Nora Eckert auf den Punkt:
„Wo immer wir von trans oder queeren Rechten sprechen, sprechen wir von Menschenrechten, wie sie in unserem Grundgesetz stehen. Das haben die Hüter*innen unserer Verfassung in Karlsruhe durch eine ganze Reihe von Urteilen immer wieder aufs Neue bekräftigt.“
"Genau darum geht es: um Gleichbehandlung, und sie funktioniert, indem ihr die Anerkennung von Unterschieden vorausgeht. Wobei Anerkennung keine Einbahnstraße ist, sondern auf Gegenseitigkeit beruht, verbunden mit dem selbstkritischen Eingeständnis, dass es kein "Monopol auf Wahrheit" gibt.“
"Wer jedoch Toleranz nur als Dulden begreift, wie wir das bei Rödder lesen, der übersieht, dass dieses Dulden "im Zwischenmenschlichen eine zerstörerische Wirkung entfalten kann, sobald daraus Geringschätzung, Nichternstnehmen oder Ignorierung spricht“.“
„Makaber auch deshalb, weil die sinkenden Sympathiewerte für trans, inter und nichtbinäre Menschen in den neuesten statistischen Erhebungen uns selber angelastet werden. Wir seien selbst dafür verantwortlich und deren Verursacher, […], indem wir durch "fragwürdige Weltbilder" den Bogen überspannt haben. Nein, die Forderung nach Selbstbestimmung und Gleichberechtigung ist kein "fragwürdiges Weltbild", sondern Teil unserer Verfassung.“ mastodon.social/@queerde/11532…
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