Nach etlichen Jahren mal wieder eine Diskussion mit Gläubigen über Gottesexistenz und Wissenschaft vs Religion.
Und es ist alles noch da.
Die Uhrmacher-Analogie, der God of the Gaps aka Argumentum ad ignorantiam, usw.
"Die Kosmologie sagt, das Universum sei zu perfekt für einen Zufall" (nein), "Die Biologie ist zu komplex für reine Evolution" (nein), der ganze Kram.
Ich möchte den Leuten ja gar nichts wegnehmen. Es ist toll, wenn ihr Glaube ihnen Sinn und Trost gibt. Gleichzeitig können einige es aber nicht ertragen, dass Glaube eben nicht wissen ist, sondern letztlich - sorry - Annahme und Fantasie.
Und so wollen diese Gläubigen unbedingt ihre Religion gleichwertig neben Naturwissenschaften oder rigorose Philosophie stellen, obwohl bei diesen gerade das Gegenteil von Glaube, nämlich Zweifel,Kritik und Verwerfen unbelegbarer Behauptungen der zentrale Kern ist.
seufz
Es hört nicht auf, oder?
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Klaus Stein
Als Antwort auf Jaddy • • •Und viele behandeln auch Wissenschaft wie ein Glaubenssystem – auch weil wir nicht gut vermitteln, was Wissenschaft eigentlich ist.
Jaddy mag das.
RedAlert (Michael)
Als Antwort auf Jaddy • • •Ich hatte auch durchaus schon positive Diskussionen. Es steht und fällt halt immer an der Toleranz.
Ich will niemandem die Religiosität nehmen und ich will nicht missioniert werden. Bei gegenseitiger Anerkennung und Respekt können sich sehr interessante Gespräche entwickeln.
Bei religiösen Fanatikern bin ich schnell am Ende mit diskutieren. Verschwendet nur Zeit und Energie 🙄
Jaddy mag das.