Was ich aus den queeren Communities seit zwei Tagen höre, sind vor allem Wut über die Heuchelei von PolitikerInnen und Kritik an der in Worten und Taten queerfeindlichen Regierungspolitik.
Was ich in den redaktionellen Medien heute ausschließlich höre, sind Forderungen nicht-queerer Menschen zu Strafrecht, Migrationspolitik, Überwachung, Polizei.
Queere Menschen dürfen als Trauernde auftauchen, aber nicht als Wütende oder Fordernde. Schon gar nicht werden die faktischen Hintergründe der Wut genannt. Wir dürfen Opfer sein, denen verlogen der Kopf getätschelt wird, aber keine ernstzunehmenden politischen Subjekte mit konkreten Forderungen an Politik und Gesellschaft.
Unsere Stimmen sind in den redaktionellen Medien fast nirgends zu hören - jedenfalls nicht der unangenehme Teil.
Medien sollen alle Stimmen abbilden? Das gilt offenbar nur für Rechte.
mögen das
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André
Als Antwort auf fink • • •Katharina Debus mag das.
fink
Als Antwort auf André • • •@andreS
Gibt es da eventuell einen Link?
Ich gebe zu, dass ich so langsam auch ein paar queere Stimmen und Hintergründe lese und höre. Es ist nicht alles ganz so einseitig. Die professionellen Lautsprecher sind halt selten queer.
Leseesel
Als Antwort auf fink • • •Die Queerfeindlicheregierung Instrumentalisiert diesen Angriff, für noch extremer Gesetze und Repressionen, nicht um uns zu schützen sondern um unsere Wut noch besser zu unterdrücken.
Vader Kant
Als Antwort auf fink • • •Die 4. Macht, die sich in Händen von ein paar Auserwählten befindet, hat eigene Interessen.
Egal welches Ereignis: Es werden immer dieselben Kanäle befragt.
Oft endet Journalismus bei der völlig unkritischen Übernahme der Polizeimeldungen.
Dann werden die gehört, die man immer hört: Parteifuzzis, "Experten", die schon ihr Instant-Süppchen aufgewärmt haben: Mehr Überwachung, mehr Befugnisse etc.
Zu Betroffenen besteht kein Draht. Man spricht über Opfer, um sie für PR zu nutzen.
JoHann Es
Als Antwort auf fink • • •Birne Helene
Als Antwort auf fink • • •Jaddy
Als Antwort auf fink • •@fink Ich möchte Merz, Dobrindt, Klöckner, Wegner und all die anderen, die die Tat jetzt instrumentalisieren und queere Menschen dabei vereinnahmen, auch mal damit konfrontieren:
Ihre sonstigen Aktionen, ihre verbale Hetze gegen alles queere und „woke“, vor allem aber ihre Kürzungen und Streichungen richten rein numerisch viel mehr Schaden an, als diese Tat.
Wie viele queere Kinder und Jugendliche werden vergeblich nach einem Angebot wie Lambda suchen? Wie viele davon werden dadurch psychisch krank, verzweifelt, möglicherweise suizidal?
Wie viele Kids werden auf anti-queere Hetze reinfallen, weil die Aufklärungsprogramme gestrichen werden? Wie viele davon werden sich radikalisieren, weil normale Jugendzentren und Angebote fehlen und nur die der Islamisten bzw der Rechten bleiben?
Wie viele Eltern werden mangels seriöser Information und erreichbaren Beratungsstellen falsch auf ihre queeren Kinder reagieren?
Ich de
... mehr anzeigen@fink Ich möchte Merz, Dobrindt, Klöckner, Wegner und all die anderen, die die Tat jetzt instrumentalisieren und queere Menschen dabei vereinnahmen, auch mal damit konfrontieren:
Ihre sonstigen Aktionen, ihre verbale Hetze gegen alles queere und „woke“, vor allem aber ihre Kürzungen und Streichungen richten rein numerisch viel mehr Schaden an, als diese Tat.
Wie viele queere Kinder und Jugendliche werden vergeblich nach einem Angebot wie Lambda suchen? Wie viele davon werden dadurch psychisch krank, verzweifelt, möglicherweise suizidal?
Wie viele Kids werden auf anti-queere Hetze reinfallen, weil die Aufklärungsprogramme gestrichen werden? Wie viele davon werden sich radikalisieren, weil normale Jugendzentren und Angebote fehlen und nur die der Islamisten bzw der Rechten bleiben?
Wie viele Eltern werden mangels seriöser Information und erreichbaren Beratungsstellen falsch auf ihre queeren Kinder reagieren?
Ich denke, es ist nicht zu weit hergeholt, dass diese Leute ziemlich direkt zukünftiges Blut an ihren Händen haben.
#CSDBerlin #LGBTQIA #Merz #Dobrindt #CDU #CSU
mögen das
PurpleGengar, bee, fink, Isibell Manora, Angela Carstensen, Maike Stein, Queer Mama, Simon, Mme de Faune ☳, Pusteblume, Jonas R. (er/ihm), Aurin Azadî, canleaf08✅ 加拿大葉子 🏳️🌈⚧️🇪🇺🍁, Phoebe Klein, Gobeline en plein air, Stine M., Petra Reimer, JBM, Cynda, Manuel Quaring, Firestarter_OL, Jörn Nettingsmeier und Julime mögen das.
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Owl System, Nicky, 1.Thought, Florian Schmidt, fink, Aurora, Queer Mama, Simon, Mme de Faune ☳, Todos Locos, Feuersprotte, Gobeline en plein air, Herr Irrtum! 🔊, Anisa, JBM, narmomehtar, Julime und StmpAch 🏳️🌈 🇬🇱 🇺🇦 haben dies geteilt.
fink
Als Antwort auf Jaddy • • •TrituS
Als Antwort auf fink • • •Somlu
Als Antwort auf fink • • •Frank Loock
Als Antwort auf fink • • •Es ist dieselbe Problematik wie bei Menschen, die sich für
Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit einsetzen: so lange diese Menschen ihre politische Kraft nicht in einer Bewegung oder Partei bündeln, sind die reaktionären Kräfte der Gesellschaft im Vorteil. Warum gibt es in Deutschland keine LGBTQIA+ Partei?
fink
Als Antwort auf Frank Loock • • •@FrankLoock
Weil die diverse Gruppe queerer Menschen sich weder auf allgemeine politische Ziele noch auf eine gemeinsame queerpolitische Strategie einigen könnte.
Würde ich z.B. mit den Leuten aus der LSU sinnvoll zusammen arbeiten können? Ziemlich sicher nicht.
Ich glaube aber eh nicht mehr daran, dass Parteien innerhalb dieses Systems die Veränderungen erreichen könnten, die ich möchte. Daran sollen sich gerne andere versuchen.
fink
Als Antwort auf Frank Loock • • •@FrankLoock
Deine Frage nach einer "gebündelten" Bewegung oder einer queeren Partei ging mir jetzt nochmal durch den Kopf, deshalb noch eine zweite Anmerkung.
Es wäre natürlich falsch zu sagen, dass es gar keine queere Bewegung gäbe. Alle CSDs zusammen bilden eine der größten politischen Demonstrationen dieses Landes. Dazu kommen hunderte größere und kleinere Organisationen, Vereine, Gruppen, die sich das ganze Jahr über queerpolitisch engagieren. Und jede einzelne ist auf ihre Weise in ihrem Gebiet erfolgreich.
Falsch fände ich es, diese Erfolge kleinzureden, weil es nicht die eine große einheitliche Bewegung oder Partei gibt, die einheitliche Ziele formuliert und verfolgt.
Ich halte es im Gegenteil für eine Stärke, dass verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Strategien an ähnlichen, wenn auch nicht in jedem Detail identischen und teilweise gegensätzlichen Z
... mehr anzeigen@FrankLoock
Deine Frage nach einer "gebündelten" Bewegung oder einer queeren Partei ging mir jetzt nochmal durch den Kopf, deshalb noch eine zweite Anmerkung.
Es wäre natürlich falsch zu sagen, dass es gar keine queere Bewegung gäbe. Alle CSDs zusammen bilden eine der größten politischen Demonstrationen dieses Landes. Dazu kommen hunderte größere und kleinere Organisationen, Vereine, Gruppen, die sich das ganze Jahr über queerpolitisch engagieren. Und jede einzelne ist auf ihre Weise in ihrem Gebiet erfolgreich.
Falsch fände ich es, diese Erfolge kleinzureden, weil es nicht die eine große einheitliche Bewegung oder Partei gibt, die einheitliche Ziele formuliert und verfolgt.
Ich halte es im Gegenteil für eine Stärke, dass verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Strategien an ähnlichen, wenn auch nicht in jedem Detail identischen und teilweise gegensätzlichen Zielen arbeiten. Die Sache mit der "Radikalen Flanke" ist bekannt, und der Versuch, verschiedene Lager zur Zusammenarbeit in z.B. einer einzigen Partei zusammenzulöten, würde nur zu - noch mehr - inneren Kämpfen führen, die Energie verschwenden.
Es gibt hier wie in anderen politischen Bereichen beides nebeneinander: Einerseits große Verschiebungen und Erfolge, andererseits oft das Gefühl, an denselben Baustellen zu arbeiten wie vor Jahrzehnten oder sogar Rückschritte zu erleben.
Ich will nicht in undifferenzierten Jubel verfallen. Es gäbe innerhalb queerer Bewegungen vieles zu verbessern, und die gesamtgesellschaftliche Situation ist sehr beunruhigend.
Vermutlich wären mehr Kooperation und weniger Grabenkampf oft wünschenswert. Eine einzige vereinte queere Bewegung oder Partei sehe ich aber nicht als einziges Maß für politischen Erfolg und auch nicht als erfolgversprechende Strategie.
Ich sehe im Gegenteil die queerpolitischen Erfolge der letzten Jahrzehnte, die es zweifellos gibt, als Resultat gerade auch der politischen Diversität unserer Bewegungen.
@dielinke @dielinke_hannover
Frank Loock
Als Antwort auf fink • • •fink
Als Antwort auf Frank Loock • • •Ja, das ist wohl so. Für den politischen Erfolg spielen dann noch andere Faktoren hinein (Einfluss reicher Menschen, Wirtschaftslobbyismus usw.), die linke Politik - und ggf. eben auch menschenfreundlichere Entscheidungen - regelmäßig benachteiligen. Vielleicht sind die insgesamt sogar viel ausschlaggebender.
why_o_why
Als Antwort auf fink • • •Worum es nicht geht in der Berichterstattung ist die Lebenswelt von Queers, die alltäglichen Bedrohungen, nicht nur von Islamisten.
Finns End
Als Antwort auf fink • • •Ray
Als Antwort auf fink • • •fink
Als Antwort auf Ray • • •