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Als Antwort auf Jaddy

tja, komisch, ich setzte auf Amiga und dann früh auf Unix/Linux und HTML/JavaScript und sowieso immer FLOSS; und nutze bis heute das >20 Jahre alte Wissen, das noch immer hilfreich und praktisch ist (regular expressions!) bis hin zu einem komplett auf Shellscripten basierenden "smarthome". Das meiste oben genannte zog ohne Bedarf an mir vorbei und meine Kundys waren und sind bis heute zufrieden. Wenn ich mir die Hypes um mich rum ansehe, bin ich selbst immer wieder verblüfft, welch hilfreichen, praktischen und nachhaltigen Weg ich damals eingeschlagen habe und wie lang dieser nützlich war und ist (und wie hilfreich CLI auf dem Amiga schon war)...
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@stevE 🌼 @Eckes Es hängt vielleicht damit zusammen, in welchen Bereichen eins arbeitet.

Bei mir industrielle Automatisierung und Produktionsleittechnik von SPS bis SAP. Meistens in Konzern-Werken. Die kriegen schon sehr viele Hype-Wellen von oben mit. Gedämpft, weil die Zyklen zB bei neuen Baureihen in der Automobilindustrie oder Produktlinien in der Lebensmittelproduktion in Jahren gemessen werden, aber es kommt schon an.

Ausserdem haben externe Firmen nur eigeschränkte Freiheiten bei der Wahl der Technologie, weil die letztlich durch die interne Instandhaltung und IT-Admins etc geschult, gepflegt und gewartet werden muss. Je größer der Konzern, desto strikter.

Für offizielle Projekte gibt es detaillierte Produkt- und Lieferanten-Listen und Lösungs-Vorgaben. Bei U-Boot-Projekten kriegen die Leute tw richtig Ärger.

Als Antwort auf Jaddy

ja, stimmt, das war damals auch eine Entscheidung für eine weniger kapitalistische und für eine sozialere, umweltfreundlichere ("Hippie") Welt. Der Zusammenhang war mir gerade nur nicht mehr bewusst. Aber vielleicht passt das tatsächlich als (ver)einfach(t)e Erklärung. Den ganzen Hype braucht es nur im Kapitalismus. Danke für die Erhellung!
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@stevE 🌼 Viele dieser Wellen sind eine aktive, monetäre Ausbeutung von tief sitzender Unsicherheit (der Entscheidungsleute in den Firmen).

Dahinter steht die Hoffnung, ein silver bullet zu finden, das sicher erfolgreich macht und all die fizzeligen, unübersichtlichen Probleme löst.

Dazu gehören auch all die Seminare „magischer" Management-Methoden. Software-Management-Leute sind dagegen auch nicht gefeit. Sie stehen unter dem gleichen Druck, dass Projekte aus Planungs- und Budget-Plänen fallen, sie das gegenüber den Geldgebenden rechtfertigen müssen.

Das Thema ist schon sehr alt:

Als Antwort auf Jaddy

ja, ich hatte auch schon früh das Gefühl, dass es manche neuen Hypes nur gibt, damit neue unnötige "Bedürfnisse" bzw. "Notwendigkeiten" (wie "in sein" "modern" "aktuell" "cool" "am Zahn der Zeit sein") geschaffen werden und wieder - eigentlich nicht so wichtige Jobs - neues Geld abziehen, bzw ihre Tätigkeit rechtfertigen. Beginnend mit Marketingleuten die ihre unnötige und zu hohe Bezahlung "beweisen" wollen.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (3 Tage her)
Als Antwort auf 𝑠𝑡𝑒𝑣𝐸 🌼

könnte vielleicht ein nettes T-shirt werden.

Links eine Wortwolke mit
KI, ChatGPT, Flash, Blockchain, AI, Crypto, vibe coding, ...

D̶o̶n̶'̶t̶ ̶h̶y̶p̶e̶, be hippy.

Um die rechte Seite eine icon Wolke mit
Blümchen, Herzchen, Linuxpinguin, Fediverse, Mastodonlogo, GNU, Wikipedialogo, OSMlogo, html ... 🤩

Ich glaube ich hab seit 20 Jahren kein T-shirt mehr erstellt, aber diese Vorstellung gefällt mir. Das lass ich mal reifen.

Vielen Dank für die Anregung! 🤗