ich guck mir die Bundestags-Debatte an und naja, das übliche. Aber!
Was mir als erstes auffällt ist die ständige Formel "liebe Kolleginnen und Kollegen". Ich bin das einfach nicht mehr hörgewohnt.
Gerade die "Konservativen" haben die geradezu auf verbaler Kurzwahl, wie damals Honecker sein "dt'sche dem'krt'sche Rep'blck".
Ob denen klar ist, dass sie damit "gendern"?
Ich würde ja gerne einzeln fragen, warum sie das so formelhaft sagen und dann(!), warum sie nicht wirklich inklusiv sprechen, ob mit Sternchen oder anders, sondern offenbar absichtlich(!) ausgerechnet und absichtlich nichtbinäre Menschen sprachlich ausgrenzen.
Denn mit der Doppelnennung können sie sich nicht mal auf das "generische Maskulin" herausreden.
teilten dies erneut
Konrad
Als Antwort auf Jaddy • • •Jaddy
Als Antwort auf Konrad • •@Konrad Das weiss kein ein genau. Diese Formel haben sie aber auch bei Parteitags- und Wahlreden drauf. Ein allgemeines Phänomen. Ist mir insbesondere bei Söders Wahlreden aufgefallen - "liebe Freundinnen und Freunde".
Bemerkenswert ist also, dass nach bummelig 50 Jahren die Leute wenigstens auf Gleichstellungsstufe 1 angekommen ist: "Oh, es gibt ja auch Frauen".
Konrad
Als Antwort auf Jaddy • • •Naja, wenn es um Kolleg*innen geht, mag es schon relevant sein, oder? Dass es bei Freund*innen anders ist, klar.
Sehr schön ist bei den österreichischen Sozialdemokraten (ja, so gemeint): Liebe Nossinnenunossen.
Μoritz 💤🏳️🌈
Als Antwort auf Jaddy • • •Jaddy
Als Antwort auf Μoritz 💤🏳️🌈 • •stevE 🌼
Als Antwort auf Jaddy • • •Jaddy mag das.
MS noma
Als Antwort auf stevE 🌼 • • •@stevE Ich frage mich, weshalb die nicht mich in ihre Talgschauen einladen, damit ich den Menschys die binär #gendern und denen die vehement binär nicht gendern, einmal etwas mit dem #entgendern vertraut machen kann, die Lösung, welche neutral verständlich, verständlich neutral ist und die bisherige generische Form des Sexus ersetzen kann.
In den allermeisten Fällen spielt das biologische Geschlecht keine Rolle, beziehungsweise sollte keine Rolle spielen, daher ist es m. E. wünschenswert in diesem Fall nicht zu sexualisieren bzw. eine Schublade zu bedienen, sondern eine neutrale Form zu bedienen. Das wäre die generische bzw. allgemein verständlich die entgenderte.
#EntgendernNachPhettberg
#HermesPhettberg +RIP+
stevE 🌼
Als Antwort auf MS noma • • •Jaddy mag das.
MS noma
Als Antwort auf Jaddy • • •Daher meine Anrede:
"Sehr geehrte Damen, Herrinnen, Herriche, Herren, liebe Mitmenschys, ..."
Wobei ich diese Zweifachnennung nicht als "Gendern" sehe (eher die feminisierenden Formen), aber genau so wie diese binär und geschlechtsbezogen. Daher bevorzuge ich das #Entgendern, da allgemein - auch ohne viel Erklärung - als neutrale Form verständlich.