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„Ich muss betonen, dass Europas zusätzliche Marktkosten infolge höherer Preise für fossile Brennstoffe durch den Krieg in der Ukraine schon circa 40 Prozent der geschätzten Investitionskosten abgedeckt hätten, die erforderlich wären, um ganz Europa auf ein sauberes Stromsystem umzustellen. Sprich: Diese Krisen kosten uns zu viel. In GB beispielsweise hat man gerade errechnet, dass Netto-Null bis 2050 zu erreichen günstiger ist als eine einzige Krise bei fossilen Brennstoffen.“
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (5 Tage her)
Als Antwort auf Nielso

@Nielso

Ich kenne Probleme dieser Art aus Industrieprojekten. Die Stichwörter heissen Kostenstellen und Profit Center. Sprich: Wer bezahlt für was, wo kommt das Geld her, wer bekommt es und wer welche Profite. Letztlich also, bei wem welche Gelder auf welcher Seite der Bilanz auftauchen.

Etliche Projekte, die von allen als sinnvoll bewertet wurden, kamen nicht zustande, weil nach Konzernregeln Abteilung A den Invest hätte bezahlen müssen, Abteilung B den Betrieb, aber der Nutzen entweder nicht eindeutig quantifizierbar war - oder aber in anderen Abteilungen, die ihrerseits hierfür keinen Budgettopf hatten.

@Twra Sun

Als Antwort auf Twra Sun

Und das alles ist nicht überraschend. Die Zahlen zum Umstieg von fossil zu erneuerbaren Energien sind ebenso längst bekannt, wie z.B. die zu den Kosten zur Vermeidung beim menschengemachten Klimawandel oder die zu den Kosten des motorisierten Individualverkehrs gegenüber dem ÖPNV.

Alle diese Umstiege würden nicht nur Zukunft und Frieden sichern, sie wären auch volkswirtschaftlich vernünftig.

Nicht Vernünftig sind sie aber für die kleine Clique der Superreichen, denn diese volkswirtschaftlichen Schäden *sind deren Profit*!

Seit bestehen des Kapitalismus ist das unverändert: Die Reichen werden reicher durch ihre wörtlich zu verstehende *Ausbeutung* der Volkswirtschaften. Während Mittelstand und Arme unermüdlich und solidarisch sich gegenseitig ihre Existenz und Überleben sichern.

Als Antwort auf Björn

@Björn

Eine mögliche technische Lösung, wenn es um eine EigentumsWohnung geht, könnte ein Klimagerät sein aka Luft-Luft-Wärmepumpe. Die sind vergleichsweise preisgünstig, können heizen und kühlen und damit den Fossilverbrauch in der eigenen Wohnung reduzieren. Vor allem, wenn sie mit "Öko-Strom" betrieben werden. Als Multi-Split lassen sich die einzelnen Räume temperieren.

Vielleicht überzeugt die Kostenabrechnung die anderen Teilhabenden.

Hängt natürlich im Detail davon ab, wie Heizkosten bzw Öl abgerechnet werden.

@Twra Sun