Habe mich die Tage mit einem Ingenieur aus der Energiewirtschaft unterhalten. Zur unsinnigen Forderung, die Transparenz über den Verlauf von Energieleitungen zu beenden, meinte er nur: „Und wie sollen wir dann Schäden bei Bauarbeiten durch Dritte verhindern?“
Calisti 🏳️🌈🦇 — 🪩✨ 39c3 reshared this.
Cifer
in reply to Ulrich Kelber • • •C.Suthorn
in reply to Ulrich Kelber • • •Ulrich Kelber @ulrichkelber@bonn.social (🇲)
Bei der Bahn in Australien wurden früher Böller mitgeführt. Wenn der Zug im Outback liegengeblieben ist, ist der Schaffner mit den Böllern zurückgelaufen und hat die auf die Schienen gelegt. Der nächste Zug hat die beim Drüberfahren dann ausgelöst und der Lokführer wusste jetzt muss ich bremsen, auf der Strecke steht ein Zug.
Das könnte mit der #kritis auch gemacht werden: Böller drauflegen.
Massimiliano Siddi
in reply to Ulrich Kelber • • •Worthülse
in reply to Ulrich Kelber • • •So stelle ich mir eine deutsche Lösung vor.
Schlüssellochkind 👁️
in reply to Worthülse • • •Ich liebe diese "deutschen Lösungen" - die eröffnen einem immer so wunderbar lukrative neue Schwarzmarktgeschäfte.. 🙃
@ulrichkelber
Jaddy
in reply to Schlüssellochkind 👁️ • •@Schlüssellochkind 👁️ @Worthülse @Ulrich Kelber Das muss nicht mal.
Schau doch mal hier: maptool-dipul.dfs.de/geozones/…
Das ist das Karten-Tool des LuftFahrtBundesAmts mit den no-fly Zonen für Drohnen.
Rechts in den Ebenen mal alles abwählen ausser "Industrie und Energieversorgung" und „Einrichtungen und Behörden“.
Die breiten grauen Linien sind Hochspannungsleitungen. An den Knotenpunkten sind die Verteiler und Trafos zu finden - wenn eins die nicht eh schon vom Auto oder von der Drohne aus sieht.
Gibt’s natürlich auch als App, mit jedem Windrad, jeder PV-Anlage, jeder Leitung.
Natürlich müssen solche Informationen öffentlich sein.
Öffentliche Infrastruktur lässt sich weder verheimlichen noch komplett schützen.
Der Trick ist Redundanz, Fallback-Strategien und gut ausgestattete Instandsetzungs-Teams.
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Xeleonox
in reply to Ulrich Kelber • • •Also zunächst und ganz grundsätzlich existieren das Internet und OpenStreetMap, wo man zwar nicht alle aber definitiv genügend Infos über die Lage von KRITIS findet. Damit ist das Kind eh im Brunnen.
Ich will hier auch gar nicht argumentieren dass das schlecht ist. Weil dann müssten wir bitte auch die Lage unserer Flussbrücken geheim halten und spätestens mit dem Argument sollte klar werden was für ein Clown-shit das wäre
bricks
in reply to Ulrich Kelber • • •Man könnte zusätzlich zu den echten Leitungen noch einmal die vielfache Menge an Geisterleitungen einzeichnen 🤔
So werden die echten Leitungen bei Bauarbeiten trotzdem geschützt und der Aufwand der Sabotage würde überproportional steigen.
Aber wahrscheinlich wäre in Ballungsräumen genug Platz, diese fiktionalen Leitungen unterzubringen 😬
jan eullrich
in reply to Ulrich Kelber • • •bws
in reply to Ulrich Kelber • • •andabahn
in reply to Ulrich Kelber • • •In meiner Zeit, als ich dort die U2 saniert habe, ist es tatsächlich bei einem anderen Bauunternehmen zu einem Schaden gekommen. Da wurde die U-Bahn angeritzt.
Wir hingegen haben Rohre gefunden und wussten nicht, was das für welche waren (auch nicht lustig) Stellte sich dann als Überreste der Rohrpost heraus.
Lord Siegelbewahrer
in reply to Ulrich Kelber • • •So wie jetzt auch: gar nicht.
Ich weiss nicht, wie oft hier in der Nähe schon Glasfaserkabelbündel und Stromleitungen rausgerissen wurden oder Wasserleitungen perforiert wurden.
Gründe: fehlerhafte Pläne oder Pläne erst gar nicht gelesen.
Reinhold
in reply to Ulrich Kelber • • •diesUndDasMitTassen 🇺🇦
in reply to Ulrich Kelber • • •Umspannwerke, Kabelbrücken, Trafohäuschen sind ja zum Glück kaum mit bloßem Auge auszumachen 🤪 Aber dann diese Strommasten, vlt. streichen wir die himmelblau, damit man sie nicht direkt sieht und auch nicht, wo sie zusammenlaufen 😴
#stromausfall #vulkangruppe
Jenkins. Tom Jenkins. 🤮🤢🤮
in reply to Ulrich Kelber • • •