Katharina Dröge (Grünenfraktionschefin) lässt sich in den USA inspirieren wie man Proteste gegen klimaschädliche Data-Center verhindern kann.
Wie kann man diese Partei eigentlich noch ernst nehmen?
spiegel.de/politik/deutschland…
(S+) KI-Zentren: Was kann Deutschland aus den Protesten in den USA lernen?
Grünenfraktionschefin Katharina Dröge trifft sich im US-Bundesstaat Ohio mit einer Initiative gegen Mega-Rechenzentren – und sammelt Ideen, wie die Politik in Deutschland einen ähnlichen Proteststurm verhindern könnte.Christoph Schult (DER SPIEGEL)
Vader Kant
Als Antwort auf mago • • •Sehr ernst bitte.
Diese ultra Rechten "Grünen" sind brandgefährlich.
In Hamburg haben sie sogar einen PUA zu den NSU-Morden aktiv verhindert.
Bei rassistischen Schikanen wie #Bezahlkarte für Geflüchtete: Grüne ganz vorne mit dabei. Die kennen null Skrupel, wenn es um die eigene Karriere geht.
Opportunisten / Mitläufer/innen sind gefährlicher als laute Nazis:
Die lächeln dich an, fragen nach deinen Ansichten,
fallen allen mühelos in den Rücken und reichen unsere Daten an #Palantir
Jaddy
Als Antwort auf mago • •@mago Das ist ein bisschen tendenziös missweisend formuliert, oder? Der Artikel selbst beschreibt Dröges Absicht genau andersrum, nämlich wie sich solche Projekte gerade ohne die Probleme für die Gemeinden, die Leute dort und die Umwelt realisieren lassen.
Lassen wir mal dahingestellt, ob das technisch so machbar ist, aber die Absicht von Dröge ist nicht, Proteste zu verhindern, sondern die berechtigten Gründe für die Proteste im voraus zu beseitigen. Wie sie im Papier(1) selbst schreibt: „einen Plan für eine nachhaltige, gesellschaftlich getragene Entwicklung.“
Ausserdem: Rechenzentren nicht in Gebieten, die von Wasserknappheit betroffen oder bedroht sind. Moderne geschlossene Kühlsysteme ohne laufenden Wasserverbrauch. Flächenschonend, zum Beispiel auf
... mehr anzeigenbestehenden Industriebrachen. Unabhängige Gutachten zur Auswirkung auf den Wasserhaushalt, Umweltverträglichkeitsprüfungen. Bevorzugung beson
@mago Das ist ein bisschen tendenziös missweisend formuliert, oder? Der Artikel selbst beschreibt Dröges Absicht genau andersrum, nämlich wie sich solche Projekte gerade ohne die Probleme für die Gemeinden, die Leute dort und die Umwelt realisieren lassen.
Lassen wir mal dahingestellt, ob das technisch so machbar ist, aber die Absicht von Dröge ist nicht, Proteste zu verhindern, sondern die berechtigten Gründe für die Proteste im voraus zu beseitigen. Wie sie im Papier(1) selbst schreibt: „einen Plan für eine nachhaltige, gesellschaftlich getragene Entwicklung.“
Ausserdem: Rechenzentren nicht in Gebieten, die von Wasserknappheit betroffen oder bedroht sind. Moderne geschlossene Kühlsysteme ohne laufenden Wasserverbrauch. Flächenschonend, zum Beispiel auf
bestehenden Industriebrachen. Unabhängige Gutachten zur Auswirkung auf den Wasserhaushalt, Umweltverträglichkeitsprüfungen. Bevorzugung besonders nachhaltiger RZ. Strom aus zusätzlicher erneuerbarer Energie, Nutzung der Abwärme, geringer Wasserverbrauch und Verzicht auf klimaschädliche Kältemittel. Ein EU-weites Nachhaltigkeitslabel für KI-Modelle, damit Verbraucher*innen ressourcenschonende Modelle wählen können. Anpassung der Gewerbesteuer, damit bei Großbetrieben mit geringen Beschäftigtenzahlen am Stromverbrauch ausgerichtet bemessen wird. Transparenzregister für die Verbrauchsdaten sämtlicher Rechenzentren.
(1) gruene-bundestag.de/fileadmin/…
Das ist eigentlich auch aus dem Spiegel-Artikel zu lesen, archive.ph/ySqPk
Die Frage, ob wir prinzipiell solche Dinger wollen ist eine völlig andere. Dröges Papier beleuchtet, wie es verträglich und mehrheitlich akzeptiert gemacht werden könnte, statt in die gleichen Auseinandersetzungen zu rutschen.
Und mit Verlaub: Ein Strategiepapier ist noch lange weder Parteibeschluss noch Mehrheitsmeinung, sondern Diskussionbeitrag.
#depol #grüne #DieGrünen #ai #ki
Markus Feilner
Als Antwort auf Jaddy • • •Jaddy
Als Antwort auf Markus Feilner • •@Markus Feilner Dazu gibt es durchaus unterschiedliche Ansichten - und die haben sogar Argumente, die sich, zumindest wenn eins ehrlich ist und keine apodiktische Fundamentalopposition betreibt, nicht so einfach vom Tisch wischen lassen. Ob so viele, so große, so zentrale, so auf wenige Konzerne gebündelt, sind weitere und andere Fragen. Genauso wie Datenschutz und -sicherheit, Privatsphäre, intellectual properties, Eigentum an den Erzeugnissen, etc.pp.
Der Knackpunkt in freiheitlich-demokratischen Gesellschaften ist, dass niemand allein und pauschal entscheiden darf, ob "niemand die braucht“ - oder ob Konzerne die rücksichtslos überall hinballern dürfen. Beides wäre autokratisch.
Und in den notwendigen Diskussionen dürfen Menschen Vorschläge machen, wie etwas gehen könnte. Zum Beispiel potenziell kritische Projekte, ohne dass andere dadurch Schaden erleiden. Die Grünen sind nunmal eine sehr diskussions
... mehr anzeigen@Markus Feilner Dazu gibt es durchaus unterschiedliche Ansichten - und die haben sogar Argumente, die sich, zumindest wenn eins ehrlich ist und keine apodiktische Fundamentalopposition betreibt, nicht so einfach vom Tisch wischen lassen. Ob so viele, so große, so zentrale, so auf wenige Konzerne gebündelt, sind weitere und andere Fragen. Genauso wie Datenschutz und -sicherheit, Privatsphäre, intellectual properties, Eigentum an den Erzeugnissen, etc.pp.
Der Knackpunkt in freiheitlich-demokratischen Gesellschaften ist, dass niemand allein und pauschal entscheiden darf, ob "niemand die braucht“ - oder ob Konzerne die rücksichtslos überall hinballern dürfen. Beides wäre autokratisch.
Und in den notwendigen Diskussionen dürfen Menschen Vorschläge machen, wie etwas gehen könnte. Zum Beispiel potenziell kritische Projekte, ohne dass andere dadurch Schaden erleiden. Die Grünen sind nunmal eine sehr diskussionsfreudige Partei, in der auch viel manchmal absurd scheinendes in Anträgen und Diskussionspapieren auftaucht.
Es lohnt sich aber zu verstehen, dass einzelne Meinungen noch lange nicht die ganze Partei ausmachen. Das wollte ich deutlich machen, weil der OP da meiner Ansicht ungerechtfertigt extrapolierte. Im Gegensatz zu eher - hüstel - hierarchischen Parteien sind die Grünen unter sich ziemlich divers und keineswegs alle immer mit allem einverstanden oder zu vereinnahmen.
tschew hat dies geteilt.
danimo 🏳️🌈
Als Antwort auf mago • • •Marcel Geveler
Als Antwort auf mago • • •ErikP
Als Antwort auf mago • • •Link zum erwähnten Strategiepapier gruene-bundestag.de/fileadmin/…
Quasi Primärquelle