Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (Mittwoch, 22. Juli 2026 um 07:08)

Jaddy hat dies geteilt.

Als Antwort auf antjeschrupp

@antjeschrupp Es wurde ja auch kommentiert, dass es der kleinstmögliche Rücktritt war. Er bleibt MdB, er hat seine Netzwerke und seine Unterstützenden, seine Verbindungen in extrem rechts-libertäre Kreise und zu jenen mit viel Geld, die ihn sich nützlich machen wollen.

Ausserdem hat er Merz mehrfach in Schwierigkeiten gebracht, mglw aus Kalkül zur eigenen Präsentation. Jetzt könnte er den Rücktritt als Option bewusst einkalkuliert haben, um scheinbar nicht mehr mit Merz' abstürzendem Rückhalt von innen und aussen in Verbindung gebracht zu werden. Bei der übernächsten Postenrochade wäre er dann die Alternative aus der Versenkung.

Also: Der kommt wieder.

Robert Sander hat dies geteilt.

Als Antwort auf antjeschrupp

vermute auch, dass er es als Macht-Move nutzt. Georg Diez hat dazu auch eine interessante Kolumne geschrieben:
taz.de/!6197830

Er geht da zwar nicht auf das Theater und das Postpatriarchale Chaos ein, eher darauf, dass er den Rücktritt als Stärke nutzen könnte und diesen vielleicht einkalkuliert hatte.

Als Antwort auf depone

@depone So ähnliche Gedanken hatte ich auch. Spahn hat seinen Abgang jetzt schon ganz bewusst so gerahmt, als wäre er selbst das Opfer. In ein paar Jahren wird man ihn vielleicht nicht mehr als den korrupten Maskendealer erinnern, sondern als den Mann, der rausgeschmissen wurde, weil er doch so sehr eine Familie haben wollte. Gewollt oder ungewollt kann das ein Effekt sein, der ihm - leider - nutzt.

Eine noch offene Frage ist für mich, welche Rolle es jetzt und in der Zukunft spielt, dass Spahns Partei einerseits von Queerfeindlichkeit durchsetzt ist, die gerade ihn andererseits instrumentalisiert, um diese zu verschleiern.

#DePol #Spahn