sexueller Missbrauch, Drogen, Aufklärung
Die häufigste Substanz, die für sexuellen Missbrauch verabreicht wird, ist Alkohol.
Es ist absurd, wie das Narrativ von "gefährlichen KO-Tropfen" (GHB, GBL und verwandte GABA-Agonisten) wiederholt wird.
Ja, diese Substanzen können zu Ohnmacht führen, aber nur stark überdosiert, oder in Kombination mit Alkohol, weil beide Stoffe auf GABA-Rezeptoren wirken.
Als Antwort auf jan Ki | 奇

sexueller Missbrauch, Drogen, Aufklärung

Ja, man kann sie heimlich verabreichen, aber nur, wenn der auffällige Geschmack von Alkohol überdeckt wird.

GHB ist für sich genommen sehr viel ungefährlicher als Alkohol allein.
Persönlich würde ich generell vom Konsum jeglicher GABA-Agonisten abraten, primär wegen ihres Abhängigkeitspotentials und der Gefahr einer Überdosis bei uninformiertem Konsum. Alkohol ist da als Extrembeispiel explizit eingeschlossen.

Als Antwort auf jan Ki | 奇

sexueller Missbrauch, Drogen, Aufklärung
Als Antwort auf Jaddy

sexueller Missbrauch, Drogen, Aufklärung
@jaddy
darum habe ich ja auch geschrieben, dass ich vom Konsum von GABA-Agonisten generell abrate. Bei uninformiertem Konsum ist eine versehentliche Überdosis sehr einfach erreichbar. Sicherer Konsum ist möglich, aber dafür werde ich an dieser Stelle keine Anleitung geben.
heimliches Verabreichen ohne Alkohol halte ich aber für unrealistisch, da muss schon einiges zusammenkommen.
Drugging ohne Consent ist in jedem Fall zu verurteilen, keine Frage.
Als Antwort auf Jaddy

@jan Ki | 奇 Beim rumsuchen nach Infos wurde mir dies zugespielt:

"STOP Spiking Leitfaden für Veranstalter*innen und Nachtarbeitende“ aus Leipzig.

Infos über Spiking - anderen ohne Erlaubnis psychoaktive Substanzen verabreichen - Prävention, Akut-Massnahmen, Konzepte.

Liest sich sehr sinnvoll.

nachtrat-leipzig.de/news/stop-…

#Spiking #Alkohol #GHB #KOTropfen

Als Antwort auf Jaddy

@jaddy
Das ist eine gute Zusammenstellung von infos, aber "Setzt euch mit verantwortungsvollem Alkoholausschank auseinander." als Präventionsmaßnahme empfinde ich als schwierig ohne den Hinweis darauf, dass der einzige verantworhungsvolle Alkoholausschank/-konsum kein Ausschank/Konsum ist.
Ich verstehe, dass das bei vielen wirkt wie Verlagerung von Verantwortung auf Opfer, aber man muss sich bewusst sein, dass es generell bereits keinen sicheren Konsum von Ethanol gibt.