@danimo zumindest laut Satzung der LSU und aufnahmeformular. Beides lässt nur Männer und Frauen zu. Laut Satzung dürfen auch nur Männer und Frauen Voratand im LSU werden.
@danimo Satzung der LSU und aufnahmeformular der cdu. Die LSU hat ne Frauenquote deshalb steht in der Satzung das jedes der beiden(!) Geschlechter mindestens ein Drittel des Vorstands stellen muss. Die cdu erlaub nur Männern und Frauen die Aufnahme.
@Nfoonf Also rein technisch fragt die CDU kein Geschlecht ab, sondern, wie praktisch überall, die Anrede.
Und da bieten sie tatsächlich "ohne Anrede". Was das dann tatsächlich macht, steht auf einem anderen Blatt. Also sowohl in der Schrift-Kommunikation, wie im Umgang (wie die Leute dich dann behandeln).
Ich war mal Mitglied einer anderen Partei, die das technisch nicht auf die Reihe bekommen hat. Die Bundespartei hatte mein "weder-noch" irgendwie in die Datenbank gebracht. Es liess sich online nicht ändern und die Schnittstellen zum Landesverband und Ortsverein konnte es auch nicht, was zu sehr seltsamen Anschreiben führte. "Sehr geehrt Unbekannt (nachname)" und so was.
@Nfoonf Ich mag jetzt nicht den LSU oder gar die CDU verteidigen, aber bescheinige ihnen eine gute anwaltliche Beratung bezüglich ihrer Satzungen und Formulare 😏
Auf den LSU Seiten ist auch von LSBTIQ und trans und inter* die Rede. Auch das Aufnahmeformular der LSU hat "ohne Anrede". Was immer das dann wert sein und bewirken mag. Schliesslich hat die CDU auch eine "Klimaunion" und ein paar Sätze dazu in ihren Programmen. Aber formal...
In der LSU-Satzung steht einerseits "§ 11 Gleichstellung von Frauen und Männern". Darunter reden sie dann von "allen Geschlechtern", also formal prima, aber insbesondere von "Frauenquorum".
----- Beginn (1) Der Bundesvorstand sowie die Vorstände der entsprechenden Organisationsstufen sind verpflichtet, die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung aller Geschlechter in der LSU in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich durchzusetzen. (2) Alle Geschl
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@Nfoonf Ich mag jetzt nicht den LSU oder gar die CDU verteidigen, aber bescheinige ihnen eine gute anwaltliche Beratung bezüglich ihrer Satzungen und Formulare 😏
Auf den LSU Seiten ist auch von LSBTIQ und trans und inter* die Rede. Auch das Aufnahmeformular der LSU hat "ohne Anrede". Was immer das dann wert sein und bewirken mag. Schliesslich hat die CDU auch eine "Klimaunion" und ein paar Sätze dazu in ihren Programmen. Aber formal...
In der LSU-Satzung steht einerseits "§ 11 Gleichstellung von Frauen und Männern". Darunter reden sie dann von "allen Geschlechtern", also formal prima, aber insbesondere von "Frauenquorum".
----- Beginn (1) Der Bundesvorstand sowie die Vorstände der entsprechenden Organisationsstufen sind verpflichtet, die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung aller Geschlechter in der LSU in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich durchzusetzen. (2) Alle Geschlechter sollen an Funktionsämtern in der LSU mindestens zu einem Drittel beteiligt sein. (3) Förmliche Kandidatenvorschläge bei Wahlen für Verbandsämter haben den Grundsatz nach Abs. 2 zu beachten. Wahlgremien können Kandidatenvorschläge zurückweisen, die Frauen nur unzureichend berücksichtigen. Wird bei Gruppenwahlen zu Verbandsämtern von der Kreisverbandsebene an aufwärts in einem ersten Wahlgang das Frauenquorum von einem Drittel nicht erreicht, ist der Wahlgang ungültig. Es ist ein zweiter Wahlgang vorzunehmen, zu dem weitere Vorschläge gemacht werden können. Dessen Ergebnis ist unabhängig von dem dann erreichen Frauenanteil gültig. ----- Ende
Rein formal können also nichtbinäre Mitleute dort ebenso wie Frauen einen Anteil von einem Drittel fordern. In der Praxis wird das natürlich nur bewirken, dass es zwei Wahlgänge gibt und die Quoten nicht erreicht werden, weil die Bewerbys nicht gewählt werden.
Und natürlich stimme ich dir zu, dass weder CDU noch LSU wirklich an gleichberechtigter Teilhabe interessiert sind. Weder von cis Frauen, noch gar von trans, inter, nichtbinären oder agender Menschen. Sonst gäbe es klare Förderungsprogramme oder Regeln wie unbesetzte Posten, um die ungeschriebenen Vorbehalte, die Benachteiligungen und Herren-Seilschaften auszugleichen.
Es gibt auch sehr viel zu kritisieren an den Programmen und Flyern der LSU. Nicht nur an dem was drin steht, sondern auch an dem was - wohl absichtlich - nicht drin steht. Plus dem quasi nicht vorhandenen Einfluss der LSU auf die CDU. Selbst wenn sich die LSU geschlossen für zB automatische Elternschaftsanerkennung bei nicht-cis-het Paaren aussprechen würde, würde sich die CDU selbst da null mit befassen.
Insofern ist das eine reine Feigenblatt-Organisation, vielleicht auch zur Gewissensberuhigung CDU-aktiver queerer Menschen, aber realpolitisch völlig witzlos.
Gleiches gilt übrigens für SPDqueer. Da passiert auch nichts und selbst wenn ist es der Bundespartei herzlich egal.
Nfoonf
Als Antwort auf Nfoonf • • •Daniel Molkentin
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Und da bieten sie tatsächlich "ohne Anrede". Was das dann tatsächlich macht, steht auf einem anderen Blatt. Also sowohl in der Schrift-Kommunikation, wie im Umgang (wie die Leute dich dann behandeln).
Ich war mal Mitglied einer anderen Partei, die das technisch nicht auf die Reihe bekommen hat. Die Bundespartei hatte mein "weder-noch" irgendwie in die Datenbank gebracht. Es liess sich online nicht ändern und die Schnittstellen zum Landesverband und Ortsverein konnte es auch nicht, was zu sehr seltsamen Anschreiben führte. "Sehr geehrt Unbekannt (nachname)" und so was.
Nfoonf
Als Antwort auf Jaddy • • •Jaddy
Als Antwort auf Nfoonf • •@Nfoonf Ich mag jetzt nicht den LSU oder gar die CDU verteidigen, aber bescheinige ihnen eine gute anwaltliche Beratung bezüglich ihrer Satzungen und Formulare 😏
Auf den LSU Seiten ist auch von LSBTIQ und trans und inter* die Rede. Auch das Aufnahmeformular der LSU hat "ohne Anrede". Was immer das dann wert sein und bewirken mag. Schliesslich hat die CDU auch eine "Klimaunion" und ein paar Sätze dazu in ihren Programmen. Aber formal...
In der LSU-Satzung steht einerseits "§ 11 Gleichstellung von Frauen und Männern". Darunter reden sie dann von "allen Geschlechtern", also formal prima, aber insbesondere von "Frauenquorum".
----- Beginn
... mehr anzeigen(1) Der Bundesvorstand sowie die Vorstände der entsprechenden
Organisationsstufen sind verpflichtet, die rechtliche und tatsächliche
Gleichstellung aller Geschlechter in der LSU in ihrem jeweiligen
Verantwortungsbereich durchzusetzen.
(2) Alle Geschl
@Nfoonf Ich mag jetzt nicht den LSU oder gar die CDU verteidigen, aber bescheinige ihnen eine gute anwaltliche Beratung bezüglich ihrer Satzungen und Formulare 😏
Auf den LSU Seiten ist auch von LSBTIQ und trans und inter* die Rede. Auch das Aufnahmeformular der LSU hat "ohne Anrede". Was immer das dann wert sein und bewirken mag. Schliesslich hat die CDU auch eine "Klimaunion" und ein paar Sätze dazu in ihren Programmen. Aber formal...
In der LSU-Satzung steht einerseits "§ 11 Gleichstellung von Frauen und Männern". Darunter reden sie dann von "allen Geschlechtern", also formal prima, aber insbesondere von "Frauenquorum".
----- Beginn
(1) Der Bundesvorstand sowie die Vorstände der entsprechenden
Organisationsstufen sind verpflichtet, die rechtliche und tatsächliche
Gleichstellung aller Geschlechter in der LSU in ihrem jeweiligen
Verantwortungsbereich durchzusetzen.
(2) Alle Geschlechter sollen an Funktionsämtern in der LSU mindestens zu
einem Drittel beteiligt sein.
(3) Förmliche Kandidatenvorschläge bei Wahlen für Verbandsämter haben den
Grundsatz nach Abs. 2 zu beachten. Wahlgremien können
Kandidatenvorschläge zurückweisen, die Frauen nur unzureichend
berücksichtigen. Wird bei Gruppenwahlen zu Verbandsämtern von der
Kreisverbandsebene an aufwärts in einem ersten Wahlgang das Frauenquorum
von einem Drittel nicht erreicht, ist der Wahlgang ungültig. Es ist ein zweiter
Wahlgang vorzunehmen, zu dem weitere Vorschläge gemacht werden können.
Dessen Ergebnis ist unabhängig von dem dann erreichen Frauenanteil gültig.
----- Ende
Rein formal können also nichtbinäre Mitleute dort ebenso wie Frauen einen Anteil von einem Drittel fordern. In der Praxis wird das natürlich nur bewirken, dass es zwei Wahlgänge gibt und die Quoten nicht erreicht werden, weil die Bewerbys nicht gewählt werden.
Und natürlich stimme ich dir zu, dass weder CDU noch LSU wirklich an gleichberechtigter Teilhabe interessiert sind. Weder von cis Frauen, noch gar von trans, inter, nichtbinären oder agender Menschen. Sonst gäbe es klare Förderungsprogramme oder Regeln wie unbesetzte Posten, um die ungeschriebenen Vorbehalte, die Benachteiligungen und Herren-Seilschaften auszugleichen.
Es gibt auch sehr viel zu kritisieren an den Programmen und Flyern der LSU. Nicht nur an dem was drin steht, sondern auch an dem was - wohl absichtlich - nicht drin steht. Plus dem quasi nicht vorhandenen Einfluss der LSU auf die CDU. Selbst wenn sich die LSU geschlossen für zB automatische Elternschaftsanerkennung bei nicht-cis-het Paaren aussprechen würde, würde sich die CDU selbst da null mit befassen.
Insofern ist das eine reine Feigenblatt-Organisation, vielleicht auch zur Gewissensberuhigung CDU-aktiver queerer Menschen, aber realpolitisch völlig witzlos.
Gleiches gilt übrigens für SPDqueer. Da passiert auch nichts und selbst wenn ist es der Bundespartei herzlich egal.