Als Antwort auf Ulrich Kelber

Ulrich Kelber @ulrichkelber@bonn.social (🇲)
Bei der Bahn in Australien wurden früher Böller mitgeführt. Wenn der Zug im Outback liegengeblieben ist, ist der Schaffner mit den Böllern zurückgelaufen und hat die auf die Schienen gelegt. Der nächste Zug hat die beim Drüberfahren dann ausgelöst und der Lokführer wusste jetzt muss ich bremsen, auf der Strecke steht ein Zug.

Das könnte mit der #kritis auch gemacht werden: Böller drauflegen.

Als Antwort auf Ulrich Kelber

Die ausführende Baufirma kann bei der zuständigen Behörde Einsicht in die betroffenen Dokumente verlangen. Diese hat die Eigentümer der betroffenen Infrastruktur zu informieren. Wiedersprechen die innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Kenntnisnahme nicht, kann die Herausgabe der Dokumente erfolgen, wobei der Empfänger zur Verschwiegenheit zu verpflichten ist.
So stelle ich mir eine deutsche Lösung vor.
Als Antwort auf Schlüssellochkind 👁️

@Schlüssellochkind 👁️ @Worthülse @Ulrich Kelber Das muss nicht mal.

Schau doch mal hier: maptool-dipul.dfs.de/geozones/…

Das ist das Karten-Tool des LuftFahrtBundesAmts mit den no-fly Zonen für Drohnen.
Rechts in den Ebenen mal alles abwählen ausser "Industrie und Energieversorgung" und „Einrichtungen und Behörden“.

Die breiten grauen Linien sind Hochspannungsleitungen. An den Knotenpunkten sind die Verteiler und Trafos zu finden - wenn eins die nicht eh schon vom Auto oder von der Drohne aus sieht.

Gibt’s natürlich auch als App, mit jedem Windrad, jeder PV-Anlage, jeder Leitung.

Natürlich müssen solche Informationen öffentlich sein.

Öffentliche Infrastruktur lässt sich weder verheimlichen noch komplett schützen.

Der Trick ist Redundanz, Fallback-Strategien und gut ausgestattete Instandsetzungs-Teams.

Als Antwort auf Ulrich Kelber

Also zunächst und ganz grundsätzlich existieren das Internet und OpenStreetMap, wo man zwar nicht alle aber definitiv genügend Infos über die Lage von KRITIS findet. Damit ist das Kind eh im Brunnen.

Ich will hier auch gar nicht argumentieren dass das schlecht ist. Weil dann müssten wir bitte auch die Lage unserer Flussbrücken geheim halten und spätestens mit dem Argument sollte klar werden was für ein Clown-shit das wäre

Als Antwort auf Ulrich Kelber

Da hat er Recht. Wir haben vor dem Bauarbeiten zur U2 in Berlin auch erst mal Leitungspläne angefordert.
In meiner Zeit, als ich dort die U2 saniert habe, ist es tatsächlich bei einem anderen Bauunternehmen zu einem Schaden gekommen. Da wurde die U-Bahn angeritzt.
Wir hingegen haben Rohre gefunden und wussten nicht, was das für welche waren (auch nicht lustig) Stellte sich dann als Überreste der Rohrpost heraus.
Als Antwort auf Ulrich Kelber

Die Stromleitungen sind auch für Drohenflüge öffentlich, irgendwie muss man die ja planen. In Luftverkehrskarten wahrscheinlich auch, Und zur Not findet man die auch auf Satellitenbildern...

Ich erinnere mich mal an ne Talkshow wo ein Prof die Zutaten für Thermit aufzählte und irgend so ein CDUler losbrüllte "SIE KONNEN DOCH NICHT IM TV ERKLÄREN WIE MAN SPRENGSTOFF MACHT..."
... Thermit hatten wir im Chemieunterricht auf der Realschule.