Was ich aus Freundes-, Bekannten- und Unternehmenskreisen höre, macht mich nachdenklich - eigentlich fassungslos: Fast überall wird mittlerweile nur noch mit KI »programmiert« – der Code wird kurz von jemandem überflogen, der früher mal selbst entwickelt hat. Wenn sich das so fortsetzt, wird in ein paar Jahren kaum noch jemand wirklich programmieren können. Fehler verstehen, debuggen und Softwarearchitektur? Wird nur noch eine handvoll können. Auweia. 🙄

#KI #Programmierung #SoftwareEntwicklung #Tech

/kuk

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Ich denke bei so etwas häufg, dass diese wenigen dann vermutlich die Informatiker sein werden, die über den Fachkräftemangel ins Studium gelockt wurden und dann als "unnütz" den Teppich unter ihrer Zukunft weggezogen bekommen haben.

Von irgendetwas werden die dann ja auch leben müssen. Ich halte da "die unzähligen zu erwartenden Sicherheitslücken lukrativ aber nicht unbedingt legal auszubeuten" nicht für die abwegigste logische Handlungsoption für diesen Personenkreis. Vor allem, wenn das aus deren Sicht darauf herausläuft, dass man sich dann an denjenigen "schadlos" hält, die einem die Gesamtsituation eingebrockt haben. 🤷

(Nein, ich heiße das nicht gut, aber es würde mich schon fast wundern, wenn es nicht so endet.)

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@kuketzblog #KI #Tech #SoftwareEntwicklung

KI und programmieren?
Ohne Programmierkenntnisse geht man da unter, die muss streng kontrolliert werden.
Dann gibt sie sogar Desaster zu.

Gemini meinte gestern ganz offen:
"Das war ein massiver Fehler im Workspace-Management – ich habe versehentlich den Inhalt von LmwParse in die Datei lmwb geschrieben und damit das Hauptskript überschrieben. Das erklärt den desaströsen Diff."

​Natürlich erst nachdem ich mich über den Unsinn beschwert hatte.

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Ähnlich im Security-Bereich: etwa die Hälfte der nachfragen von SOC-"Experten" in unsere Richtung zu "KI"-gestützten Alarmen stellen sich als halbwegs offensichtliche Fehlalarme heraus.

Und die Alarme sind nicht Zusammengefasst, sondern jeder kommt mit seitenlangem Blabla was hier alles schlimmes sein könnte. Jedes fu...rdammte einzelne Mal.
3x Vertipper im Passwort = 12 Seiten Bericht.
😒

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Ein sich wiederholendes Muster (Erfahrungswerte von Bekannten und mir): KI-basierte Tools ersetzen keine Methoden-Kompetenz… keine Rolle im Entwicklungs-Team ausgenommen: k8s.social/@fkromer/1163404876…
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Ich finde das erstaunlich, weil es mir noch nie gelungen ist, ChatGPT dazu zu bringen, Code zu schreiben, der macht, was er soll.

Gestern erst: Ich brauchte für einen Dockercontainer ein Shellscript, dass mir aus Umgebungsvariablen eine Konfigurationsdatei erstellt. Pillepalle, reine Fleißarbeit. Die Nacharbeit hat dann länger gedauert, als es von Hand zu schreiben.

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Hier ist es ein Zwischending. Code-Basis komplett händisch aufgebaut, die ersten Module und Komponenten geschrieben und weitere nach dem selben Schema mit KI unter strenger Aufsicht gebaut. Das klappt mit den richtigen Prompts tatsächlich recht gut, vor allem, wenn man den Überblick behält und der KI die Fleißarbeit überlässt (wiederkehrende Strukturen implementieren, Anpassungen an mehreren Stellen vornehmen, …).

Kritisch wird es, nicht zu verstehen, was die KI ausgespuckt hat und alles blind abzunicken. Das können wahrscheinlich die Meisten und das hat dann aber nichts mehr mit Programmierung zu tun.

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Das kann ich so nicht stehen lassen. KI unterstützt uns Entwickler zwar bei unserer Arbeit aber ohne Verständnis kann man diese nicht nutzen. Dann kommt auch nichts nachhaltiges dabei herum. Problemstellungen müssen im detail und ausfühlich spezifiziert und beschrieben werden. Programme werden nachwievor in kleinen nachvollziehbaren Bausteinen entwickelt und überprüft. Und wer richtig entwickelt stellt Unittests zur Verfügung um Funktionalität sicherzustellen.
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Woche her)
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super!

Das wird unsere Zeit.

Vor allem wird der AI-Slop durch den ständigen re-use immer undurchschaubarer.

Irgendwann ersetzt die KI dann sinnvolle und gemäß Vorgaben benannte Variablen durch Kindernamen , oder Zahlenkolonnen und dann versteht niemand mehr den Müll.

Das muss man dann erst mal „re-egineering“ damit man damit den Sinn versteht.

Hey, ich interpretiere seit 5 Jahren Programme, die komplett in Japanisch geschrieben sind. Das kann ich!

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Nicht nur ein KI-Phänomen/Problem, in meinen Augen, sondern ein Weg, den unsere Gesellschaft schon seit längerem und in vielen Bereichen eingeschlagen hat. Wir nutzen Werkzeuge, ohne zu verstehen wie diese an sich funktionieren, bzw. ohne einen Überblick über die Einzelteile zu haben, mit denen diese Werkzeuge uns verhelfen ein Ziel zu erreichen. Das Ergebnis dieser Werkzeuge wird dann als gegeben hingenommen - zum Teil auch mangels Expertise dieses Ergebnis zu verifizieren.
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In Firmen wird es hässlich. Die werden ihre SaaS selber programmieren, weil es billiger aussieht. Viele Anbieter von Software werden vom Markt verschwinden. Oder sie müssen sich anpassen was denselben Effekt hat.
Und das Ganze wird ggf. einen Einfluss auf die Hyperscaler haben. Warum sollte ich für was im Abo bezahlen, wenn ich selber Vibe-coden kann?
Wir haben immer noch nicht die Dimensionen verstanden, in denen KI unser gesamtes Leben verändert und verändern wird.
The coming Wave (Mustafa Suleyman). Wir reden über Wassertropfen. Schade.
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Bei uns schon seit 2 Jahren. Wir machen die Architektur Entscheidungen, Secure Code , dazu kommen dann kleine Snipets die wir noch machen, rest macht die KI.

Kleine tools die Anwender fordern subd vibe coded. Hintergrund ist aber das mehr Kapzitäten frei werden für mehr Planung und Entwicklung der nächsten Releases.

Und die Entwicklung der KI für den Bereich der eigenen Forschung

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Ist eine Phase. Geht wieder vorbei. Spätestens wenn die Bug-Tacker explodieren und der Umsatz implodiert.

Und ja: Bin genauso fassungslos: KI-generierter Code ist auf Anhieb erkennbar aufgrund seiner unfassbar schlechten Qualität: Inkonsistenzen, Redundanzen, Unfug. So schlecht programmierte nicht der untalentierteste Junior. Würde diese Technik irgendwas taugen dürfte doch KI-Slop doch nicht auf Anhieb, binnen Sekunden erkennbar sein?

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