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Als Antwort auf Michaela

Hallo!?!?!?! Die deutsche Geschichte ist dran - sowas führte schon einmal ins KZ"

Listen von Minderheiten, egal von wem, anlegen ist eine Scheißidee! Also, jetzt gleich die ePetition des Bundestages mitzeichnen, damit der BT sich damit befassen muss.

"Mit der Veränderung der Verordnung zur Umsetzung des Gesetzes über Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag im Meldewesen beabsichtigt Innenminister Alexander Dobrindt die Speicherung ehemaliger Namen und Geschlechtseinträge von Transpersonen in einem gemeinsamen Datensatz mit den aktuellen Einträgen („Lebensakte Trans*“). Neben der De-facto-Beschränkung des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) befürchten Betroffenenverbände wie Bundesverband Trans* und LSVD+ die Erstellung neuer rosa Listen....."

de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Lis…

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Wochen her)
Als Antwort auf Michaela

chaos.social/@lobingera/115764…


PSA: Bundestagspetitionen werden im Petitionsausschuss behandelt, egal ob Quorum erreicht, oder nicht. Das Quorum entscheidet ob die Petent:in in dern Ausschuß eingeladen wird. Wenn die Petition auf der Liste steht, ist es schon ein Erfolg.

(ich hab' schon eine Petition gestartet, die aber von der Verwaltung dann abgelehnt wurde)


Als Antwort auf lobingera

@lobingera@chaos.social Alle Petitionen werden behandelt. öffentlich oder nicht öffentlich. wenn das quorum erreicht wird gewöhnlich öffentlich. wenn öffentlich, dann mit petënt. wenn öffrntlich, berichtet die tagesschau. wenn öffentlich und die unterstûtzenden demonstrieren gleichzeitig vor dem bundestag, dann kommt auch das in due tagesschau. der ausschuss empfiehlt dem plenum des bundestags entweder ablehnung oder weitetleitung an das zustaendige ministerium.
Als Antwort auf Michaela

Oder erschreckend konservativ. Der schwarze Landwirtschaftsminister darf offenbar auch machen, was er will: taz.de/Schmaehpreis-des-Naturs…
Als Antwort auf Michaela

Wie ließe sich das denn vermeiden? Du brauchst eine Nachverfolgbarkeit, damit bereits ausgestellte Dokumente auf den Geburtsnamen (Geburtsurkunden, Zeugnisse usw.) gültig bleiben. In dem Dokument aus BW sehe ich auch nur, dass *alle* Namensänderungen registriert werden sollen.
Wenn eine faschistische Regierung Zugriff auf ein digitalisiertes Register bekommt, kann man eh sehr schnell sehen, bei wem eine Änderung stattgefunden hat, egal ob separate Liste oder nicht.
Als Antwort auf Philip

@oberwaschlappen
Bisher haben nur die zuständigen Standesämter und Meldeämter diese Daten vorliegen. Sie sind also dezentral gespeichert. Das funktioniert seit 1981, seit also 44 Jahren.

Mit so einem Register kommen diese Daten an einer zentralen Stelle zusammen. Jeder Gang zum Meldeamt, zum Standesamt egal wo führt zu einem erzwungenen Coming-out (Alptraum-Szenario 1). Unsereins ist dann sofort als trans identifizierbar. Und eine einfache Datenabfrage liefert auf einen Schlag eine Liste aller betroffenen Personen (AS 2).

Als Antwort auf Michaela

verstehe ich… und selbst wenn das Standesamt die Daten hat, ist es auch nicht safe, denn wenn die Faschos an die Macht kommen, können sie die Standesämter sofort verpflichten die Daten rauszugeben. Was wäre denn dann die Lösung, mit der man ein funktionierendes Personenstandsregister und den Schutz der Daten gleichzeitig bekommt? Das ist ehrlich gesagt mein Problem mit der Petition. Sie lehnt nur eigene Register ab, aber wenn die Info nur *irgendwo* steht, ist schon gefährlich.
Als Antwort auf Michaela

Inzwischen sind es 7504 Mitzeichnungen, immerhin 767 mehr als gestern.

Danke allen, die mitgezeichnet haben und allen, die mithelfen, die Petition bekannter zu machen.

Ich hoffe, wir bekommen mindestens 30000 Mitzeichnungen zusammen, um das Quorum zu erfüllen.

Es gehlen noch gut 22500 Mitzeichnungen, für die wir noch zwei Wochen Zeit haben, also im Schnitt 1500 pro Tag.

Ja, ich rechne gerne, warum fragen Sie?

Unbekannter Ursprungsbeitrag

mastodon - Link zum Originalbeitrag

Michaela

@areal
Die Petitionsseite spricht selbst expressis verbis von einem Quorum und ob dieses erreicht ist oder nicht.

Du hast natürlich davon abgesehen technisch recht, das Quorum nicht zu erreichen bedeutet nicht, dass die Petition dann unwirksam wäre.

Als Antwort auf Michaela

Aktuell haben gut 10.700 Personen mitgezeichnet.

Damit fehlen noch etwa 19.300 Unterschriften, damit die*der Petent*in vom Petitionsausschuss eingeladen wird, um die Petition dort vorzutragen.

Danke allen, die für die Petition werben oder schon mitgezeichnet haben 💜

Bitte bewerbt die Petition weiterhin. Es gibt noch viele Menschen - auch solche, die selbst trans*, nichtbinâr oder intergeschlechtlich sind -, die noch nichts von dieser Petition mitbekommen haben.

June T. Michael hat dies geteilt.

Als Antwort auf SylkeBambilke

@SylkeBambilke
Jein. Da ist es halt dezentral gespeichert, und kein Standesamt hat ein Register mit allen Personen, die ihren Vornamen und Geschlechtseintrag geändert haben. Du kannst nur gezielt bei Standesamt X nach dem früheren Vornamen und Gesxhlechtseintrag von Y fragen, wenn das SBGG diese Abfrage trotz Offenbarungsverbot zulässt.

So jedenfalls mein Kenntnisstand.