüsste nicht was das mit den regierenden Parteien zu tun haben sollte. Und es sind nicht alle, aber es sind halt einige laute, die auch hier das Nebeneinander von unterschiedlichen Meinungen schwer erträglich machen. Gerade weil der Algorithmus nicht wie Facebook in Blasen filtert, was eigentlich vorteilhaft ist, kann man sich vor denen aber nicht wirklich abstrahieren, es sei dann man greift direkt zum Block. Das gerade will ich aber nicht tun weil das ist ja die Rüdeste aller Kommunikationsarten ...
Als Antwort auf Lakritze

@Lakritze @Ruprecht Polenz Jedenfalls mehr als auf X und Facebook, das stimmt schon. Aber was mir schwer zu schaffen macht ist halt die Sache dass alle auf der AFD einhacken wegen ihrer mangelnden Demokratiefähigkeit (völlig zurecht!), aber gleichzeitig am anderen Ende des Spektrums eine solche mangelnde Demokratiefähigkeit geduldet und teils noch zelebriert wird. Ich kann mich dafür schützen, aber für die Gesellschaft stimmt mich das sehr nachdenklich.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

@Ruprecht Polenz

sehr pessimistische Grundhaltung


sind im Fediverse vielleicht einfach zu viele Realist:innen versammelt? Und (rethorische Frage): könnte eine gerechtere, glaubwürdigere, ehrlichere und nachhaltig gedachte Politik helfen? Siehe z.B. akuelle Meldung, dass das Verfahren wegen der maskendeals von Spahn eingestellt wurde.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Hihi.

Die Polenzsche Publikumsbeschimpfung.

PS: Ich weiß nicht, wie man ein Gefühl für Stimmungen und laufende Diskussionen im Fediversum bekommen will, wenn man gerade mal 34 Personen folgt.

Rückmeldung auf eigene Posts ist naturgemäß eher kritisch.

Angesichts des wahrhaft kalamitösen Zustands unseres Gemeinwesens ist dies besonders zu erwarten, wenn diese Posts von jemandem stammen, der über Jahrzehnte eine wichtige Position in der deutschen Haupt- und Staatspartei innehatte.

Als Antwort auf Mina

@mina
Na, zuviel Mastodon zu lesen kann einen schon trübsinnig werden lassen....

Ich habe inzwischen eine Reihe von Begriffen und User blockiert/entfolgt, weil ich nicht 50 Posts/Tag lesen möchte, dass die 1.5°- Grenze überschritten wird/wurde, dass die Frau Reiche/CDU das personifizierte Energieversagen ist/sind und Trump und Konsorten vor Gericht gehören... das alles habe ich begriffen!

Ich konzentriere mich lieber auf Leute/Themen die vorwärts machen....

@Mina
Als Antwort auf Matthias R. Koch

@manankanchu

Das ist nicht der Punkt.

Da schreibt jemand:

»eine Rückmeldung an die Mastodon-Community, […] eine hohe Anspruchshaltung gegenüber dem Staat, sehr pessimistische Grundhaltung. Wenig konstruktiv-positive Diskussionen. Ein Fußballverein mit diesem Klima in der Mannschaft würde absteigen«

Darauf schrieb ich

»Ich weiß nicht, wie man ein Gefühl für Stimmungen und laufende Diskussionen […] bekommen will, wenn man gerade mal 34 Personen folgt«

Ich sprach nicht über dich.

@rpolenz

Als Antwort auf Mina

@Mina

wenn man gerade mal 34 Personen folgt


Genau da triffst Du den Nagel auf der Kopf.
wenn man das Fedi so nutzt, wie man es halt jahrelang bei den Kommerziellen antrainiert bekam, dann fehlt natürlich eine informierte realistische Einschätzung. Das ist auch der Grund, warum auch schon so viele prominete Großaccounts vor Polens bereits hier vorbeischauten, dann aber schnell auch wieder gingen. Sie dachten alle "hier ist ja gar nichts los". In Wirklichkeit sahen sie natürlich nur die austauschbaren Pressestatementposts, der 3-4 Alibigefolgten, die ebenfalls das Fedi nicht verstanfen haben.

@Matthias R. Koch @Ruprecht Polenz

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich würde das Anspruchsniveau gegenüber dem Staat hier nicht als besonders hoch bezeichnen. Die Enttäuschung ist hoch. Viele hier wären sicher schon sehr zufrieden, wenn zum einen einfach nur das Grundgesetz eingehalten werden würde (Klimaschutz, Freiheitsrechte etc.) und zum anderen die offensichtliche Korruption unter dem Deckmantel des Lobbyismus gestoppt werden würde.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Die Verteidigung unserer Demokratie erfolgt nicht nur nach außen, sondern vor allem nach innen. Das heißt auch, dass SIE die Demokratie gegen ihre und andere Parteien verteidigen müssen.

Für eine verbesserte Verteidigung nach außen würde schon helfen, Teile der Bundeswehr dauerhaft mit unseren europäischen Verbündeten trainieren zu lassen.
Bevor jmd. Dänemark oder Polen angreift, muss klar sein, dass auch wir alle kämpfen. Dann wagen sie es erst gar nicht.

#pol

#pol
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Soeben in der taz:
taz.de/Aktivismus-und-Kritik/!…
"Du machst Politik falsch. Ich bin bestimmt nicht die Erste, die dir das sagt. Denn du kannst einfach nichts richtig machen."
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

ich habe ca. 3/4 der Diskussion gelesen und ohne auf deren Inhalt Wehrpflicht eingehen zu wollen, finde ich bis auf Einzelne die Haltung nicht anspruchsvoll oder pessimistisch. Im Gegenteil finde ich es richtig auf die mangelnde Kompetenz, Weitsicht und vor Interessenskonflikten strotzende BuReg hinzuweisen, wenn von _dort_ Ansprüche kommen. Ja, es sind Ansprüche: nach Regelungen, um Deutschland ins eigene Weltbild anzupassen und an wenig Wohlhabende. Und dann über…
Als Antwort auf grob (teeth era) 🇺🇦🏳️‍🌈🏳️‍⚧️

…Politikverdrossenheit und Anspruchshaltung beschweren ist schon heftig. Es ist einfach so, dass imner mehr Lösungsideen der Konservativen nicht mehr funktionieren (haben sie vielleicht schon länger nicht). Da muss sich einfach was bewegen. Die Regierung verdreht einfach Fakten und redet sich (zumindest öffentlich) vieles schön oder schlecht, passend zur eigenen Ideologie. Das ist einfach alles sehr, sehr schlecht, kann man nicht anders sagen. Allein die Aufmerksamkeit, die sinnlos…
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

schön, sie hier zu sehen. Willkommen im fediverse. Ich teile ihre Einschätzung, dass hier in politischen beiträgen eine gewisse Resignation mitschwingt.
Es gibt hier viele Menschen, die durchdachte Ideen für die Zukunft haben oder anderen zupackend dabei helfen digital unabhängiger von big Tech zu werden #dudgemacht .
Mein Eindruck ist aber auch, dass positive Visionen zwar hier viel Applaus erhalten, in der Gesamtbevölkerung aber nur von 15 Prozent unterstützt/gewählt werden.
Als Antwort auf Oliver Weigelt

@weo
Die Resignation sollte nicht verwundern. Die meisten verstehen den Staat so, das er für uns Menschen da ist. Aktuell haben aber viele das Gefühl er wäre eher für die Wirtschaft oder nur die Reichen da. Das Konzept arbeiten bei weniger Sozialleistungen damit es der Wirtschaft besser geht stößt auf Ablehnung.
Bereits erkämpfte Werte werden grundlos abgeschafft. Begründet wird das mit purem Populismus. Mit Wissenschaft hat das nichts mehr zu tun. 😕
@rpolenz
Als Antwort auf Oliver Weigelt

@weo Es gibt leider mächtige (im Sinne von finanziell und medienschaffend/-beeinflussend) Interessen, die kein Interesse an positiven Visionen haben, sondern am Status Quo gut verdienen. Dies wird dann als „konservativ“ in die Bevölkerung getragen via Bild und Welt. Echter konservativer Diskurs findet quasi nicht mehr statt, und auch die SPD unterwirft sich diesem Spiel.
Als Antwort auf Oliver Weigelt

@weo
Wer im Fediverse positive Nachrichten statt Resignation haben möchte, sollte unbedingt @VQuaschning folgen. Jeden Tag Positives zu erfolgreichen Fortschritten der Energiewende - dazu von einem absoluten Experten! #GasKathi wäre das ein Graus, wenn sie hier wäre, ihrem fossilen Fanclub erst recht, aber wer einigermaßen vernünftig ist, dem gefällt das!
Als Antwort auf Oliver Weigelt

@weo
Diese Diskussion mit ihren unterschiedlichen Kommentaren allein zeigt schon die Vielfalt im Fediverse. Ich erlebe (auf Mastodon) wenig Frustration, dafür viel Kreativität und neue Lösungsansätze. Aber in "meiner" Bubble folgen Polenz auch nur drei Accounts. Vielleicht ist ein prominenter Politiker auch der bevorzugte Sparringspartner für jene, die sich zurückgesetzt fühlen. Kleine Anregung: Die Bubble öffnet man am besten durch Vernetzung mit anderen (Groß) Accounts.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich war damals bei der Bundeswehr um mein Land zu verteidigen. Das bereue ich nicht und bin Stolz darauf. Aber heute, da ein Herr #Merz unverholen völkerrechtswidrige Angriffskriege befürwortet um dem orangenen Faschisten zu gefallen, würde ich mir eher ein Bein abschneiden als zusammen mit dem von Epstein für seinen Einsatz für die neue Rechte hochgelobten Herrn Merz wieder einen neuen deutsch-amerikanischen weltweiten Unterdrückungsapparat aufzubauen.
#merz
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich zahle mächtig Steuern, wie wahrscheinlich die meisten hier. Zudem arbeite ich allerhand ehrenamtlich. Spenden tue ich auch noch. Kurz, ich tue viel für uns, also diesen Staat, und entsprechend ist meine Anspruchshaltung, dass der Staat gut für die Leute sorgt, denen es weniger gut geht als mir. Mir das vorzuhalten, fände ich unfair. Ach so, einen halbwegs funktionierenden ÖPNV erwarte ich auch.

Zu Pessimismus besteht leider Grund.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich war gerade wählen. Frei und geheim. Das ist bei uns (noch) möglich.
Zum Thema Landesverteidigung. Darüber haben wir in der Familie vor einigen Jahren diskutiert. Meine Kinder (29/27) meinten, mich würde das aus Altersgründen nicht mehr betreffen. Im Prinzip richtig, aber ich würde dennoch im Rahmen meiner Fähigkeiten meinen Beitrag leisten (notfalls auch bewaffnet).
Als Antwort auf Sabine1963

@Sabine1963

Das stört mich tatsächlich auch an der Wehrpflicht-Debatte: Die meisten, die die Wiedereinführung fordern, sind selbst nicht betroffen. Es ist halt leicht, über die Lebenszeit anderer verfügen zu wollen.
Wenn man schon die Wehrpflicht wieder einführen will, sollte man zumindest auch all diejenigen heranziehen, die seit Aussetzung 2011 nicht mehr zum Bund/Zivildienst mussten. Ich wette, da sähe die Debatte gleich ganz anders aus.

@rpolenz

Als Antwort auf Peter Madlener🚲

@PMadlener
das schöne an der demokratie ist, dass man sich vielseitig konstruktiv einsetzen kann und darf. Auch außerhalb von Parteien und Wahltagen:
zeit.de/politik/2026-03/buerge…
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Linke Diskurse sind oft recht gut in der Analyse (wenn man mal Bias und Vorurteile beiseite legt). Aber im Ändern fehlt es oft an Schlagkraft, weil jede*r selbst von sich überzeugt ist. Das soll nicht heißen, dass das in anderen Räumen nicht auch vorkommt. Aber es fällt mir sehr oft auf und ich will mich da auch gar nicht ausnehmen.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Den Vergleich mit dem Fußballverein finde ich interessant. Ich liebe Kreisligasport, hab ich selbst früher leidenschaftlich betrieben, und hasse Profisport. Profisport ist eine existenzielle Bedrohung und damit eine Vorstufe des Krieges. Lindsey Vonn fährt mit Knieprothes und frischem Kreuzbandriss bei Olympia, zertrümmert sich den Unterschenkel, der gerade noch vor der Amputation gerettet werden kann. Es ist entsetzlich #nolympia

Und es ist wie beim Krieg. Junge gesunde Menschen +

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

ich finde es eigenwillig, "eine hohe Anspruchshaltung gegenüber dem Staat" zu monieren, während man gleichzeitig fordert, dass die Angesprochenen für diesen Staat ihren Allerwertesten herhalten sollen.
Wenn ich das Gefühl habe, zwar zu Wertschöpfung und Solidarsystem dieses Staates beitragen zu müssen, aber nicht daran partizipieren zu können, weil ich für ihn nur als Arbeitskraft und Konsument zähle, werde ich für diesen Staat nicht sterben. Das ist dann nicht meine Angelegenheit
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

"Pessimistische Grundhaltung" gegenüber "dem Staat" rührt von Erfahrungen her. Und durch die Beobachtung der Bundesregierung seit der Wahl von Merz zum Bundeskanzler. Und: Selbstverst#ändlich habe ich eine "hohe Anspruchshaltung" zum Staat. Der Staat ist mein Diener, oder sollte er sein. Tatsächlich ist er eine Kleptokratie, ein Selbstbedienungsladen einer Politik, die "die Wirtschaft" zum Maß aller Dinge erhoben hat und die Wähler°Innen ignoriert. Und am Ende winken lukrative Pöstchen in dieser Wirtschaft. Angesichts dessen fällt konstruktiver Positivismus mehr als schwer.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

hallo Herr Polenz, das ist korrekt, ich habe eine pessimistische Grundhaltung. Welchen Grund gibt mir die Regierung denn aktuell, optimistisch zu sein? Der Sozialstaat wird gestutzt, wir sollen alle mehr arbeiten, das Klima wird fossilem Lobbyismus zugunsten ignoriert... Haben wir denn gerade irgendwas, was das Leben für einfache Bürger besser werden lassen soll?
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich denke, es gibt einen Zusammenhang zwischen dem hohen Anspruch (z.B. Alt-Texte) und einer Möglichkeit, sinnvolle Diskussionen zu führen.

Ich sehe hier durchaus eine Menge konstruktiver Diskussionen. Natürlich nicht immer. Mich hat auch schon ein antisemitischer Mob zum Schweigen zu bringen versucht, als ich mich geweigert habe, den Gaza-Krieg als "Genozid" zu betrachten.

Es hängt hier im #Fediverse vieles an den Admins und der Wahl der Instanz.

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Mit Verlaub, aber auch ich habe die Nase von Leuten voll die versuchen ständig andere mit #Antifa zu triggern. Viele abgefangene radikale Tröts zeigen im Profil des Autors ein Gedankengut, das ich genau so verurteile, wie das aus der rechten Ecke.

Ergebnis? Ich muss gar nicht blockieren oder stumm schalten. Das machen die Profile dann aus eigenem Antrieb, weil sie gemäßigte Ansichten nicht vertragen.

Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich habe 1993 meinen Wehrdienst geleistet in den Nachwehen des kalten Krieges. Ich muss sagen, dass ich die jungen Leute (auch meine Kinder) verstehen kann, wenn sie fragen, was sie hier eigentlich verteidigen sollen?
Wenn es darum geht, diese Welt zu für sie zu verteidigen, dann passiert in diesem Land gar nichts. Dann gehen Lobbyinteressen immer vor. Diejenigen, die der Politik am egalsten sind, sollen im Falle eines Falles ihr Leben geben für diese Welt! Das ist zynisch.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Ich denke, der große Fehler in der Debatte war, das über die Jugendlichen und nicht mit ihnen gesprochen worden ist. Aus Sicht der Jugendlichen könnte die legitime Frage also sein: Was bekommen wir dafür, wieder Bund oder Zivi machen zu müssen? Bessere Schulen? Mehr Mitsprache? Mehr die Zukunft bei pol. Entscheidungen mitzudenken? Ich glaube, damit würde sich sicher eine höhere Bereitschaft schaffen lassen.
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

Es haben jetzt sehr viele etwas dazu geschrieben und ich habe keine zeitlichen Kapazitäten, um zu prüfen, ob all meine diesbezüglichen Gedanken schon enthalten sind - also lege ich einfach los:

1. Nach meinem Empfinden sprüht das #Fediverse geradezu vor aktiven Menschen, die eben nicht einfach nur meckern, sondern Veränderung anstreben. Denen muss man aber folgen, wenn man sie wahrnehmen möchte - den anders als bei #BigTech gibt es eben keinen #Algorithmus, der das macht.

1/x

Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

Hier daher zunächst ein paar Empfehlungen:

@SheDrivesMobility
@kuketzblog
@VQuaschning
@marcuwekling
@squirrelnews_de
@wir_energie
@GreenLegal_EU

Zudem kann man themenspezifisch ## folgen und bekommt dann auch dort viel positiven Input.

Ich sehe hier auch viele Initiativen, die ganz klar auf Beteiligung und Demokratiearbeit abzielen. Dazu fällt mir natürlich aktuell der der #DIDay als erstes ein, aber auch #UnplugBigTech oder @pruef_de finden hier viel Resonanz.

2/x

Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

2. Sind die Diskussionen nach meinen persönlichen Erfahrungen hier auf #mastodon in 95% der Fälle konstruktiver, sachlicher und interessanter als bei #Facebook oder #LinkedIn, bei denen ich meine anderen #SocialMedia Erfahrungen machen konnte und einfach froh darüber bin mich nicht mehr von rechten Trollen und Bots in Erregungsschleifen ziehen lassen zu müssen. Dafür im Gegenzug hier aber neue Perspektiven und Ideen eröffnet bekomme.

Wieso das passiver sein soll als...

3/x

Als Antwort auf Der zuversichtliche Daniel

@Der zuversichtliche Daniel

mit dem dann hier bei #Mastodon Deinen Lieblingsaccounts folgen


Wobei diese Aussage eben schon nicht trifft, denn "hier" ist halt strengenommen nicht bei Mastodon (es gibt kein Mastodon-Netzwerk"), sondern es müsste heißen "hier im Fediverse". Schreibe ich hier gerade von Friendica aus ;-) Das Pool der Leute, mit denen kommuniziert werden kann ist im Fediverse unabhängig von der genutzten Software. @Thomas Elias @Ruprecht Polenz

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
Als Antwort auf Ruprecht Polenz

"Die Irreversibilität ökologischer Systeme in ihrer Regeneration ist, glaube ich, einfach noch nicht begriffen worden." Maja Göpel

Der geringste Anspruch, den ich an die Politik habe, ist, meine Lebensumstände und die künftiger Generationen nicht zu verschlechtern. Wer sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen zu Klimakrise, Umweltzerstörung & Artensterben beschäftigt hat, weiß, dass diese Probleme dabei sind ausser Kontrolle zu geraten, wenn sie es nicht schon sind.

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Wo ich wohne und arbeite, ist die CDU-Brandmauer reine Theorie und nur noch ein reines Image-Problem. Was aber auch egal ist, weil die Nazi-Patei bei den nächsten Wahlen sehr wahrscheinlich alleine regieren kann.

Und immer schön die Fußball-Vereins-Metapher: wir haben ein Altherren-Vereinschef, der angesichts ernster Probleme die Ehrenamtler beleidigt, während Hooligans das Stadion zerlegen und Großinvestoren das Geld raustragen. Aber vielleicht hilft ein Weihnachtssingen mit N-Hymne?

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Dieser "Abstieg" in die untere Liga ist ein wunderbarer Vergleich, handelt es sich bei Politys doch um gewählte Volksvertreter:innen. Und wenn die Mannschaft innerlich zerstritten ist, weil einige der hochbezahlten Star-Spieler:innen auf dem Platz ihre Allüren nicht ablegen (wollen), dann bringt es leider nix, in Richtung Ersatzbank zu schimpfen. Manchmal muss der Verein absteigen, sich neu sortieren und dann ein Comeback hinlegen. @rpolenz
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Passend zu ihrer Kritik an der Diskussionskultur im #Fediverse. Hier ein guter Beitrag zur Diskussionskultur der CSU. Wobei ich erstere nicht mit letzterer entschuldigen möchte. 🤪
freiburg.social/@dersillerdigi…
@rpolenz
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