Mal wieder „Die Finnen sind am glücklichsten“. Das ist nur bedingt wahr. Der eigentliche Punkt ist ein anderer:
„Die Finnen sind nicht besessen davon, unbedingt glücklich sein zu wollen. Sie sind offensichtlich sehr zufrieden und dankbar für alles, was sie haben, und sie nehmen sich selbst in dieser Hinsicht nicht allzu ernst, was ihnen wiederum hilft, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen.“ -- Jan-Emmanuel De Neve, „Glücks-Experte“
„Typisch Deutsch [Platz 17], sagt De Neve, sei jedenfalls, eher zu schauen, wo wir uns verbessern könnten. Dabei scheinen sich die Menschen hierzulande immer glücklicher zu fühlen. ... Eine aktuelle Umfrage … scheint dieses Gefühl zu bestätigen: Demnach bezeichnen sich 72 Prozent der Deutschen als glücklich - ein Plus von acht Prozentpunkten gegenüber dem vergangenen Jahr. Die wichtigsten Glücksfaktoren in Deutschland sind demnach das Gefühl, wertgeschätzt und geliebt zu werden (40 Prozent), Familie und Kinder (35 Prozent) und körperliche Gesundheit (27 Prozent).“
Und noch mal Finnland: „Dass die Finnen oder Dänen noch zufriedener mit ihrem Leben sind als die Deutschen, liegt daran, dass sie über großen Wohlstand verfügen - wie Deutschland -, diesen aber sehr gerecht verteilen. Sie haben eine hohe Lebenserwartung und einen guten Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung. Vor allem aber hätten die Menschen in den nordischen Ländern ein starkes soziales Netz. Sie vertrauen einander und dem Staat. Genau diese Dinge unterscheiden Finnland etwa von Deutschland.“
Also Zufriedenheit wahrnehmen, Gerechtigkeit und soziale Sicherheit herstellen, Vertrauen in die Institutionen und die Mitmenschen.
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Leela Torres, Anna, Tau, Nenon, 𝑠𝑡𝑒𝑣𝐸 🌼, Bfranz, /Бин/Баш, Robert Sander, Bundesligatrainer und moschlar haben dies geteilt.