Lieber Ansgar, das was Du da gerade gemacht hast, das ist eine politische Äußerung.
Die ist leider ein bissi bescheuert - deshalb vielleicht gut, das politische Äußerungen eigentlich in den Familienstatuten verboten sind.

Für alle die bei heise arbeiten: es tut mir leid, dass der Eigentümer eures Verlags ein solches Arschloch ist.

teilten dies erneut

Als Antwort auf Lilith Wittmann

> Breit angelegter Dialog:

Also: Wir reden auch mit Faschisten, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft ist.

> Dabei leiten uns die Grundsätze unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die es zu schützen und zu verteidigen gilt.

Übersetzung des passiven "die es...gilt": sollen sich andere um den Schutz der Gesellschaft kümmern, wir hängen unser Fähnchen nach dem Wind.

> Lehnen Radikalisierung ab, aber wollen Miteinander.

Bedeutet: klar sind da Arschlöcher, die euch platt machen wollen, aber dann reagiert wenigstens nett und zivilisiert.

> Über Parteigrenzen hinweg.

Heißt: Rechtsextremisten sind Teil der politischen Gesellschaft und dort so normal zu behandeln.

Nun ja, kann man alles machen, aber dann ist es halt Kacke.

#heise #FckAfD

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Monat her)
Als Antwort auf Lilith Wittmann

Blablabla… Was für ein Kaspar.
Mich kotzt es mittlerweile echt an, dass man
„Ja mit allen reden muss“
„Andere Meinungen akzeptieren muss“
„Offen für alles sein muss“

Nein, ich bin nicht offen für Kinderschänder und rede mit denen auch nicht. Man muss das nicht für alles und jeden. Und für gesichert rechtsextreme Nazis muss man das auch nicht.
Hitler konnte u.a. nur an die Macht kommen, weil grosse Konzerne ihn unterstützt haben.
Ihr bereitet nur das Einschleimen bei der nächsten Regierung vor. Siehe BigTech bei Trump… Ich kann nicht so viel essen wie ich ….

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Ich lese "Heise" - ehemals in Form von c't - seit der ersten Ausgabe 1983 und ich kann mich an die wilden Zeiten erinnern, als man jeden Monat eher ein Buch zugeschickt bekam.

Viele Jahre habe ich den Verlag als progressiv, kritisch und innovativ wahrgenommen - nicht zuletzt auch wegen Telepolis. Mit Blick auf Technologie-Themen (z.B. EE), Security & FOSS würde ich das auch heute noch so sehen, bei anderen Themen etwas weniger.

Dann aber dieses Statement zu lesen ist .. enttäuschend.

@Lilith

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Monat her)
Als Antwort auf Lilith Wittmann

- danke, Lilith, für den Hinweis.

Lilith habe ich über das Chaos, Congresse und die Metaebene kennen und schätzen gelernt.

Heise und die "c'T" - sowie immer auch andere Heise Zeitschriften - kenne und abonniere ich hingegen schon seit den frühen 90ern. Ich habe mein c'T-Abo zum Studium damals in die USA schicken lassen, weil es nichts besseres gab. Als die Byte dort noch aktiv war und Wired in Hochform.

Seit vielen Jahren bekomme ich die Abos von meiner lieben Frau geschenkt.

Nach diesem Statement "wie sage ich eindeutig aus, dass ich mich wissentlich und willentlich mit Nazis umgebe", möchte ich diese Last meiner Frau nicht mehr antun.

Es hat mich schon gewundert - Heise war gefühlt eine der letzten bestehenden Fundamente aus der "guten alten" Studienzeit. Nun bricht auch dies weg, so langsam habe ich für alles einst lieb Gewonnene und Geschätzte neues finden müssen.

Schade.

Kündigungen gehen raus. @heiseonline

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Bei genauerer Betrachtung will man, ganz unabhängig von der AfD, sowieso nicht Mitglied in diesem Verein sein...

abgeordnetenwatch.de/recherche…

#Familienunternehmer #Vermögensteuer #Erbschaftsteuer #Tarifverträge #Gewerkschaft

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Wir sind seit ca. zwei Jahren Heise Security Pro Abonnenten, und ich höre praktisch jede Folge des "Passwort"-Podcasts. Was Jürgen, Christopher und Sylvester da auf die Beine gestellt haben, ist mit Abstand das Beste, was ich in diesem Bereich im deutschsprachigen Raum kenne.

@ju916 @christopherkunz
@syt
@heisec

1/2

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Des Weiteren bin ich der Meinung, dass wir in einer Zeit leben, in der eine klare Kante gegen den Faschismus und die AfD als seinen politischen Arm wichtiger ist als IT-Schissel.

Mein IT-Herz bricht bei dem Gedanken daran, das o.g. Abo zu kündigen. Aber wenn Ansgar Heise weiterhin unter dem Vorwand, "politisch neutral" oder "unpolitisch" zu sein, die Brandmauer nach rechts sabotiert, kommt dieses Abo bei uns auf den Prüfstand.

@ju916 @christopherkunz
@syt
@heisec

2/2

Als Antwort auf Lilith Wittmann

die Tochter Johanna Heise ist ja sogar selbst im Vorstand des Tochterverbandes "Die Jungen Unternehmer", der auch bereits mit fragwürdigen Werbeanzeigen aufgefallen ist und ebenfalls keine Berührungsängste mit der fckAfD hat.

n-tv.de/politik/Unternehmerinn…

rundblick-niedersachsen.de/jun…

de.wikipedia.org/wiki/Die_Fami…

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Lese c´t schon seit der Zeit, als sie noch eine Beilage der Elrad war. Seit ewigen Zeiten per Abo.

Und manchmal werde ich bei der Qualität auch nostalgisch. Aber gerade in den letzten Wochen sind wieder einige phantastische Artikel – unter anderm zum Werbetracking – erschienen. Hohen Respekt vor der Arbeit der Redaktion. Das sind wichtige Beiträge zum politischen Diskurs.

Werde mein Abo schweren Herzens kündigen. @heiseonline

Als Antwort auf Lilith Wittmann

@Lilith Wittmann Ich möchte diesen Leuten ja irgendwie zugute halten, dass sie durch ihr privilegiertes Leben alle Erfahrungen, Versuche und Diskurse einfach verpasst haben. Alle Ideen von "inhaltlich stellen“ und "durch öffentliche Blossstellung entzaubern“, und deshalb auch die Erkenntnis, dass inhaltliche Auseinandersetzung nicht fruchtet, die Rechten nicht wirklich diskutieren wollen, sondern einfach nur jede mögliche Bühne nutzen.

Wahrscheinlicher ist aber, wenn ich Hanlons Gesetz wohlwollend anwende, dass sie sich für schlauer als die diversen antifaschistischen Kräfte halten und meinen, SIE würde das schon hinkriegen.

Es könnte allerdings auch sein, dass sie tatsächlich meinen, die Rechtsextremen seien keine Bedrohung.

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Danke. Was Ansgar Heise unter "nicht öffentlich zu politischen Themen zu äußern" versteht: Öffentlich 2017 den persönlichen Preis als Familienunternehmer des Jahres zu akzeptieren von einem Verein, der sich öffentlich politisch betätigt. Denn "Die Familienunternehmer folgen als politische Interessenvertretung der Familienunternehmer den Werten Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung". Gerne betont Ansgar Heise diesen Preis auch heute noch öffentlich in seiner Vita bei der Heise Group.

heisegroup.de/presse/Auszeichn…

heisegroup.de/presse/bilderind…

cc @heiseonline

Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Monat her)
Als Antwort auf Lilith Wittmann

Vor wenigen Monaten fand obendrein eine CDU-Veranstaltung zum Thema Migration und Sicherheit im Heise-Haus statt. Ansgar Heise sprach das Grußwort. Mit dabei: DPolG-Krawallo Manuel Ostermann. Politische Aktivitäten von der Heise-Familie gibt es also durchaus, wenn auch derzeit ohne öffentliche Äußerungen.

cdu-niedersachsen.de/termin/ni…

Lilith Wittmann hat dies geteilt.

Unbekannter Ursprungsbeitrag

mastodon - Link zum Originalbeitrag

Lilith Wittmann

@derg82 Okay, wenn ich also Leute mag, weil ich z.B. in der Vergangenheit gut mit ihnen gearbeitet hab, dann darf ich nicht sagen, dass es mir leid tut?
Besonders weil in einem Medienhaus ja die Redaktion das Produkt ist und es natürlich traurig ist, wenn man das eigentlich okay findet aber einfach der Eigentümer so scheiße ist, dass man deshalb sich von ihnen distanzieren möchte.
Als Antwort auf Lilith Wittmann

@heiseonline ich fände es schön, wenn ich bei der Kündigung meines Abonnements als Grund etwas entsprechendes angeben könnte wie "Fehlende Ablehnung von faschistischem Gedankengut" oder "Mangelndes demokratisches Fundament" oder zumindest "Firmenpolitik".

Ich finde Feedback wichtig, aber um ehrlich zu sein – bei solch fundamentalen Fragen sollte eigentlich egal sein, was die Kundschaft denkt, sondern was das eigene Gewissen sagt zählen.