Union und SPD haben nach langem Streit über ein neues Modell für den Wehrdienst wohl eine grundsätzliche Einigung erzielt. Dies verlautete aus Kreisen der Koalitionsfraktionen.
@Jim Clark @pahi @ZDF heute (inoffiziell) Dir entgeht offenbar das Wort „Pflicht“. Das bezieht sich auf jene, die nicht wollen. Zum Beispiel weil sie wissen, dass sie die Strukturen dort nicht ohne Schäden überstehen würden.
Wer will darf ja gerne hin. Meinetwegen kann es auch durch gute Bezahlung usw attraktiv gemacht werden. Auch wenn ich sehr dafür bin, die Motive jeder einzelnen freiwilligen Person ständig unter Aufsicht zu halten, weil Militär und ähnliche Organisationen tendenziell viele gewaltaffine und sozialinkompetente Leute anzieht.
Bist du dir eigentlich sicher, was du da gerade vergleichst?
„Trümmerfrauen“ als Maßstab dafür zu nehmen, wie junge Menschen heute zu funktionieren haben, ignoriert völlig, unter welchen extremen Zwangs- und Notlagen diese Frauen damals gearbeitet haben. Niemand hat das „geil gefunden“. Das waren traumatisierende Ausnahmesituationen, keine Vorbilder für eine freiheitliche Gesellschaft. 1/x
Und auch der Kalte Krieg war keine romantische Zeit des „Einfach-Machens“, sondern eine Phase permanenter Angst vor nuklearer Vernichtung. Gerade aus solchen Epochen sollten wir lernen, militarisierte Logik zu hinterfragen – nicht sie zu verklären. Es ist kein Zeichen von „Verweichlichung“, wenn Menschen heute über die Sinnhaftigkeit von Strukturen, Risiken und Folgen nachdenken. Das nennt man Zivilgesellschaft. 2/x
Und Reflexion ist eine Stärke, besonders wenn es um die Frage geht, ob der Staat junge Menschen verpflichten darf, in militärische Systeme einzutreten. Wer wirklich Frieden will, sollte nicht vergangene Härten als Norm setzen, sondern heutige Freiheiten verteidigen. Und dazu gehört, kritisch zu sein. 3/3
pahi
Als Antwort auf ZDF heute (inoffiziell) • • •da kann ja nix gutes bei rumgekommen sein!
Meine Söhne bekommen sie nicht!!!
Jaddy
Unbekannter Ursprungsbeitrag • •@Jim Clark @pahi @ZDF heute (inoffiziell) Dir entgeht offenbar das Wort „Pflicht“. Das bezieht sich auf jene, die nicht wollen. Zum Beispiel weil sie wissen, dass sie die Strukturen dort nicht ohne Schäden überstehen würden.
Wer will darf ja gerne hin. Meinetwegen kann es auch durch gute Bezahlung usw attraktiv gemacht werden. Auch wenn ich sehr dafür bin, die Motive jeder einzelnen freiwilligen Person ständig unter Aufsicht zu halten, weil Militär und ähnliche Organisationen tendenziell viele gewaltaffine und sozialinkompetente Leute anzieht.
pahi
Unbekannter Ursprungsbeitrag • • •Bist du dir eigentlich sicher, was du da gerade vergleichst?
„Trümmerfrauen“ als Maßstab dafür zu nehmen, wie junge Menschen heute zu funktionieren haben, ignoriert völlig, unter welchen extremen Zwangs- und Notlagen diese Frauen damals gearbeitet haben. Niemand hat das „geil gefunden“. Das waren traumatisierende Ausnahmesituationen, keine Vorbilder für eine freiheitliche Gesellschaft.
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pahi
Als Antwort auf pahi • • •Es ist kein Zeichen von „Verweichlichung“, wenn Menschen heute über die Sinnhaftigkeit von Strukturen, Risiken und Folgen nachdenken. Das nennt man Zivilgesellschaft.
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pahi
Als Antwort auf pahi • • •Wer wirklich Frieden will, sollte nicht vergangene Härten als Norm setzen, sondern heutige Freiheiten verteidigen. Und dazu gehört, kritisch zu sein.
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