Achso, dieses gekündigt werden, wegen AML/CTF als Organisation löst ihr übrigens wirklich nicht, durch irgendwas auf ner Blockchain. Dann kündigt man euch einfach bei eurer crypto platform. Und nein Organisationen, die im Jahr Millionen in Cash brauchen um z.B. Anwälte oder Angestellte zu zahlen wird crypto daher nicht helfen.
Mal von allen anderen Punkten abgesehen, warum man das nicht will.
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Als Antwort auf Lilith Wittmann

Ich finde Modelle des dezentralen Barzahlens bei lokalen Organisationen/Ausgabe von Coupons/… deutlich interessanter. Besonders wenn man dadurch Geld so strukturieren kann, das vllt komplett andere Organisationen Zahlungen auch digital für eine org tätigen können, die kein Konto mehr bekommt.

Das ist natürlich völlig illegal, wird viele Bullen beschäftigen aber könnte bei entsprechender Größe und Solidarität zwischen Organisationen ziemlich cool sein.

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Solche Modelle könnte man auch relativ easy mit den üblichen Modellen wie auch die OK Onlinezahlungen entgegen nimmt, kombinieren. (Also z.B. ein Fake-Shop mit Firmensitz in Zypern verkauft dort Webhosting und hat eine sehr hohe Anwaltsrechnung und Angestellte in der Buchhaltung in Deutschland)

Online Modelle zu bauen um Zahlungen zu verschleiern ist wirklich erstaunlich easy.

Als Antwort auf Lilith Wittmann

Der Witz ist, dass ich mir eigentlich sicher bin, dass deutsche Behörden/Dienste wirklich kein Interesse an einer alternativen Linken Zahlungsinfrastruktur, die für sie sehr schwer zu überwachen ist, haben.
Deswegen würde ich hoffen, dass unsere Regierung ihre zwei Gehirnzellen einsetzt und darauf kommt, dass debanking von politischen Organisationen, die sie kacke finden, ne richtig schlechte Idee ist.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Monat her)
Als Antwort auf Lilith Wittmann

Hatte auch schon überlegt ob Kontokündigungen von dt. Banken wegen mutmaßlicher US-Sanktionslisten nicht der Startschuss für unabhängiges/resilientes/souveränes gemeinnütziges Geldflusssystem sein könnte. Z.B. auf EU-Ebene/... Zusätzlich zu digitaler nun Geldfluss-Souveränität.

Was in dem Kontext auch interessant ist, ob/wie sich z.B. @Freiheitsrechte zu dem Thema verhält. Die haben auch ihr Konto bei der GLS-Bank. Man braucht nicht viel Fantasie dass auch die gff auf einer Sanktionsliste landet. Aktuell wären die wohl noch eine Nummer zu groß/wirkmächtig Aber wenn das so weitergeht, #gewöhnungseffekt, nicht unvorstellbar.

Viell. ist gff mit der geballten Rechtskompetenz ja ein Teil eines Bündnisses, ggf. zus. mit @glsbank die das vorantreiben?

@Lilith

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Als Antwort auf Lilith Wittmann

nach über 10 Jahren bauen von solcher Zahlungsinfrastruktur muss ich sagen das beste bleibt Crypto weil nicht kündbar (es gibt genug Offshore Crypto Platformen oder man baut seine eigene) und man kann in jedem Land Leute bezahlen auch wenn diese ohne Bankkonto sind (und ja die können damit auch Dinge bezahlen üver VCC). Und ja auch für Organisationen die Millionen bewegen müssen.
Als Antwort auf Lilith Wittmann

Als Antwort auf wolf

@wolf @glsbank @Taler @oec Tatsächlich haben wir bereits eine Lösung: Bargeld. Bargeld kann man zum anonymen Bezahlen benutzen, Bargeld kann auch an Empfänger gegeben werden, die auf Sanktionslisten stehen (weiß ja niemand), Bargeld lässt sich auch per Brief verschicken. Die Menge an Bargeld, die man so gebündelt mit sich führen darf, ist begrenzt, und wenn man auf so einer Liste steht, wird das Auto auch gern gefilzt, besonders, wenn man in die Schweiz fährt.

Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel, eigentlich NUR Bargeld.

Sicher hat Bargeld auch Nachteile. Aber z.B. wegen dieser ganzen Sanktionsproblematik, weil auch das Finanzamt euch wutschnaubend das Konto sperren kann, wenn irgendwie eine Abbuchung nicht geklappt hat (dazu reicht völlig, wenn sie die Restschuld grad am Monatsende abbuchen wollen), empfiehlt sich, genügend Bares zu Hause zu haben, damit man so lange weiter einkaufen kann, bis man das mit denen geklärt hat.

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Als Antwort auf Bernd Paysan R.I.P Natenom 🕯️

@Bernd Paysan R.I.P Natenom 🕯️
Bargeld ist keine Lösung für eine globalisierte und nunmal inzwischen zum Glück auch sehr weit fortgeschrittene Digitalisierung. Willst Du Scheine wirklich standardmäßig per Briefpost versenden? In slezialfällen mag das in einem Unterdrückungssystem wohl erst mal ein Notlösung, aber ich denke wir brauchen auch digitale Zahlungsmöglichkeiten und ich dachte bisher immer, dass der Taler quasi die digitale Umsetzung des Bargelds ist. Ich verstehe auch das Problem daran, sehe aber keinen adequaten realistischeren Lösungsansatz.
@Lilith Wittmann @GLS Bank @GNU Taler @Özgür Kesim
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Monat her)
Als Antwort auf wolf

Als Antwort auf Jaddy

@jaddy @wolf @glsbank @Taler @oec Solange man alle Einnahmen und Ausgaben ordentlich belegt, sollte Bargeld legal sein. Erst bei größeren Einmalzahlungen kommt man in den problematischen Bereich.

Bequem ist es sicher nicht. Aber illegal kann es wohl kaum sein, denn Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel.