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Viele Häuser sind schon wärmepumpenfähig – oft ohne große Sanierung. Der „Gebäudecheck Wärmepumpe“ zeigt, ob 55 °C Vorlauftemperatur im eigenen Haus ausreichen und wo einfache Maßnahmen nötig sind. Kostenlos und unabhängig. Jetzt prüfen: ifeu.de/gebaeudecheck-waermepu…
#Wärmepumpe #Energiewende
Dieser Beitrag wurde bearbeitet. (1 Monat her)

Martin Marheinecke hat dies geteilt.

Als Antwort auf Umweltbundesamt

Möglicher Praxistipp, denn ich aufgeschnappt habe (bitte korrigiert mich, wenn's Quatsch ist): "Einfach mal im Winter an der bestehenden Heizung die Vorlauftemperatur auf 38°C einstellen. Wenn's nach zwei, drei Tagen und bei Kälte immer noch warm im Haus ist, dann kann das Haus auch ohne irgendeinen Umbau per Wärmepumpe geheizt werden."

Ob's ohne Sanierung effizient ist? Kann nur ein Experte ausrechnen. Und duscht die Person, die diese Idee hatte nicht?

Als Antwort auf Mathias Hasselmann

@taschenorakel
Ja, so kann man sich der Wärmepumpe auch nähern (passende Heizkurve mit 55 °C am kältesten Punkt in der Bedienungsanleitung raussuchen, und die alte Einstellung vorher aufschreiben). Der Hinweis kommt auch ganz am Ende des Gebäudechecks. Die Warmwassertemperatur für’s Duschen ändert sich dabei nicht.
Als Antwort auf Mathias Hasselmann

@taschenorakel Wieso 38°C? Also ja, bei 38°C Vorlauftemperatur hat mensch vermutlich nur Flächenheizung oder ein extrem gut gedämmtes bzw. neues Haus. Aber auch 50°C bzw. eigentlich 55°C maximal werden zur Zeit als Indikatoren kommuniziert, dass eine Wärmepumpe sich hochwahrscheinlich lohnt. Unabhängig von dem Aspekt, dass es vermutlich irgendwann eh kein Gasnetz in der Form mehr geben wird.
Als Antwort auf Umweltbundesamt

"Vorlauftemperatur", "Heizkörper" ... Es gibt nicht nur die vergleichsweise teuren und ineffizienten Luft-Wasser-Wärmepumpen. Sondern auch die Luft-Luft-Wärmepumpen, die gleich mit den passenden Hochleistungsheizkörpern daher kommen.

Neben geringerem Hub (Außentemperatur auf ~23°C statt 55°C) funktionieren die im Sommer auch als Klimaanlage zum Kühlen und sind meist günstiger als Luft-Wasser-WP.

#wärmepumpe #wärmewende

Als Antwort auf Roland Dieterich

@eigengott
Richtig, Luft-Luft-Wärmepumpen gibt es auch. Aber auch die müssen an kalten Tagen höhere Temperaturen erreichen und mehr Luft umwälzen, und die 55 °C braucht es nur für die kältesten Tage. Einzelne Beispiele haben wir in unserer Wärmepumpen-Datenbank „So geht’s mit Wärmepumpen!“ umweltbundesamt.de/so-gehts-mi…
Als Antwort auf Umweltbundesamt

@Umweltbundesamt @Roland Dieterich „Aber auch die müssen an kalten Tagen höhere Temperaturen erreichen und mehr Luft umwälzen“

Wir haben noch eine weitere Erfahrung gemacht: Unsere LLWP (aka Klima-Split-Gerät) braucht ab 3°C und drunter sprunghaft 2-3 mal soviel Strom wie darüber. Hängt vermutlich an Baugröße, Kältemittel, Defrosten, usw.

Insgesamt ist es aber eine tolle Lösung, die jetzt unser Häuschen heizt; energiesparend mit vollgrünem Ökostrom. Nur in Ausnahmen schalten wir den Pelletofen ein.

Vergleichsweise günstig war sie auch.

Als Antwort auf Umweltbundesamt

So eine Frage zu stellen, ist nur Verunsicherung!
Jedes Haus kann Waemepumpe!
Die Antwort ist also immer: JA
Fossilmafiapropaganda.

Genauso koennte man fragen:
Kann ich E-Auto fahren.
Natuerlich, wenn ich einen Fuehrerschein hab (wenn ich das legal machen moechte)

Ob eine Heizung eine CO2-Schleuder ist, oder nicht, hat doch nix damit zu tun, ob ich damit heizen kann.
Waere genauso wie wenn ich sage, dass ein 100 kW Verbrenner anders faegrt, als ein 100 kW E-Auto.

Als Antwort auf Umweltbundesamt

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Bei meinem Haus, bislang mit Kamin- und Kohleöfen ausgestattet, gerät das Tool ein bisschen an seine Grenzen. Ich plane, auf WäPu umzusteigen, aber halte den Aufwand, Heizkörper und Leitungen zu installieren, für übertrieben. In so einem Fall könnten doch auch Luft-Luft-WäPu-Anlagen in Betracht gezogen werden.