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In China sind 40% der Neuzulassungen #EAutos, in Deutschland 13%. Die Grafik zeigt, wie innovationsfeindlich Deutschland auch im europäischen Vergleich ist und wir wundern uns, dass unsere Autoindustrie massive Probleme bekommt.
Als Antwort auf нerr ѕcнмιdт

@нerr ѕcнмιdт :vf: @Volker Quaschning Also zumindest das Einkommen klingt für mich nicht schlüssig.

Hier: Median Income und GDP / Capita (1) vs Electric cars share
(full + hybrid) (2)

16% Einkommensunterschied (N, D) - Median, nicht Mittelwert - erklären für mich keine vier mal höhere Quote.

Schweden hat fast 60% elektrische Neuwagen, liegt aber deutlich hinter Norwegen und im median income auch deutlich unter Deutschland.

Die Stromtarife in N sind sicherlich ein Argument, weil extrem viel günstiger.
Meines Wissens gibt es auch kostenfreie Ladesäulen bei Supermärkten und Malls.
Ausserdem Privilegien, wo gefahren und geparkt werden darf.

Insgesamt also einfach eine andere Kultur.

(1) ourworldindata.org/grapher/med…
(2) ourworldindata.org/grapher/ele…

Blackbird hat dies geteilt.

Als Antwort auf Jaddy

@jaddy @NichtHoecke Das "Klimawunderland" Norwegen "verdient" über 50% seines Staatshaushalts durch den Export von Erdöl und Erdgas.
Und Strom wird weitgehend mit aus Stauseen produziert. Das ist weder umwelt- noch klimafreundlich!
Als Antwort auf Volker Quaschning

Ein "Argument" gegen eAutos, was ich leider in Diskussionen ständig höre, ist das Feuerwehren eAutos wegen der Explosionsgefahr nie löschen und es Spezialwerkzeug braucht was nur 3,4 Feuerwehren haben. (und dieses "Argument" wird sogar von Feuerwehren verbreitet (primär im ländlichen, ostelbischen Bereich)
Als Antwort auf Volker Quaschning

Technologie-Offenheit hat jetzt aber nichts mit Innovation zu tun. Oder?

Frage für einen Freund

Als Antwort auf Volker Quaschning

Wer wundert sich? Es geschieht mit Ankündigung. Man hätte es locker wissen können. Wer ein Millionengehalt als achso genialer und nicht zu übertreffender Konzernlenker bezieht, hat einen Konzern auf die Zukunft vorzubereiten, oder er tritt unter Rückgabe seiner Gehälter und Prämien ab.
Als Antwort auf Volker Quaschning

Wir waren und sind halt eine stockkonservative und teils reaktionäre Ansammlung von Menschen in diesem Land.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Als Antwort auf Volker Quaschning

Nein, wir wundern uns nicht, wenn unsere Industrie uneingeschränkt an #Vorkriegstechnologie* festhält und im wettern gegen jede Innovation von der Opposition und breiten, trägen Teilen der Bevölkerung Zustimmung erfahren.

*nicht dass Elektromotoren und Akkumulatoren irgendwie "neu" wären.

Als Antwort auf Volker Quaschning

Als Antwort auf Volker Quaschning

das hängt halt stark mit staatlicher Förderung zusammen. An welchem Ende der Wertschöpfungskette auch immer. Gib den Leuten Zuschuss, sie kaufen E-Autos. Gib den Herstellern Subventionen, sie bauen Akkufabriken. Usw. Mach nichts davon und die OEMs werden versuchen, weiterhin Geld zu verdienen. Das geht aktuell noch viel einfacher mit Verbrenner- Fahrzeugen.
Als Antwort auf Volker Quaschning

ja das sieht wirklich beschämend aus für uns als angeblich größte Volkswirtschaft in Europa. Aber, wie viel schlechter muss es bei den hier nicht aufgeführten Europäern aussehen, wenn wir auf Platz 15 gleichauf mit dem EU27-Durchschnitt liegen? Und gerade Norwegen ganz vorn, wo es doch mal hieß, die e-Autos haben Nachteile, wenn sie die Kabine beheizen müssen. Das trifft in Norwegen sicher mehr zu als bei uns.
Als Antwort auf Volker Quaschning

Ich sehe Deutsche Bürger nicht innovationsfeindlich!
Ein nachhaltiges in Preis-Leistung ausgewogenes Auto mit dem entweder 300 000 Km bzw 18 Jahre Lebensleistung zu erwarten sind & wo die Infrastruktur passt, ist leider aktuell noch Diesel.
Ich hoffe dass das bald besser wird.
Als Antwort auf Volker Quaschning

Die Unfähigkeit, sich an verändernde Lebensverhältnisse anzupassen, wird gemeinhin als Dummheit bezeichnet. Bei uns wird diese Dummheit täglich in der Politik vorgelebt, inzwischen müssen wir schon von einer Art Staatsdummheit reden.
Als Antwort auf Volker Quaschning

Die ganzen Faschos sagen doch immer, dass die Skandinavier so toll seien, aber sehen die dann nicht als Vorbild an. Wo ist da die Logik?
Als Antwort auf Volker Quaschning

Norwegen..
😉

tagesschau.de/wirtschaft/techn…

Als Antwort auf Volker Quaschning

Man sieht aber hier auch deutlich wo der Durchschnitt ist der EU27. Und das heisst dass knapp über 80% der Neuzulassungen keine E-Autos sind. VW steht im Vergleich zu BMW z.b. schlechter da, weil sie konsequenter auf E-Autos gesetzt haben, die in der EU keiner kauft.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Monate her)
Als Antwort auf Volker Quaschning

Und ich dachte E-Autos funktionieren bei niedriger Temperatur gar nicht gut, also wie auch die Wärmepumpen...

Also in der Bild und Welt steht sowas geschrieben glaube ich...

Als Antwort auf Volker Quaschning

Deutschland ist nicht per se Innovationsfeindlich, ansonsten gerne dafür eine Quelle. Wir nutzen Handys, Streamingdienste und KI. Hier aber wird massiv dagegen lobbiiert und Falschinformationen gestreut.
Als Antwort auf Volker Quaschning

Kein einziges osteuropäisches Land unter den ersten 16! Wie steht's mit den sonst als so fortschrittlich gerühmten baltischen Staaten oder bsp.weise Tschechien?
Als Antwort auf Volker Quaschning

An 2026 sollen laut chinesischem Ministeriumsentwurf wohl folgende Maximalverbräuche für Autos gelten:

Leergewicht unter 1090 kg: 2,57 L/100km
bis 2510 kg: max. 3,3 L/100km
über 2510 kg: max. 4,7 L/100km

E-Autos bis 1090 kg leer: unter 10,1 kWh/100km

(via linkedin.com/posts/harald-m-de… )

Das ist ... ambitioniert.
Für E-Autos sportlich aber machbar, aber für Verbrenner praktisch unerreichbar (ganz vielleicht für nichtexistierende untermotorisierte Diesel-Hybride schaffbar?).

Als Antwort auf Volker Quaschning

Ich möchte an der Stelle ein Lob dafür dalassen, dass der Post ohne rhetorische Frage am Ende auskam. Der Stil gefällt mir viel besser; wird dem konstant guten Inhalt besser gerecht. 🙏👍
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (2 Monate her)