Elektroautos sind inflationsbereinigt seit 2020 um 18 Prozent billiger geworden, Verbrenner im gleichen Zeitraum um 2 Prozent teurer. Das zeigt eine Fraunhofer-Studie mit über 100.000 Fahrzeugdaten.

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Jaddy hat dies geteilt.

Als Antwort auf Rico Grimm

wobei in der Modellpalette über die Zeit einige Löcher klaffen. Beliebte Kleinwagen wie der eUp! wurden eingestellt und passender Ersatz kommt momentan nur aus Fernost.

Wenn ich mir früher keinen Wagen für beispielsweise 70k leisten konnte, nutzt mir die Preissenkung um 18 Prozent herzlich wenig. Die einzige Hoffnung ist, dass endlich Skaleneffekte greifen und ein Wettbewerb um nüchtern kalkulierte Mittelklasse-Modelle entsteht. Denn "die teure Batterie" und Entwicklungskosten als Argumente verlieren ihr Fundament.

Als Antwort auf Rico Grimm

Solange man einfach nur „vergleichbare Modelle“ vergleicht, und nicht „vergleichbare Autos“. Mein BYD Seal, 2024 gekauft, als es gerade weder Prämie noch großzügige Rabatte gab, kostete fast auf den Euro so viel wie mein vorheriger Citroën C5 2015 neu gekostet hat. Das Auto ist außen bis auf wenige Zentimeter gleich groß, es ist innen etwas geräumiger, weil es eben keinen Motor unterbringen muss, der BYD ist eine Limousine, der C5 war ein Kombi (weil Citroën die Limousine vergurkt hat, und dann alle nur noch den Kombi gekauft haben), aber ansonsten würde ich beide als vergleichbare Autos des D-Segments einstufen. Dass der BYD doppelt so viele KW hat, liegt daran, dass das beim E-Auto halt viel einfacher zu erreichen ist.